aerokurier 2/2001
Editiorial Wechselkurs der Gefühle / Reportage Die
roten Pizza-Barone / Pilot
Report OMF-100-160 Symphony
/ Magazin Im Cockpit mit
Herbert Gaidies, Raytheon Premier I Zulassung erneut verschoben, Flugzeug-Report Aeroprakt
A-26 Vulcan, Volldigitale Regelsysteme für Kolbenmotoren, Avionik-Neuheiten:
Spitzentechnik für alle, Flugzeug-Report: Der Letzte der Sportsmänner / Hubschauber MD Helicopters will Produktion verdoppeln, R44:
Kalifornischer Bestseller / Leserwahl 2001 Mitmachen und gewinnen!
/ Reise Elchsuche in Schweden / Flying Faszination
Gleitschirmfliegen / Praxis Sicherheit: Instrumentenausfall,
Startbatterie schlapp?, Tipps und Tricks für FliteStar und FliteMap, Unfall-Analyse: Im
Landeanflug in den Berg /
Ultraleicht ULs auf den
Nordseeinseln: Das Ende der Verbannung?, Pioneer 300: Italienische Diva, Zweitakt-Diesel
aus Greifswald / Segelflug Die
Deutschen Streckenflugmeister, V 1/2: Ein Segelflugzeug aus dem Baukasten, aerokurier
Online Contest: Jetzt mit Wertung von Dreiecksflügen, Rettungssysteme: Die Entwicklung
macht Hoffnung, Auf dem Weg zu guten Vorhersagen, Tacho für den Streckenflieger,
Vor-Weltmeisterschaft in Mafikeng/Südafrika, Fliegen satt in St. Auban, Hans Wegerich:
Vater der Lommatzsch Libellen
EDITORIAL
Wechselkurs der Gefühle
Der Dollar ist die Leitwährung beim Flugzeugkauf. Nicht nur die
"Großen" werden meistens in Dollar bezahlt. Wer den Wechselkurs zu seinen
Gunsten nutzt, kann soviel sparen, dass die Betriebskosten des Flugzeugs über mehrere
Monate hinaus gedeckt sind. Wer hingegen zum falschen Zeitpunkt kauft, legt gewaltig
drauf. Die Flugzeughändler können bei den Achterbahnfahrten der Kurse das Risiko nicht
auf sich nehmen. Als der Dollar auf seinem höchsten Stand war, hatten die
Flugzeughersteller aus Euroländern einen Wettbewerbsvorteil, da ihre Flugzeugpreise
unabhängig vom Wechselkurs stabil blieben. Mit dem Dollarkurs sinkt allerdings auch
dieser Wettbewerbsvorteil wieder. Ein hoher Dollarkurs ist für europäische Kunden ein
Fluch, für amerikanische Käufer von Gebrauchtflugzeugen ein Segen. Selten zuvor haben
sie in Europa so viel Flugzeug für so wenig Dollar bekommen. Der leer gefegte
Gebrauchtflugzeugmarkt in Europa zeigt, dass die US-Käufer die Euro-Schwäche für sich
zu nutzen wussten.
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REPORTAGE
Die roten Pizza-Barone
Kurt Anderson und George Moore haben einen Traumjob. Sie verstehen sich als moderne
Barnstormer, folgen der Tradition jener Piloten, die in den 20er Jahren mit ausgemusterten
Doppeldeckern aus dem ersten Weltkrieg das Publikum in der amerikanischen Provinz in ihren
Bann zogen. Auch Anderson und Moore tingeln mit ihren Flugzeugen durch die Lande.
Allerdings fliegen sie ihre Boeing Stearman für einen Pizzahersteller, dem die
Doppeldecker zum wichtigsten Werbeträger geworden sind. Tauchen Sie mit uns ein in die
Welt der beiden Werbepiloten, die gut neun Monate im Jahr jeden Tag damit verbringen,
Gäste zu fliegen und Airshows zu geben.
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PILOT REPORT
OMF-100-160 Symphony
Das Konzept für den Zweisitzer stammt aus der Neuen Welt. Von der
Ostmecklenburgischen Flugzeugbau GmbH (OMF) in Neubrandenburg wurde es so verfeinert, dass
sich die JAR-23-Hürden nehmen liessen. Der harmonisch gestylte Schulterdecker leitet sich
von dem erfolgreichen Experimental GlaStar SH-4 ab. Rund 90 Prozent der GlaStar-Bauteile
sind geändert.
