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aerokurier 3/2001
AETi0103.jpg (29859 Byte)Editiorial Flugplätze in Gefahr! / Reportage Atlantiktransfer: Alles andere als Linie / Pilot Report Renaissance 8F: Neuer Klassiker /  Magazin TAE 110: Flugdiesel aus der Formel-1-Schmiede, Bücker-Werksflugplatz: Die Chancen für Rangsdorf steigen, 1. Historische Sportflugtage, Arnsberg-Menden: Alles unter Dach und Fach, Flightship 8: Spezialist für den Tiefstflug, Im Cockpit mit Karl Kössler / Leserwahl 2001 Destination 2001: Mitmachen und gewinnen! / Flying Fairchild 24: Zeitmaschine / Praxis GPS-Routing für VFR-Flüge, Kohlenmonoxid - Der lautlose Killer, Unfall-Analyse: Der Todesflug der Kennedys / Ultraleicht Schneller Trip ins Baltikum, Seahawk: UL- Amphibium geht an den Start / Segelflug Die erste WM der Clubklasse, DMSt 2000: Entscheidung in Spanien, Superstimmung in Bitterwasser: 54 Tausender!, Asiago: Sprungbrett in die Dolomiten, Planen und auswerten mit SeeYou, Künftig wieder F-Schlepp an der Bodenkupplung / Special Flight Training Editorial: Gute Zeiten, schlechte Zeiten, Welcher Ausbildungsweg ist der richtige?, Lizenzen: Schein-Gefecht, Piepen-Show: Tagelöhner oder Geldsäcke?, Umsteigen: Vom PPL-A auf die UL-Lizenz, Aufschwung: Vom Ultraleicht auf die E-Klasse, Flugschulen-Übersicht


EDITORIAL

Flugplätze in Gefahr!

Das "Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm" steht schon seit 1997 zur Novellierung an. Ein Referentenentwurf aus dem Umweltministerium sieht einschneidende Maßnahmen vor.
    Sinnvolle Änderungen des Gesetzes werden darin überschattet von Vorschlägen, die, wenn sie umgesetzt werden, Flugplätze gleich reihenweise in den Ruin treiben. In einem Absatz des Entwurfs wird beispielsweise der Lärmschutzbereich neu definiert, und zwar als das Gebiet, "in dem der durch Fluglärm hervorgerufene Beurteilungspegel 55 dB (A) am Tag oder 45 dB (A) in der Nacht übersteigt". Die Lärmschutzbereiche werden dann in Tag- und Nachtschutzzonen unterteilt, für die unterschiedliche Beschränkungen erlassen werden. Nach spätestens zehn Jahren ist jeder Lärmschutzbereich erneut zu überprüfen.
    Der Entwurf zur Novellierung des Fluglärmgesetzes ist damit in weiten Teilen kontraproduktiv, da er versucht, die Allgemeine Luftfahrt durch eine nicht zu bezahlende Kostenlawine zu erdrücken. Meine Meinung zu dem Referentenentwurf in der jetzigen Form: Natur- und Umweltschutz ja! Öko-Diktatur auf dem Verordnungsweg? Nein!

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REPORTAGE

Atlantiktransfer: Alles andere als Linie

In der Schweiz werden sie gebaut, in den USA kommen sie zum Einsatz. Für die in den Pilatus-Werken in Stans im Wochenrhythmus gefertigten PC-12 gibt es deshalb fast schon eine Linienverbindung über den Atlantik. Trotzdem ist jeder Flug eine Herausforderung.
    Ferrypiloten bringen die Maschinen auf der Nordatlantikroute über Schottland, Island, Grönland und Kanada in ihr Einsatzgebiet. Urs Frischknecht ist einer von ihnen. Kaj-Gunnar Sievert hat ihn auf einem Ferry begleitet.

