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aerokurier 7/1997 Der Lärmhammer: minus 8 dB(A) ab 2000 Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) und das Bundesministerium für Umwelt (BMU) haben sich nach fast fünf Jahren endlich auf einen Entwurf für eine Novellierung der Landeplatz-Verordnung verständigt. Bereits 1992 hatte der Bundesrat als Länderkammer die Bundesregierung aufgefordert, die LandeplatzVO zu refomieren. Doch der Name des Entwurfs "Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung" ist bezeichnend für den Inhalt des Entwurfs. Kernpunkte des Entwurfs sind: 1.) Starts von Propellerflugzeugen von Flugplätzen, die mehr als 20000 Flugbewegungen (Starts und Landungen) haben, sind zeitlichen Beschränkungen unterworfen. 2.) In den Ruhezeiten dürfen auch Piloten von Flugzeugen mit Lärmschutzzeugnis nur zu Überlandflügen starten, wenn sie frühestens 60 Minuten nach dem Start wieder zurückkehren. 3.) Flugzeuge mit erhöhtem Schallschutz sind von den Einschränkungen ausgenommen. 4.) Bei einer Antragstellung auf Verkehrszulassung eines Flugzeuges nach dem 31. Dezember 1999 gelten strengere Kriterien für die Erlangung des "erhöhten Schallschutzes". Ihn erfüllen ab dem Jahr 2000 nur noch Flugzeuge, deren Geräuschemissionen 8 dB(A) unter den deutschen Lärmgrenzwerten liegen. PILOT REPORT PZL M-20 Mewa: Im Westen noch eine Rarität Die M-20 Mewa (Möwe) des polnischen Flugzeugbauers PZL Mielec ist bei uns noch wenig bekannt. Die Ähnlichkeit der leichten Zweimot mit der Piper Seneca ist nicht zufällig. Von 1977 bis 1985 wurde die M-20 als Lizenzbau der Piper Seneca II gefertigt. Nach Auslaufen des Kooperationsvertrages mit Piper wurde das Flugzeug jedoch als eigenständiges Produkt weiterentwickelt. Die aktuelle Version wird mit Systemen und Triebwerken (zwei Continental L/TSIO-360-KB, 220 PS Startleistung) der Seneca III angeboten, einschließlich einer kompletten Bendix/King-Avionik. Da die Mewa in Polen im Ambulanz-Flugdienst von unbefestigten Pisten aus eingesetzt wird, wurde die Struktur der Seneca-Zelle verändert einschließlich dickerer Rumpfspanten und eines verstärkten Höhenleitwerks. Zusätzlich wurden der Fahrwerkskasten und die Fahrwerksbeine verstärkt. Im Flug zeigt die M-20 das ausgewogene Verhalten des amerikanischen Originals. Auch preislich ist die "Möwe" eine Alternative. Mit knapp 500000 DM (einschließlich Mehrwertsteuer und einer guten Austattung) liegt sie zwischen kleineren, viersitzigen Zweimots ohne Turbomotoren und der aktuellen Piper Seneca V. Die PZL-Mielec-Werksvertretung für Deutschland, Österreich, die Schweiz und, seit kurzem, auch für Großbritannien hat Hans-Christian Hummelbrunner aus Buxtehude. WAHL FLUGZEUG DES JAHRES Wählen und gewinnen Sie in der großen Jubiläumswahl Wählen Sie unter 81 verschiedenen Mustern die besten Flugzeuge ihrer Klasse und das beste GPS. In unserer großen Jubiläumswahl verlosen wir Preise im Gesamtwert von 20000 Mark. Erster Preis ist eine aerokurier-Reise nach Oshkosh. Sie können auch Freiflüge mit der Condor, einen wertvollen Fortis-Fliegerchronografen oder ein Handheld-GPS gewinnen. Euro-Lizenz: Was ändert sich? (II) Die europäische Richtlinie für Fluglizenzierungen, die JAR-FCL, regelt auch die Ausbildung zur Instrumentenflugberechtigung. Voraussetzung für den Erwerb des Instrument ratings ist das Vorhandensein einer Privatpilotenlizenz für Flugzeuge oder Hubschrauber mit Nachtflugberechtigung oder einer Berufspilotenlizenz. An Flugerfahrung muß der potentielle