Welche Eindrücke wir auf unserem Flug im ersten Prototyp (D-EMVP) gewonnen
haben, erfahren Sie in der Februar-Ausgabe.
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MAGAZIN
Im Cockpit mit Herbert Gaidies
Geflogen oder Modelle gebaut hat Herbert Gaidies, so weit er zurückdenken kann.
Heute ist er 76 Jahre alt und bringt es als Kapitän auf Fokker 27 immer noch auf rund 700
Flugstunden im Jahr! Ein Portrait.
Raytheon Premier I Zulassung erneut verschoben
Rund 300 Bestellungen stehen im Raytheon-Auftragsbuch, vier Flugzeuge sind an der
Flugerprobung beteiligt, die Flugerprobung ist zu 98 Prozent erledigt, die Serienflugzeuge
bis zur Nummer 34 stehen in der Fertigung. Diese Fakten klingen gut, jedoch nur auf den
ersten Blick. Denn Raytheon selbst wollte mit dem Programm schon viel weiter sein. Zwei
Komplikationen verhinderten nun die angestrebte Zulassung der Premier I zum Ende des
letzten Jahres. Die FAA-Zulassung ist nun für Ende des ersten Quartals 2001 vorgesehen.
Flugzeug-Report Aeroprakt A-26 Vulcan
Von Aeroprakt in Kiew stammt die A-26 Vulcan, eine superleichte Zweimot mit Platz
für zwei. Hinter der Entwicklung des Pushers steckt der russische Flugzeugdesigner Juri
Jakolew.
Als Antrieb kommen in der Standardversion zwei Rotax 503 mit je 52 PS zum Einbau.
Als maximale Reisegeschwindigkeit sind bei 6000 U/min 129 bis 137 km/h möglich. Der
Verbrauch liegt bei 23 l/h.
Volldigitale Regelsysteme für Kolbenmotoren
In Jets hat man's, in Autos sowieso: volldigitale Triebwerksregelung. Nur die
Flugzeug-Kolbenmotoren zeigten sich bisher merkwürdig resistent gegenüber dem Stand der
Technik. Mit FADEC können auch sie den Sprung in die Gegenwart vollbringen.
Avionik-Neuheiten: Spitzentechnik für alle
Der Avionikmarkt sprüht vor neuen Ideen und Produkten. Integration vieler
Funktionen in einem Gerät heißt ein Trend, "optimales Situationsbewusstsein"
ein anderer. Spitzentechnik wird zum Allgemeingut.
Flugzeug-Report: Der Letzte der Sportsmänner
Ganze 22 Exemplare sind von der Sportavia-Pützer RS-180 gebaut worden. Der
viersitzige Reisetiefdecker aus der Eifel zeigt ungewöhnliche Qualitäten.
HUBSCHRAUBER
MD Helicopters will Produktion verdoppeln
Als sich Boeing im Januar 1999 von seinen zivilen Helikopter-Aktivitäten trennte,
schien die Zukunft für die Hubschrauber der MD-Reihe ungewiss. Dieses Bild hat sich
grundlegend geändert. MD Helicopters ist im Aufbruch. Der Hubschrauberhersteller hat sich
komplett neu strukturiert. Unter der Führung von Henk Schaeken wurde MD Helicopters
komplett umstrukturiert. Der aerokurier traf Henk Schaeken in Mesa zu einem Interview,
dessen Wortlaut im aerokurier 2/2001 in voller Länge veröffentlicht ist.
R44: Kalifornischer Bestseller
Nach zahlreichen Turbulenzen ist die viersitzige Robinson R44 heute der weltweit
meistverkaufte Helikopter. Der aerokurier war zu Gast im neuen Robinson-Firmenkomplex in
Torrance, Kalifornien, wo derzeit acht R44 und drei R22 in der Woche gefertigt werden
Rekord im Helikopterbau. In einem Interview "outete" sich
Chefkonstrukteur und Firmenchef Frank Robinson (70) als Liebhaber von Dieselmotoren, die
er sich als Antrieb für seine R44 durchaus vorstellen könnte.
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LESERWAHL 2001
Mitmachen und gewinnen!
Fliegen bildet, und Fliegen verbindet Menschen, Länder und Kontinente. Das eigene
oder gecharterte Flugzeug ist der Schlüssel zu Reiseerlebnissen der besonderen Art. Kein
anderes Verkehrsmittel erlaubt einem, so schnell von einem Ort punktgenau zu einem anderen
zu gelangen. Wer weiß das besser als aerokurier-Leser?
