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aerokurier 2/1998 Können se vielleicht mal den Kofferraum aufmachen? Das Zusammenwachsen Europas hat auch seine negativen Seiten. Stellen Sie sich vor, Sie fliegen innerhalb. Nach der Landung treten zwei grün uniformierte Herren vom Zoll an das Flugzeug und fragen Sie nach dem Woher und Wohin. Wenn Sie jetzt lauthals loslachen oder nach der versteckten Kamera suchen, weil Sie glauben, Sie seien im Fernsehen, sind Sie im falschen Film. Der Zoll hat die Allgemeine Luftfahrt entdeckt. Boeing MD 600N: Kraft für acht aerokurier-Redakteurin Renate Strecker wollte herausfinden, wie agil und spritzig die neue, achtsitzige MD 600N ist. In Arizona, dort, wo tieffliegen legal und Außenlandungen kein Problem sind, nahm sie den Helikopter gemeinsam mit Boeing-Testpilot Rich Lee unter die Lupe. Heraus kam eine satte, mit fliegerischen Highlights gespickte Flugstunde. Die MD 600N mit dem NOTAR-System anstelle eines Heckrotors als konventionellen Drehmomentausgleich ist schnell, äußerst agil und wendig, ihre Drehgeschwindigkeit wird nur durch das Wohlbefinden der Passagiere begrenzt, und ihre Leistungsreserven sind erheblich. Ein wenig Gewöhnungszeit braucht man für die elektrische Trimmung, mit der jede Steuerbewegung nachgeführt werden muß. Beherrscht man dies, fliegt sich der Helikopter weich und leicht. Überragend ist die Unempfindlichkeit der mit Sechsblatt-Rotor ausgestatteten MD 600N gegenüber Böen. Rich Lee und Renate Strecker bekamen sie über einem engen Canyon deutlich zu spüren; den Helikopter beeindruckte der Wind jedoch überhaupt nicht. Raytheon Premier I: Auf dem Weg zum Roll-out 1998 wird es in der Marktnische der Einsteigerjets etwas enger. Die Raytheon Premier I beginnt, sich einen festen Platz in diesem Segment der Business Aviation zu erobern. Sie ist in Raytheons Musterpalette zwischen Super King Air 350 und Beechjet 400 angesiedelt. Ihr Erstflug ist für das 2. Quartal 1998 vorgesehen, rund sieben Monate später, als bei der Erstvorstellung auf der NBAA 1995 angekündigt. Das Erprobungs- und Zulassungsprogramm der Premier I wird nach aktuellem Planungsstand 1400 Flugstunden umfassen, die von drei Flugzeugen in etwas mehr als zwölf Monaten erbracht werden sollen. Cessna-Einmots: Neue Preise, mehr Ausstattung Cessnas Einmot-Produktion kommt langsamer in Fahrt als ursprünglich geplant. Trotzdem ist das Tempo, mit dem in Independence wieder Einmots hergestellt werden, schlichtweg beeindruckend. Der aerokurier hat sich vor Ort in Independence umgesehen und die neuen Preise und Ausstattungsmerkmale der Cessna-Einmots mitgebracht. Außerdem gab Cessna eine kleine Vision der künftigen Entwicklung der Modellpalette. LandeplatzVO: Droht der AL ein Nachtflugknebel? Mit immer neuen Grotesken wartet die kommende LandeplatzVO auf. Jetzt wollte das Bundesumweltministerium, so wurde uns mitgeteilt, ein generelles Nachtflugverbot für alle Flugzeuge der General Aviation ohne erhöhten Schallschutz und bis 9 t MTOW durchdrücken, und zwar für den Zeitraum zwischen SS +30 und SR -30. Würde eine solche Regelung verwirklicht, käme sie einem Kappen des Nachtflugs für 66 Prozent aller Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt gleich. Auf Anfrage des aerokurier bestätigte ein Vertreter des BMU entsprechende Überlegungen. Es handele sich jedoch nur um ein "Denkmodell". Proteste der AOPA und wirtschaftliche Überlegungen haben jedoch zu einem Überdenken