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PILOT REPORT

Renaissance 8F: Neuer Klassiker

Es gibt sie wieder – die Luscombe Silvaire 8F. Die Neuauflage bringt gerade so viele Verbesserungen mit, dass davon die ursprüngliche Musterzulassung nicht tangiert wird. Ab März sollen die ersten Exemplare entstehen. Gebaut werden sie in Cape Girardeau, Missouri. Komponenten werden von den Czech Aircraft Works hergestellt.
     71200 Dollar soll die neue Silvaire 8F kosten. Sie hört auf den Namen Renaisssance 8F. Ausgerüstet ist der handliche Spornradflieger mit einem 150 PS starken Lycoming O-320. Im Reiseflug erreicht der neue Oldie 110 KIAS. Seine Reichweite liegt bei zirka 800 km. Wie sich die Renaissance 8F fliegt, können Sie in der März-Ausgabe des aerokurier in einem ausführlichen Pilot Report nachlesen.

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MAGAZIN

TAE 110: Flugdiesel aus der Formel-1-Schmiede

Die Überraschung ist perfekt. Als erster moderner Diesel eines deutschen Herstellers fliegt der TAE 110 in einer Valentin Taifun als Versuchsträger.
    Im Rennsport ist der Name Thielert schon lange ein Begriff. Für nicht nur einen Formel-1-Rennstall fertigt Thielert unter anderem Nocken- und Kurbelwellen. Außerdem gehören elektronische Motorsteuerungen zum Programm. Jetzt setzt das Unternehmen mit Firmensitzen in Hamburg und dem sächsischen Lichtenstein sein Know-how in dem Vierzylinder-Reihenmotor TAE 110 ein, der für den Diesel- und Kerosinbetrieb konzipiert ist.
    Der TAE 110 soll in direkte Konkurrenz zum Lycoming O-320 treten. Die Zertifizierung nach JAR-22 ist fast abgeschlossen. Eine weitere Version, deren Prototyp in einer Piper PA-28 erprobt wird, soll noch in diesem Jahr nach JAR-E zugelassen werden. Alles über den neuen Motor erfahren Sie in der aktuellen März-Ausgabe des aerokurier.

Bücker-Werksflugplatz: Die Chancen für Rangsdorf steigen

Es ist ein einmaliges Projekt. Bücker-Flugzeuge sollen wieder auf dem ehemaligen Werksflugplatz Rangsdorf montiert werden. Nach heftigem Auf und Ab könnte jetzt der Durchbruch gelingen. Die Gemeinde Rangsdorf und die Brandenburgische Bodengesellschaft als Eigentümer haben ihre zunächst ablehnende Haltung gegenüber einer Wiederbelebung des Platzes aufgegeben. Mehr dazu im März-aerokurier.

1. Historische Sportflugtage

Ein einmaliges Ereignis versprechen die "1. Historischen Sportflugtage" auf dem Flugplatz Rangsdorf zu werden. Mit der Veranstaltung über das Pfingstwochenende (2. bis 4. Juni) will der Förderverein Bücker-Museum für den Erhalt des Platzes werben. Willkommen sind Teilnehmer mit Sport- und Reiseflugzeugen, die mindestens 30 Jahre alt sind. Infos und Anmeldungen über Thomas Schüttoff, Tel. 0171/8913314.

Arnsberg-Menden: Alles unter Dach und Fach

Bis vor wenigen Wochen stand die Zukunft des Flugplatzes Arnsberg auf der Kippe. Buchstäblich in letzter Minute einigten sich der Grundstückseigentümer und die neuen Betreiber. Arnsberg-Menden wird trotz strenger Flugbetriebsauflagen seinen Status als Verkehrslandeplatz behalten. Sogar ein Ausbau ist geplant.

Flightship 8: Spezialist für den Tiefstflug

Sie sind kein Flugzeug, aber auch kein Schiff. Ihre Entwickler sehen in den Airfoils ein schnelles und effizientes Transportmittel. Jetzt geht das bisher größte in Deutschland gebaute Bodeneffektfahrzeug in die Erprobung. Wir waren für Sie beim Roll-out des Flightship 8 dabei.

Im Cockpit mit Karl Kössler

Der ehemalige LBA-Direktor blickt auf eine bewegte Testpilotenkarriere zurück. Heute widmet er sich der deutschen Luftfahrtgeschichte.

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LESERWAHL 2001

Destination 2001: Mitmachen und gewinnen!