Wir möchten bei der Leserwahl "Destination 2001" gerne
wissen, wohin Sie gerne selbst fliegen würden oder in welchen Regionen Sie tolle
Flugerlebnisse hatten. Sie brauchen sich Ihre Top-Destinationen nur aus den Listen auf den
nächsten Seiten heraussuchen, die beigeheftete Antwortpostkarte auszufüllen und an uns
zurückzuschicken. Vergessen Sie Ihren Absender nicht, denn als Dankeschön für Ihre
Teilnahme verlosen wir unter allen Einsendern tolle Preise. (Übersicht und Meldekarte im
aerokurier 2/01).
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REISE
Elchsuche in Schweden
Eigentlich hatten die drei UL-Besatzungen aus Bremgarten geplant, bis hoch nach
Lappland zu fliegen. Doch die nur kurzzeitig guten Wetterbedingungen in Schweden führten
zu einer anderen Flugroute, die angesichts der großen Gastfreundlschaft und der
faszinierenden Landschaft zu einem wahren Flugerlebnis wurde: von Lübeck über Dänemark
nach Landskrona, quer durchs Land zur Ostküste, über Stockholm und Mellansel bis hoch
zum Polarkreis; über Mittelschweden und den Väternsee zur Westküste und wieder zurück
gen Süden.
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FLYING
Faszination Gleitschirmfliegen
Die Vorstellung ist einfach faszinierend. Fliegen so ursprünglich wie nur denkbar,
völlig ohne Restriktionen. Wer kann sich diesem Traum beim Anblick der bunten Schirme
entziehen? Allein in Deutschland hat diese Vorstellung an die 30000 Menschen dazu
gebracht, mitzumachen.
Keine komplizierte Technik, kein Stress Gleitschirmfliegen
lässt sich ganz ohne großen Aufwand betreiben. Paragleiter kennen kein Transportproblem,
keine zeitraubende Vorbereitung, wie sie für andere Luftsportarten erforderlich ist.
"Was gibt es Schöneres, als nach einer Bergwanderung oben am Gipfel ein
Stoffpäckchen aus dem Rucksack zu holen", fragt Fritz Kurz in seiner Einladung
zum Mitfliegen im Buch "Gleitschirmsegeln", "und einfach
davonzuschweben während die Fußgänger sehnsüchtig hinterherschauen?" Und
stellt fest: "Kein anderer Luftsport kommt dem uralten Menschheitstraum von den
eigenen Flügeln so nahe."
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PRAXIS
Sicherheit: Instrumentenausfall
Was zu tun ist, wenn die wichtigen Instrumente während des Fluges nicht mehr
korrekt funktonieren oder sogar ihren Dienst gänzlich quittieren, beschreibt Karl-Heinz
Apel in einem umfangreichen Praxis-Beitrag.
Apel, Autor des Buches "Motorflug Praxis" und im Hauptberuf
Linienpilot, gibt Tipps, wie man auch ohne Fahrtanzeige noch sicher landen kann, und
beschreibt, in welchem Ausmaß die Fahrtanzeige bei verstopfter Staudruck- und/oder
Statikdrucköffnung im Steig-, Horizontal- und Sinkflug vom Sollwert abweicht, und was zu
tun ist, wenn der Höhenmesser im Sink- oder Steigflug plötzlich zu hängen beginnt oder
unnatürliche Sprünge vollführt.
Startbatterie schlapp?
Wenn die Batterie in der kalten Jahreszeit den Dienst versagt, ist nicht auf jedem
Flugplatz eine entsprechende Ground Power Unit verfügbar. Für Flugschulen und
Vielflieger gibt es aber eine Lösung in Form eines energiegeladenen Koffers.
Tipps und Tricks für FliteStar und FliteMap
Seit einigen Jahren helfen Computer-Flugplanungsprogramme dem Piloten dabei, die
Vorbereitungszeit kräftig zu reduzieren. Aber je mehr die Software zu leisten vermag,
umso komplizierter wird der Umgang mit ihr. Tipps zum Umgang mit dem Jeppesen FliteStar.
Unfall-Analyse: Im Landeanflug in den Berg
Mehrmals hatte die Beech 300 den Flugplatz Donaueschingen an diesem Tag im
IFR-Verfahren angeflogen. Die Anflüge dienten zur Vermessung des neuen NDB-DME-Approaches
auf die Piste 36.