IFR-Pilot 50 Stunden als Pilot-in-command bei Überlandflügen nachweisen. Um die Prüfung für die IR-Berechtigung zu bestehen, muß der Bewerber nachweisen, daß er die englische Sprache beherrscht. Die Theorieausbildung soll nach der JAR-FCL mindestens 200 Stunden Untericht umfassen und innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen sein. Die theoretische Prüfung umfaßt sieben Fächer, die in 8 Stunden 45 Minuten abgefragt werden sollen. Die praktische Ausbildung umfaßt bei einer Ausbildung auf Einmots mindestens 50 Stunden, bei mehrmotorigen Mustern mindestens 55 Stunden. Davon dürfen 20 Stunden in einem Verfahrensübungstrainer oder bis zu 35 in einem Flugsimulator absolviert werden, beim Zweimot-IR sind bis zu 25 Stunden im Verfahrensübungstrainer oder bis zu 40 Stunden in einem Flugsimulator erlaubt. Die praktische Prüfung heißt künftig Skill Test und soll mindestens eine Flugstunde beinhalten. Die zentrale Frage, die jeden Piloten angesichts der geplanten Einführung der JAR-FCL im Juli 1999 beschäftigt, lautet: Kann ich meine Lizenz ohne Probleme in eine Euro-Lizenz umschreiben lassen? Die vorgesehenen Verfahren zur Umschreibung einer heutigen nationalen Lizenz in eine Euro-Lizenz ist noch nicht in nationales Recht übertragen und deshalb auch nicht abschließend im Detail geregelt. Das Bundesverkehrsministerium teilte dem aerokurier auf Anfrage dazu mit, daß die JAR-FCL zur Zeit übersetzt und mit den deutschsprachigen Ländern Schweiz und Österreich abgestimmt werde. Vor der Überführung in deutsches Recht und Inkrafttreten am 1. Juli 1999 werde eine Anhörung der Verbände und Luftfahrtbehörden voraussichtlich im Frühjahr 1998 erfolgen. Erst dann könnten Fragen detailiert beantwortet werden. Erste IGM auf Baden Airport mit Problemen Söllingen: Mit zwiespältigen Gefühlen auf Seiten der Organisatoren ging die 33. Internationale Messe für Neu- und Gebrauchtflugzeuge (IGM) am 8. Juni zu Ende. Die Messe, die bislang am Flugplatz Baden-Baden stattfand, wurde erstmals auf dem Gelände des zum Regionalflughafen umfunktionierten, ehemaligen kanadischen Fliegerhorstes Söllingen abgehalten. Für die etwa 500 Besucherflugzeuge gestalteten sich die Anflüge in vielen Fällen zum Geduldsspiel. Holdingzeiten von bis zu 50 Minuten, vom DFS-Personal auf dem Kontrollturm verordnet, waren zu verzeichnen. In der Vorphase der Ausstellung hatte die Messegesellschaft gegen eine Flut von teilweise aberwitzigen Umwelt- und Sicherheitsauflagen anzukämpfen. Die 80 Aussteller bekamen von den organisatorischen Problemen glücklicherweise kaum etwas zu spüren. Insgesamt standen 180 Flugzeuge zum Verkauf. Während der vier Messetage konnten 20 Verkäufe verbucht werden. Das Nachgeschäft dürfte einen vergleichbaren Umfang annehmen. Angesichts der aufgetretenen gravierenden Probleme ist fraglich, ob die IGM ´98 auch am Baden Airport stattfindet. Neue Projekte bei Avions Robin in Dijon Die Leerlaufphase bei Avions Robin scheint passé zu sein. Mit neuen Projekten will sich das Unternehmen der Zukunft stellen. Schon in Kürze soll es eine neue Version der DR400 geben. Sie heißt President DR400/200i und wird von einem 200 PS starken Lycoming-Einspritzer IO-360A1B6 motorisiert. Die Maschine wird mit einer vorne zehn Zentimeter breiteren Kabine und Verstellpropeller aufwarten. Auch die aufnehmbare Treibstoffmenge soll vergrößert werden. Die President wird serienmäßig IFR-ausgerüstet sein. Der Verkaufspreis soll in Kürze bekanntgegeben werden. Für die Dauphin-Familie wird ein 125 