In der aerokurier-Ausgabe März gibt es die zweite und letzte Chance, bei der großen aerokurier-Leserwahl "Destination 2001" teilzunehmen. Wir möchten gerne wissen, wohin Sie gerne selbst fliegen würden oder in welchen Regionen Sie tolle Flugerlebnisse hatten. Sie brauchen sich Ihre Top-Destinationen nur aus den Listen herauszusuchen, die beigeheftete Antwortkarte auszufüllen und an uns zurückzuschicken. Als Dankeschön für die Teilnahme verlosen wir unter allen Einsendern tolle Preise (Übersicht und Meldekarte im aerokurier 3/01).

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FLYING

Fairchild 24: Zeitmaschine

Der Sternmotor-Viersitzer Fairchild 24, bis 1947 in Produktion, zählt heute – selbst im Heimatland USA – zu den Raritäten. In Tennessee hat aerokurier-Mitarbeiter Uwe Glaser ein sehr schön restauriertes Exemplar entdeckt. Gebaut wurde es 1937.
    Als Motorisierung dient dieser Fairchild ein 145 PS starker Siebenzylinder-Motor. Wie bei allen Sternmotoren wird auch bei der Fairchild 24 die Ölmenge nicht in Quarts (knapp ein Liter), sondern in Gallonen (entspricht 3,78 l) gemessen. Drei davon benötigt der Warner-Antrieb. Pro Flugstunde wird knapp ein Liter Öl verbrannt. An Treibstoff werden im Schnitt acht bis neun Gallonen konsumiert. Weniger als 400 Stück fliegen heute noch.

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PRAXIS

GPS-Routing für VFR-Flüge

Ganz schnell und bequem von A nach B geht’s mit der Go-To-Funktion im GPS. Sicher ist der Weg aber nicht. Dafür stellen sich heute zu viele Luftraumbeschränkungen in den Weg. Regelkonforme Flugplanung fürs GPS muss aber nicht unbedingt sehr viel aufwendiger sein. Es wird exemplarisch an Hand eines Beispiels erläutert.
     Es geht nach Sichtflugregeln (VFR) von Ansbach-Petersdorf südwestlich von Nürnberg nach Bautzen im Osten von Dresden. Das Routing ist nicht trivial. Ansbach liegt südwestlich der Kontrollzone Nürnberg unter dessen C-Deckel, und auf dem Direktkurs nach Bautzen stellen sich die Kontrollzonen Bayreuth und Hof in den Weg. Dazu überspannt die Kurslinie einen kleinen Zipfel von Tschechien. Dresden Delta wird gestreift. Das ist reichlich Stoff für Luftraumkonflikte. Es wird gezeigt, wie sie ausgeräumt werden.

Kohlenmonoxid - Der lautlose Killer

Es schleicht sich durch Ritzen von undichten Heizungen und raubt seinen Opfern langsam die Luft zum Atmen: Kohlenmonoxid ist ein unterschätzter Killer, dem immer wieder Piloten zum Opfer fallen. Eine Übersicht über die Gefahren und Warngeräte.

Unfall-Analyse: Der Todesflug der Kennedys

Der Start weit nach Einbruch der Dunkelheit, schlechte Wetterbedingungen unterwegs über Wasser, fehlende Referenzen und die Unerfahrenheit des Piloten bilden die Basis für den Absturz einer Piper PA-32 Saratoga vor der Küste Massachusetts. Der Pilot war John Kennedy jr., mit ihm starben seine Frau und seine Schwägerin.

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ULTRALEICHT

Schneller Trip ins Baltikum

Ein spannendes UL-Abenteuer gönnten sich sieben CT-Besatzungen. Mit ihren Ultraleichten gingen sie auf Entdeckungstour in ein faszinierendes und fliegerfreundliches Land: Litauen. Kaunas, die Hauptstadt Vilnius und die Kurische Nehrung sind nur einige der Stationen, die die UL-Formation besuchte. Lesen Sie selbst unseren ausführlichen Bericht mit vielen Tipps für Nachahmer.

Seahawk: UL- Amphibium geht an den Start

Als Newcomer will sich die Firma Mark aus dem hessischen Brensbach auf dem UL- und Kitmarkt etablieren. Die Seahawk fällt nicht nur durch ihre Auslegung als Amphibium aus dem Rahmen. Wir haben uns schon einmal bei dem Hersteller umgesehen.