Warum die Piloten in Wolken den Sinkflug schon weit vor der in der
Anflugkarte angegebenen Stelle einleiteten, obwohl vor ihnen noch ein 3000 ft hoher
Bergkamm hätte überflogen werden müssen, bleibt unbeantwortet. Etwa acht Meilen vor dem
Platz plrallte die Beech gegen den Berg und zerschellte. Alle vier Insassen an Bord kamen
ums Leben.
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ULTRALEICHT
ULs auf den Nordseeinseln: Das Ende der Verbannung?
Die Nordseeinseln sind in der Sommersaison beliebte Ziele. Nur die ULs sind bisher
vom Besuch der Eilande vor der Küste ausgeschlossen. Das soll jetzt anders werden.
Borkum spielt jetzt den Vorreiter bei der Öffnung der
Inselflugplätze. Am 21. November stellten die Stadtwerke Borkum als Platzhalter den
Antrag, die Erlaubnis des Inselflugplatzes auf Ultraleichtflugzeuge zu erweitern. Die
zuständige Bezirksregierung Weser-Ems in Oldenburg sollte nach dem Borkumer Schreiben
noch weitere Anträge anderer Inselflugplätze wie Norderney, Baltrum und eventuell auch
Wangerooge erhalten. Vor Schleswig-Holsteins Küste will offenbar auch Wyk auf Föhr nicht
mehr länger auf den Besuch von UL-Fliegern verzichten.
Die Chancen stehen nicht schlecht, dass nach früheren Weigerungen, die
zuständigen Behörden jetzt Grünes Licht für den UL-Betrieb auf den Inseln geben.Alles
zu der jüngsten Entwicklung lesen Sie im aktuellen aerokurier.
Pioneer 300: Italienische Diva
Die Pioneer 300 sieht aus wie ein kleiner Zweisitzer des italienischen Topdesigners
Stelio Frati. Doch das UL kommt aus einem anderen Stall. Geerbt hat es die guten
Flugeigenschaften.
Wir haben dem neuen UL aus Italien noch vor seiner Zulassung auf den Zahn
gefühlt. Der schnelle Tiefdecker, dessen Einziehfahrwerk zur Standardausstattung gehört,
zeigte nur wenige Schwächen. Seine große Stärke ist das ausgezeichnete Handling. Die
Pioneer 300 gibt sich als eine wahre Diva, aber ohne Zicken. Lesen im Februar
aerokurier dieser neue Zweisitzer bieten kann.
Zweitakt-Diesel aus Greifswald
Am Technologiezentrum Vorpommern entwickelt Peter Rong einen neuen Zweitakt-Diesel.
Der Prototyp läuft. Um ihn serienreif zu machen, braucht es Investoren. Dann kann auch
das Leistungspotenzial, das in diesem neuen Motor steckt, ausgeschöpft werden.
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SEGELFLUG
Die Deutschen Streckenflugmeister
Die Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug ist der größte deutsche
Segelflugwettbewerb. Fast 3000 Pilotinnen und Piloten waren im vergangenen Jahr dabei.
Zehn von ihnen haben den Sprung nach ganz oben aufs Treppchen geschafft. Wie sie das
gepackt haben, beschreiben sie selbst.
Meteorologisch hat die Streckenflugsaison 2000 in Deutschland
nicht begeistern können. Trotzdem haben die Sieger der DMSt Punkte in der 4000er Region
erreicht. Das heißt, es wurden im Schnitt drei FAI-Dreiecke in der Größenordnung von
700 bis 800 km geflogen. Ein Quäntchen Glück, das bestätigten die Gewinner durchweg,
hat hier eine nicht unmaßgebliche Rolle gespielt. Sie waren just zum richtigen Zeitpunkt
in Spanien, genauer gesagt in Fuentemilanos auf der altkastilischen Hochebene, rund 80 km
nördlich von Madrid.
Dort hatten sich Anfang August für wenige Tage selbst für spanische
Maßstäbe herausragende Streckenflugbedingungen eingestellt (aerokurier 11/2000). Allein
zwei Siegern, Karin Wiesenthal (Frauen) und Joachim Krais (Standard-Klasse) gelang der
erste 1000-km-Flug. Das Team Gerd Spiegelberg/Uwe Hannes absolvierte in der
Doppelsitzerklasse ein 901-km-Dreieck eine Vorgabe für den mit der DMSt
kombinierten Barron-Hilton-Cup 2000/2001, die nur noch ganz schwer zu überbieten sein
wird. Sieben der zehn Sieger in der Einzelwertung haben die entscheidenden Flüge in
Spanien absolviert. Aber keineswegs alle.