des Vorschlags geführt. Jetzt Entwarnung zu geben, wäre allerdings verfehlt. Es dürfte in Kürze einen neuen, modifizierten Vorschlag des BMU geben. Die Interessenverbände sind gut beraten, hellwach die weitere Entwicklung mitzugestalten. Sonst droht ein neuer Knebel, der Allgemeinen Luftfahrt die Luft weiter abzudrücken. High-Tech für den Helikopter von morgen Zu einem Statusseminar unter dem Titel "Leitkonzept Hubschrauber" trafen sich Experten bei Eurocopter in Ottobrunn. Sie wurden ausführlich informiert über die neuesten Entwicklungen und Innovationen im Bereich Drehflügler, von der direkten Blattansteuerung über neue, leisere Rotorblätter, Lärmeduzierungen in der Kabine und thermische Entlastungen für Piloten und Passagiere. Über den von BGS und Rettungsflugorganisationen geforderten allwettertauglichen Rettungshubschrauber wurde ebenfalls diskutiert. Er wird mit dem neuentwickelten HeliRadar, mit dem der Pilot auch bei Dunkelheit und schlechter Sicht kleine Leitungen erkennen kann, schon bald einsatzbereit sein. REISE Crosscountry bei den Känguruhs 9000 km durchs Outback. Die Bonnerin Astrid Herz war gerade 18 und frische Inhaberin eines PPL-A, als sie ihre in Australien studierende Schwester Laura besuchte. Gemeinsam charterten sie in Bankstown bei Sydney eine Piper Warrior und erlebten 50 abenteuerliche Flugstunden in Down under mit einer etwas pikanten Zwischenlandung auf einem Militärplatz, einer Sicherheits-Außenlandung auf einer Landstraße und der wohl ungewöhnlichsten Platzrunde der Welt in Yulara bei Ayers Rock. Die Schönheiten des Landes genossen die beiden am Great Barrier Reef und im Kakadu-Nationalpark. Bausatz Atlantis: Flugspaß im Doppelpack Wenn Sie einen voll kunstflugtauglichen Zweisitzer suchen, der neben seinen Akro- auch Reiseflugqualitäten mitbringt, sind Sie bei der Atlantis richtig. Von der Stange kann man den rasanten Tiefdecker aber nicht kaufen. Ihn gibt´s nur als Bausatz. Lesen Sie in der aerokurier-Februarausgabe in einem packenden Report alles über dieses außergewöhnliche Flugzeug. Wie fliegt sich die Boeing 777? Bob Grimstead kennt einige Boeing-Typen aus ganz persönlicher Erfahrung als Airline-Pilot. Unlängst hatte er Gelegenheit, sich den größten Zweistrahler der Welt, die Boeing 777, auch Triple Seven genannt, in einer ausgedehnten Simulatorsession genauer anzusehen. Auf neun Seiten beschreibt er, unterstützt von attraktiven Fotos, wie sich diese eindrucksvolle Riesen-Twin fliegen läßt. Grimstead hat sich dabei auch jene Ecken des Flight envelope angesehen, in die man auf einem richtigen Flug tunlichst nicht reinschauen sollte. Detailliert und verständlich dargestellt wird die bemerkenswerte Redundanz, die dieses Flugzeug mitbringt. Aber auch Kritisches läßt Grimstead in seinem Bericht nicht außen vor. So hat es Boeing bis heute nicht geschafft, an allen Modellen die an den Throttles untergebrachten, wichtigen Bedienknöpfe zu vereinheitlichen. Dies bereitet Piloten, die wechselweise auf verschiedenen Boeing-Versionen fliegen, mitunter nicht unerhebliche Probleme. Auch Nichtfliegen kann teuer sein Als sich Bob Grimstead - er ist aerokurier-Lesern durch seine Pilot Reports bekannt - eine 180 PS starke Maule kaufen wollte, sah anfangs alles bestens aus. Die Maschine machte einen gepflegten Eindruck, und der Verkäufer hatte den Motor des Schulterdeckers, der über längere Zeit nicht bewegt worden war, in regelmäßigen Abständen laufen gelassen und dies im