PS starker Conti-Einspritzer mit Constan-speed-Propeller angeboten werden. Der Motor bietet sich auch für den Zweisitzer R2160 an. Von ihm gibt es eine zum Militärtrainer umgestaltete Version (R2160M). Diese beteiligt sich an der Trainerausschreibung der britischen Royal Air Force. Um zirka 35 Maschinen geht es bei diesem Auftrag. Kommt es zu genügend Bestellungen, soll auch die HR100/250, ein Ganzmetallviersitzer, erneut aufgelegt werden. In Dijon entsteht darüber hinaus derzeit ein Aerobatik-Zweisitzer, der die Bezeichnung G-222 trägt. Dieser leitet sich von dem amerikanischen Experimental-Kunstflugzeug Giles G-202 ab und soll nach JAR 23 zugelassen werden. Die Entwicklung läuft formal bei der Firma Akrotech. Auch dieses Unternehmen gehört, ebenso wie Avions Robin und Centrair, zu Aéronautique Service. Unlängst übernommen wurde auch Avions Mudry aus Bernay. Auch diese Firma fertigt Aerobatikflugzeuge. Deutschlandflug 1997: Wettbewerb der Superlative Drei Tage lustvoller Streß erwartete die 95 Teilnehmerbesatzungen beim Rallyereignis des Jahres. Der Deutschlandflug führte diesmal über 1240 Kilometer, gespickt mit geheimen Pünktlichkeitswertungen, Ziellandungen und Suchaufgaben. Wettbewerbsleiter Dieter Stephan hatte die Wettbewerbsroute von Strausberg über die Etappenziele Stendal, Laucha, Speichersdorf und Giebelstadt nach Bad Gandersheim abgesteckt. Den Gesamtsieg holte sich das bewährte Team Edith Neuer/Gunter Nieschler, Platz Eins in der Einsteigerklasse erflog das aerokurier-Team Christopher Hess/Heiko Müller. Hubschrauber-DM in Mainbullau Um die Titel der Deutschen Hubschraubermeister kämpften über Pfingsten 29 Teams auf dem fränkischen Flugplatz Mainbullau. Die Leistungsdichte der Besatzungen, insbesondere bei den Senioren, aber erfreulicherweise auch bei den Juniorenteams (Piloten mit weniger als 250 Flugstunden als PIC auf Drehflüglern), ließ einen anspruchsvollen und spannenden Wettbewerb mit Navigation, Timed arrival und Slalom zu. Deutsche Hubschraubermeister 97 wurden Holger Hoven/Michael Schauff auf Schweizer 300. Den Juniorentitel sicherte sich zum dritten Mal Petra Olthoff; diesmal war sie mit ihrem Vater Volker Grasberger als Copilot auf dem Oldie Bell 47G erfolgreich. Solide Geschäfte in Le Bourget Gechäftsreiseflugzeuge waren gefragt auf dem 42. Aérosalon in Le Bourget. Allein 400 Millionen Dollar ist der Auftrag wert, den Cessna verbuchen konnte. Das US-Jet-Sharing-Unternehmen Executive Jet Aviation (EJA) bestellte gleich 50 Citation Excel auf einen Streich. Sino Swearingen notierte 16 Order für die SJ30-2 und für das Tiltrotorflugzeug Bell Boeing 609 zeichneten zehn Kunden. Stückpreis der 609: zehn Millionen Dollar. Aber auch bei der Allgemeinen Luftfahrt, die in Le Bourget deutlich an Bedeutung zulegte, scheint die Kauffreude zurückzukehren. Für die Cessna 172 soll wegen starker Nachfrage die Fertigungsrate von derzeit zwei Flugzeugen pro Tag auf vier verdoppelt werden. Mehr über den Aérosalon finden Sie mit Einzelberichten im aerokurier online SPECIAL. Weltneuheit