V 1/2: Ein Segelflugzeug aus dem Baukasten
Die V 1/2 von Vittorio Pajno soll es einmal als Kit für den Amateurflugzeugbauer
geben. Seit dem vergangenen Jahr steht die Faserverbundkonstruktion in der Flugerprobung.
Für Konstrukteur Vittorio Pajno ist die V 1/2 die Erfüllung eines Lebenstraums. Der
Ingenieur alter Herr der Akademischen Fliegergruppe Turin hat zu
Studienzeiten in der Vor-Faserverbundzeit die Entstehung der M-100 bis M-300 der
Professoren A. und P. Morelli mit erlebt. Aus dieser Zeit stammt sein Traum: die
Konstruktion eines modernen Segelflugzeugs für den Clubeinsatz, das im Amateurbau aus
einem Kit zu fertigen ist. Ende der 80er Jahre ergab sich für Pajno die Gelegenheit,
dieses Ziel konkret anzugehen.
aerokurier Online Contest: Jetzt mit Wertung von Dreiecksflügen
Der aerokurier Online Contest 2001 wird anspruchsvoller. Wer Dreiecke fliegt,
bekommt mehr Punkte. Die neuen Regeln.
Rettungssysteme: Die Entwicklung macht Hoffnung
Verblasst die Aktualität von tragischen Unfällen, wirds schnell still um
die zu solchen Anlässen immer wieder lautstark geforderten Rettungssysteme für
Segelflugzeuge. Tatsächlich wird aber an vielen Stellen intensiv an
Segelflug-Rettungssystemen gearbeitet. Ein Überblick.
Auf dem Weg zu guten Vorhersagen
Ende November trafen sich 16 Meteorologen, alle aktive Segelflieger und Experten
auf speziellen Gebieten der Segelflugmeteorologie, in Ohmenheim bei Aalen zu einem
inspirierenden Gedankenaustausch.
Das übergeordnete Ziel dieser Arbeitsgruppe der internationalen
technisch-wissenschaftlichen Organisation des Segelflugs (OSTIV) ist eine international
standardisierte Form einer Segelflugprognose. Der Segelflieger, der im Ausland seinen
Fliegerurlaub verbringt, sollte sinngemäß analoge Wetterinformationen wie in seinem
Heimatland bekommen, ein Bild, mit dem er vertraut ist. Vorzugsweise ein grafisches
Produkt, abrufbar über das Internet. Das bietet zugleich den Vorteil eines interaktiven
Dialoges.
Tacho für den Streckenflieger
Das Instrument gibt es (noch) nicht. Wenn es kommt, wird es vieles erleichtern. Die
Rede ist vom Reisegeschwindigkeits-Tacho, der dem Piloten eine unmittelbare Rückkopplung
über die momentan erzielte Reisegeschwindigkeit verschafft. Er könnte dann sehr einfach
erkennen, wo er Zeit verliert oder gewinnt.
Es gibt Geräte, die die Reisegeschwindigkeit über größere Strecken-
oder Zeitabschnitte ermitteln können, es gibt aber noch kein Gerät, das imstande wäre,
dem Piloten ständig die momentane Reisegeschwindigkeit zum Beispiel auf einem
Tacho anzuzeigen. Der Artikel beschreibt die theoretischen Grundlagen für einen
Tacho der momentanen Reisegeschwindigkeit und gibt Beispiele.
Vor-Weltmeisterschaft in Mafikeng/Südafrika
Einfliegen auf die Segelflug-Weltmeisterschaften 2001 war Ende vergangenen Jahres
in Mafikeng, Südafrika, angesagt. Vom 17. bis 31. Dezember ging an dem internationalen
Flughafen rund 200 km nordnordwestlich von Johannesburg unter starker internationaler
Beteiligung die Generalprobe auf die WM 2001 über die Bühne.
Fliegen satt in St. Auban
Nach St. Auban zum Segelfliegen, und das ohne hohe Kosten? Mit Unterstützung des
Deutsch-Französischen Jugendwerkes war das im vergangenen Jahr wieder möglich.
Hans Wegerich: Vater der Lommatzsch Libellen
Hans Wegerich: Sein Name ist aufs Engste mit dem erfolgreichen Segelflugzeugbau in
Lommatzsch verbunden in der Nachkriegszeit eine Schmiede herausragender
Leistungssegelflugzeuge. Hans Wegerich starb, wie jetzt bekannt wurde, im Sommer (17.
Juli) im Alter von 88 Jahren in Dresden. Geboren wurde er am 12. Dezember 1912 in Ohrdruf.
Ein Nachruf.
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