Logbuch dokumentiert. Ein gewissenhafter Eigner, dachte Grimstead, und entschloß sich zum Kauf der Maschine, zumal auch der Preis stimmte. Im ersten Jahr hatte der British-Airways-Captain viel Spaß mit seinem viersitzigen Neuerwerb. Erst als die Spornrad-Einmot zur Jahresnachprüfung sollte und deshalb durchgecheckt wurde, kam es zu einer bösen Überraschung. Außen im Bereich der Zylinder wies der Vierzylinder-Antrieb deutliche Rostblasen auf. Mit einem bloßen Austausch der betreffenden Zylinder war es leider nicht getan. Nachdem die Zylinderköpfe demontiert waren und ein Blick ins tiefe Motorinnere möglich wurde, zeigte sich das wahre Ausmaß des durch Nichtnutzung angerichteten Schadens. Die Nocken der Nockenwelle und auch die Kurbelwelle zeigten unübersehbare Spuren von frühzeitigem Verschleiß. Der Motor mußte grundüberholt werden, und dies, obwohl er die TBO noch lange nicht erreicht hatte. Inzwischen sind die Arbeiten erledigt, und Grimstead hat an der Maule wieder Freude. Eine Lehre allerdings hat er für sich selbst gezogen: Wenn irgendwie möglich, fliegt er das Flugzeug einmal pro Woche. Denn hauptsächlich was rastet, kann auch rosten. Tips zum Kauf und Verkauf eines Flugzeuges Die wenigsten von uns sind geborene Verkäufer. Um beim Kauf oder Verkauf eines Flugzeuges nicht auf die Nase zu fallen, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Roland Straub hat diese in einem Beitrag für den aerokurier zusammengefaßt. Er beleuchtet Fragen nach der Kaufpreisermittlung ebenso wie die Grundregeln der Anzeigengestaltung. Verkäufer dürfte auch der Aspekt Probeflug interessieren. Worauf muß geachtet werden, wenn der Käufer das Flugzeug vor der Unterschrift unter dem Vertrag fliegen möchte? Was sagen die Versicherung und das Luftfahrt-Bundesamt dazu? Roland Straub gibt ferner Tips für das Ersteigern eines Flugzeuges. Unfallanalyse: Falsches Tal gewählt gegen Berg geflogen Unter schlechten VFR-Wetterbedingungen flog der Pilot einer Cessna T 210 (Turbo Centurion) auf dem Weg von Innsbruck nach Samedan bei Landeck in das Trisanner Tal ein statt ins Inntal, das ihn bis Samedan geführt hätte. Wegen tiefliegender Wolken gab der Pilot immer mehr Höhe auf, eine Umkehrkurve schien ihm zu riskant. An der Silvretta-Staumauer wurde die Cessna in niedriger Höhe gesichtet, ehe sie in Nebel und Schneetreiben Richtung Süden verschwand. In ansteigendem Gelände kollidierte das Flugzeug wenig später mit einem Berg des Silvretta-Massivs. Dabei erlitt der Pilot tödliche Verletzungen, seine Begleiterin wurde schwer verletzt. Die Flugunfalluntersuchung ergab, daß beide Insassen den Unfall mit leichten Verletzungen hätten überstehen können, wenn sie Becken- und Schultergurte angelegt hätten. Der Pilot hatte, wohl um den Luftraum besser beobachten zu können, seinen Gurt komplett abgelegt, die Begleiterin war nur mit dem Beckengurt gesichert. Remos G-3 Mirage: Eine für alle(s) Remos Aircraft, Eschelbach, bläst mit der neuen G-3 Mirage zum Angriff nicht nur auf die UL-Konkurrenz. Am 15. Januar erhielt der Kunststoff-Zweisitzer die Musterzulassung. Wir haben den Schulterdecker für Sie geflogen. Die G-3 Mirage besticht durch ausgezeichnete Flugeigenschaften und guten Komfort in einem sehr professionell gestalteten Cockpit. Die Reiseleistung liegt über 190 km/h. Zu kritisieren gibt es nur wenig. Doch lesen Sie selbst im aktuellen aerokurier, was die neue G-3 Mirage ihren Piloten zu bieten hat und worin wir Schwachstellen