GPS-Koordinaten-Interpolator Die Planung von GPS-Flugrouten ist einfach und bequem. Ein neuer Koordinaten-Interpolator hilft bei der exakten Bestimmung der Wegpunkt-Koordinaten. Alle modernen GPS-Empfänger bieten die Möglichkeit, 250 oder mehr eigene Wegpunkte zu definieren und zu speichern. Die Breiten- und Längenkoordinaten der eigendefinierten Wegpunkte ermittelt man am besten in der Karte, mit der später auch navigiert wird. Verzerrungen durch die Kartenprojektion führen aber dazu, daß die Koordinatenbestimmung ungenau ist. Man einfach und schnell Wegpunktkoordinaten zwischen den Breiten- und Längenkreisen bestimmen ("interpolieren"), wenn man das richtige Werkzeug hat. Möglich wird dieses mit einem neuen Koordinaten-Interpolator, der aus einer durchsichtigen Folie mit einer einzigen Interpolationsskala besteht, die länger ist als der Abstand der Breiten- und Längenkreise in der Karte. Wie Sie mit dem Koordinaten-Interpolator Sie erhalten den von Diplom-Ingenieur Ulrich Henke entwickelten exklusiv beim aerokurier-Spezialversand. Unfall-Analyse: Flug in den Nebel Trotz eingehender Wetterwarnung, startete der Pilot einer DR 400 zu einem VFR-Flug von Hof nach Landshut. Aus der telefonisch eingeholten Wetterberatung war hervorgegangen, daß ein Großteil der Flugstrecke nicht unter VFR-Bedingungen hätte durchgeführt werden können. Zudem hätte Nebel am Zielort eine Landung unmöglich gemacht. In der Oberpfalz geriet der einmotorige Tiefdecker in den vorhergesagten Nebel. Die Flugunfalluntersuchungsstelle (FUS) beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) ermittelte, daß die Maschine in der Nähe eines Nadelwaldes nahezu senkrecht abstürzte. Eine technische Ursache wird ausgeschlossen. Der Pilot hatte aufgrund der hohen Aufschlagenergie (errechnet wurden 247 km/h) keine Überlebenschance. Zeugen hatten kurz zuvor das Aufheulen des Motors und danach einen Aufprall gehört. Landen zum Nulltarif Die aerokurier-Aktion zur Flugsicherheit geht im Juli in die fünfte Runde. Diesmal bieten Ihnen vier Plätze im Norden kostenlose Trainingslandungen: Borkum, Peenemünde, Waren-Vielist und Cochstedt. Wir meinen, damit wieder lohnenswerte Ziele für Sie ausgesucht zu haben, die von den Trainingsbedingungen oder touristisch sehr attraktiv sind. Swing: Neues UL aus Tschechien Mit der Swing stellen wir Ihnen ein modernes Kunststoff-UL aus Tschechien vor, das jetzt auch in Deutschland zugelassen wird. Hervorragende Noten verdient der Zweisitzer in Sachen Bauqualität und Kabinenkomfort. Auch von den Flugleistungen her liegt die Swing im oberen Feld ihrer Klasse. Für verbesserungswürdig hielten wir beim Vorserienflugzeug die fliegerische Feinabstimmung. Dennoch dürfte die Swing ein attraktiver Wettbewerber im UL-Markt werden. Super Ximango AMT-200 Die nicht gerade kleine Palette an Touring-Motorseglern in Deutschland ist jetzt um eine Facette reicher. Alfred Mathes in Harxheim importiert für günstige 103000 US-Dollar die Super Ximango AMT-200 der Grupo Aeromot aus Brasilien. Zur Standard-Ausrüstung diese GfK/CfK-Doppelsitzers mit Rotax-Motor (80 PS) gehört ein Beiklappflügel für eine platzsparende Hangarierung und ein Einziehfahrwerk. Das Urteil ganz knapp: Die AMT-200 hat sich bei dem ersten Kennenlernen als ein Touring-Motorsegler vorgestellt, mit dem sich gut reisen läßt und der auch Segelflugvergnügen bieten kann, ohne daß er große Anforderungen an seine Piloten stellt. Die nächste Ximango-Version mit Turbo-Rotax 914 (115 PS) soll fürs Schleppen zugelassen werden. Die Zertifizierung in Brasilien wird für den Sommer erwartet. Die Zulassung der AMT-200 in Deutschland steht, so Alfred Mathes, kurz bevor. Die technische Betreuung hat der FBW Flugzeugserviece, Ernst Schönwald, am Flugpaltz Dinkelsbühl übernommen. Caproni Calif A-21S: Fürs Fliegen zu zweit Die Anfänge der Metallkonstruktion Calif A-21S reichen mehr als ein Vierteljahrhundert zurück, zum alten Eisen gehört der Leistungsdoppelsitzer aber noch lange