sehen. UL-Betreuung künftig durch das LBA? Die in Kürze auslaufenden Beauftragungen des DAeC für Dreiachser und des DULV für gewichtskraftgesteuerte ULs werden neu verhandelt. Ein Hinweis auf mögliche Tendenzen bot die letzte Sitzung des Bund-Länder-Fachausschusses Luftfahrt. Danach scheint es nicht ausgeschlossen, daß künftig motorgetriebene ULs direkt unter das Dach des LBA gestellt werden. Der Grob-Trainer schließt zur 20-m-Klasse auf So ganz neu ist der große Twin nicht. Seit April 1996 ist er schon hin und wieder gesichtet worden: ein Twin III mit leicht V-förmigen Ansteckflügeln und 20 m Spannweite. Er verfügt gegenüber dem 18-m-Twin über merkbar bessere Leistungen mit kleinerem geringsten Sinken und verbesserter Gleitzahl (41). Prof. Richard Eppler, Initiator des Prototypen, beschreibt Leistungen und Handling des großen Twin. Die Ansteckflügel sind inzwischen LBA-zugelassen und werden von Fiberglastechnik Rudolf Lindner gebaut. Die Basis für den Segelkunstflug wächst Das Kopps-Über-Treffen, der kleine Segelfliegertag der Kunstflieger in Oppenheim, war Ende letzten Jahres Infobörse und wurde zur Standortbestimmung genutzt. Als erfreuliches Ergebnis wurde festgestellt, daß die Zahl der Segelkunstflugpiloten, die sich an Wettbewerben beteiligen, beständig wächst und daß auch das Angebot an Segelflugzeugen für diesen Einsatzbereich attraktiver wird. So soll es den Doppelsitzer Fox künftig mit Ansteckflügeln geben, damit sich sein Einsatzspektrum auch für das Basistraining, die Schulung, erweitert. Der höchsten Wettbewerbsansprüchen genügende Fox kann damit vielseitiger und somit auch wirtschaftlicher eingesetzt werden. Akro im Team: Turnen mit Trainern Zum Saisonabschluß 97 trafen sich in Blumberg 37 Mannschaften zum inzwischen schon 10. Segelkunstflugwettbewerb für Doppelsitzer. Mit Gästen aus Österreich und der Schweiz wurde es gleich ein internationales Ereignis. Der Blumberger Wettbewerb ist der einzige Segelkunstflug-Wettbewerb, der ausschließlich mit doppelsitzigen Schulflugzeugen und als Teamwettbewerb ausgetragen wird. Die überwiegende Zahl der Mannschaften nutzte das Schulflugzeug ASK 21, und zwar in der Halbakro- und der Vollakroklasse. Zur Bewertung kam dabei ausschließlich eine Unbekannte Pflicht, die in drei Durchgängen geflogen wurde. Wanderflug nach Nordfinnland Wer in seinem Segelflugurlaub sichergehen will, der wendet sich nach Süden. Nicht so Uwe Klimek und Jürgen Strunk. Sie zogen mit ihren DG-400 bis in die Nordspitze Finnlands und hatten das Wetterglück auf ihrer Seite. Hoch im Norden wurde es erst richtig gut. Das Abenteuer Wandersegelflug beschrieben sie selbst. Ihr heißer Tip: Europas Kältekammer. In 60 Flugstunden, bei denen sie fünf den Motor für Starts und weitere fünf zur Überbrückung von Flauten nutzten, flogen sie nach Ivalo am Inarisee. Das Ziel erreichten sie dank hervorragender Thermik über Finnland in nur fünf Tagen. Für den Rückflug brauchten sie die restliche Zeit ihres Dreiwochen-Urlaubs. Krönender Abschluß ihres Wanderflugs wurde der tiefe Überflug am Flughafen Bremen, bevor es zum Start-/Zielfluggelände Varrelbusch ging. Neue Funktionen für VP-Rechner Der Einzug moderner Rechnerstrukturen in die Bordelektronik macht das Erneuern und Ergänzen ihrer Funktionen einfach. Peschges VP6 und VP9 kommen rechtzeitig zur neuen Saison mit weiteren Features. Zu den Highlights zählen die optionale Kompaßkopplung für eine permanente Windermittlung nach Richtung und Geschwindigkeit und die Möglichkeit der Integration des VP8-Loggers. Das VP9 bietet zudem eine optische Zentrierhilfe. Crashtest: Was muß ein Cockpit aushalten? Crashtest beim TÜV Rheinland in Köln: Mit 70 km/h prallt ein Segelflugzeug-Cockpit auf einen Erdcontainer. In jedem herkömmlichen Segelflugzeug hätte es schlecht für den Piloten ausgesehen. Das Cockpit neuer Technologie, vom TÜV Rheinland im Rahmen eines Forschungsauftrags entwickelt, hat den Aufprall-Abschlußtest überstanden. Der Crashtest simulierte den Aufprall eines Segelflugzeugs (Gesamtmasse 525 kg) mit 70 km/h unter 45 Grad auf Wiesen-/Flugplatzuntergrund. Das Cockpit hat gehalten. Ganz zufrieden war Dipl.-Ing. Martin Sperber, Leiter dieses Forschungsvorhabens, aber nicht, die geringen Beschädigungen im vorderen Rumpf hätten nicht auftreten sollen. Das neue Sicherheitscockpit entsteht mit einem bereits im Motorsport, in der Formel 1, bewährten Fasermix aus Dyneema und Kohle. Längsstringer reichen von den hinteren Querkraftbolzen, teils als unterer Haubenrahmen, bis zu einem Querspant einer als Mini-Knautschzone ausgeführten Bugspitze. Der Steuerspant ist als weitere Querstrebe ausgeführt und bildet mit zusätzlichen Stringern als Sitzschalenauflage einen weiteren Festigkeitsverband. Besonders wichtig ist die Integration der Stringer und Spanten in den Gesamtverbund. Der Abschlußbericht wird zeigen, was künftig ein Cockpit aushalten soll und wie ein möglichst einfaches statisches Nachweisverfahren aussehen kann. Rund um Deutschland an einem Tag Mit der aufgehenden Sonne zu starten und mit dem letzten Licht zum Ausgangsort zurückzukommen, das ist Helmut Ried und Hubert Weißenborn von der Segelfluggruppe Nordstern gelungen. Gekostet hat sie ihr Rekordversuch fürs vereinsinterne Guinness Book viel "Sitzfleisch", gebracht hat er ihnen aber auch viel Flugerlebnis. Es ging den beiden darum, mit der clubeigenen Dimona H 36 an einem Tag mindestens 2000 Streckenkilometer zurückzulegen. Nach gründlicher Vorbereitung und mit einer Sondergenehmigung für den Frühstart (5.32 Uhr MESZ) ist es ihnen auch gelungen. Genau 2031 Streckenkilometer sind so in 13 Flugstunden zusammengekommen. Der Schatzmeister der Nordsterner hat sich natürlich gefreut, Helmut Ried und Hubert Weißenhorn wars das Erlebnis wert. Fluglotsen lernen Segelfliegen Verständnis für die Notwendigkeiten einer Luftsportart ist am besten durch eigene Praxis zu gewinnen. Ganz nach dieser Erkenntnis richtete die Segelflugkommission in Niedersachsen mit dem Luftsportverein Delmenhorst im Herbst 97 einen zweiten Schnupperkurs für Mitarbeiter der Flugsicherung aus. Der Erfolg des ersten hatte Mut gemacht für die Neuauflage. Diesmal beteiligten sich insgesamt zehn Angestellte der Deutschen Flugsicherung (DFS) Regionalstelle Bremen an dem Lehrgang auf dem Segelfluggelände Große Höhe. An zwei Abenden mußte Theorie gebüffelt werden, bevor es am Wochenende in die Luft ging. Dank des recht guten Wetters kamen die Teilnehmer zu jeweils sechs bis acht Starts und konnten so einen Einblick ins Segelfliegen gewinnen. Das Angebot ist angekommen und hat neue Nachfrage geweckt. In diesem Jahr soll deshalb ein weiterer Kursus folgen. Weitere Meldungen aus dem Segelflug unter anderem zur Europameisterschaft der Frauen und der Deutschen Meisterschaft der Junioren finden sich unter airSPORT und NEWS Segelflug. |
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Last updated Januuary 22, 1998