nicht. Bei Gomolzig Flugzeug- und Maschinenbau erlebt die nach wie vor aktuelle Alternative zum doppelsitzigen Fliegen in einer Kleinserie (6 Flugzeuge) eine Neuauflage. Im Califen gewinnt das gemeinsame Segelfliegen in der Tat eine neue Qualität. Hier sitzt man nebeneinander, Schulter an Schulter. Die italienische Konstruktion hat gute Leistungen (verlgeichbar dem Janus C) und gute Eigenschaften für ein breites Einsatzprofil von der Fortgeschrittenenschulung über Gastflüge bis hin zum Leistungsflug. Nur für den Wettbewerbseinsatz in der Doppelsitzerklasse ragt er um wenige Zentimeter über die 20-m-Definition. Im Angebot der Leistungsdoppelsitzer stellt der Calif eine wirkliche Alternative dar. Hier gewinnt das gemeinsame Fliegen durch das Nebeneinandersitzen eine neue Qualität. Auch preislich ist das Angebot attraktiv. Die A-21S ist rund 20000 Mark preiswerter als ein Duo Discus. Das Vorführflugzeug wird mit hochwertiger Instrumentierung (Peschges VP7) für 140000 Mark inklusive Mehrwertsteuer angeboten. Hockenheim 97 Vom Regen verwöhnt Mit fünf Flugtagen, aber noch lange nicht so vielen Wettbewerbstagen für alle Piloten geriet der 19. Internationale Hockenheim-Wettbewerb Anfang Mai zu einem feuchten Ereignis. 83 Piloten aus insgesamt sechs Nationen standen in vier Wettbewerbsklassen am Start. Ergebnisse unter airSPORT. 5. Klixer Segelflugwettbewerb Mit dem "Pokal der alten Langohren" startet in Klix die Wettbewerbssaison. Markenzeichen dieses Vergleichsfliegens ist die lockere, sportlich anspruchsvolle und faire Atmosphäre. Und die fand Anfang Mai wieder eine große Resonanz: 96 Segelfliegerinnen und Segelflieger machten in vier Wertungsklassen mit und fanden auch ganz passable Wetterbedingungen vor. Ergebnisse unter airSPORT. Praktische Meteorologie Nötsch in Kärnten hat sich für die flugmeteorologischen Praktika der OSTIV gut bewährt. In diesem Frühjahr stand wieder ein Treffen der fliegenden Meteorologen und meteorologisch Interessierten an. Das Treffen unter der Leitung von Dr. Hermann Trimmel, Vorsitzender des OSTIV-Meteorologie-Panels diente keineswegs allein dem praktischen Fliegen. Spezielle Arbeitsgebiete waren die deutsche Übersetzung des Handbook of meteorological forecasting for soaring flight, das Erfassen von meteorologischen Größen in Segelflugzeugen und die Darstellung von flugrelevanten Wetterinformationen. Zweierteams sollen EM-Erfolg bringen Eine glückliche Hand hatte die Segelflug-Nationalmannschaft der Frauen mit ihrem Trainingslager in Prievidza/Slowakei, das der Vorbereitung auf die Europameisterschaft im Juli diente. Während sich rundherum in Europa die Tiefs die Klinke in die Hand gaben, wurde in Prievidza täglich geflogen. Das weite Tal um Prievidza hat sein eigenes, günstiges Mikroklima. Schon nach dem ersten Flugtag war den Pilotinnen klar, daß die Slowakei eine fliegerisch ungewöhnlich anspruchsvolle Herausforderung darstellt. Eine Tagesaufgabe kann das Fliegen im Flachland, Mittel- und Hochgebirge gleichzeitig beinhalten, für einige Pilotinnen wird dies sicherlich eine besondere Umstellung bedeuten. "Auch wenn wir EM-Titel zu verteidigen haben, kommen wir nicht als Favoriten nach Prievidza", so das Resümee des Teamchefs, dem daran liegt, optimale Zweierteams und wenn dies nicht möglich ist, lose, gut funktionierende Informationsteams in den Klassen zu bilden. Die Pilotinnen des Teams werden unter airSPORT im Portrait vorgestellt. |
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Last updated June 24, 1997