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SEGELFLUG

Die erste WM der Clubklasse

Der Brite Peter Masson holte den Titel. Enttäuschung beim deutschen Team: Bei der ersten Weltmeisterschaft der Clubklasse im Januar in Australien platzierte sich Europameister Frank Hahn als bester Deutscher erst auf Platz acht.

DMSt 2000: Entscheidung in Spanien

Fast vier Millionen Kilometer wurden im vergangenen Jahr bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug gemeldet. Wer unter den rund 3000 Konkurrenten vorn mitmischen wollte, musste Dreiecke in der Region über 700 Kilometer absolvieren. Das gelang vor allem in Spanien.
    Zum Meistertitel flogen nach Start im Lande nur die Junioren Alexander Friedl und Jens Ammerlahn sowie in der Clubklasse Hauptkonkurrenz Thomas Köcher. Ihre entscheidenden Strecken haben sie im ersten Teil dieses Artikels in der aerokurier-Ausgabe Februar beschrieben. Eine weitere Ausnahme unter den Spanienpiloten stellt auch der dritte Juniorenmeister Mario Link (Rennklasse) dar.
    Mario Link, Manfred Scholz (18-m-Klasse), Stefan Karch (Rennklasse), Joachim Krais (Standard-Klasse) und Norbert Schlafke (Offene Klasse) werden in diesem Bericht mit ihren Siegerflügen vorgestellt.

Superstimmung in Bitterwasser: 54 Tausender!

Bitterwasser, im Herzen Namibias, steht in der Segelfliegerwelt für Streckenwetter der Superlative. In diesem Südsommer wurden von dem Segelflugzentrum im südlichen Afrika allein 54 Flüge über 1000 km absolviert! Eine Beschreibung dieses super Sommers.

Asiago: Sprungbrett in die Dolomiten

Im Gegensatz zu Frankreich oder Spanien ist Italien eher ein Geheimtipp für Segelflieger, die einen Fliegerurlaub im Ausland planen. Asiago in Norditalien ist eine besondere Empfehlung. Vorstellung des Segelflugzentrums, der jetzt ausgebaut wird.

Planen und auswerten mit SeeYou

Aus Slowenien kommt ein neues PC-Programm zur Streckenfluganalyse und Streckenflugplanung: "SeeYou". Schöpfer der Software sind Erazem Polutnik und Andrej Kolar, beide Mitglieder der slowenischen Segelflug-Nationalmannschaft. Der Name ihres Programms "SeeYou" knüpft lautmalerisch an ihr Wettbewerbskennzeichen "CU" an, steht aber in der Bedeutung für den Schwerpunkt der Anwendung, das Anschauen von Loggeraufzeichnungen, die Analyse der Flugaufzeichnungen vor dem Hintergrund von Vektorkarten.

Künftig wieder F-Schlepp an der Bodenkupplung

Unterwössen: Die Risiken des F-Schlepps an der Bodenkupplung wurden am 19. Januar im Segelflugzentrum Unterwössen neu beraten. Ergebnis ist, dass künftig der F-Schlepp unter bestimmten Voraussetzungen wieder an der Bodenkupplung möglich sein wird.
    Die Gesprächsrunde setzte sich zusammen aus Vertretern des Verkehrsministeriums, des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA), des Deutschen Aero Clubs und Mitarbeitern zweier zum F-Schlepp durchgeführter Untersuchungen in Unterwössen und Braunschweig. Anlass war die Entscheidung des LBA vor einem Jahr, den F-Schlepp an Bodenkupplungen mit einer Übergangsfrist zu verbieten (NfL II-38/00). Dieses rigorose Verbot war innerhalb des Deutschen Aero Clubs auf heftige Kritik gestoßen. Die NfL wurde durch keine neuen Erkenntnisse gestützt und ignorierte völlig den entscheidenden Trainingsstand des geschleppten Piloten.
     Jetzt soll eine neue Bestimmung folgen, nach der Flugzeuge, die über keine Bugkupplung verfügen, weiterhin im F-Schlepp starten dürfen (dann an der Bodenkupplung), sofern der Pilot des geschleppten Flugzeugs innerhalb der zurückliegenden sechs Monate eine Erfahrung von fünf F-Schlepps aufweist. Damit wird der Erkenntnis Rechnung getragen, dass der Trainingsstand über das Risikomaß des F-Schlepps entscheidet. Eine vernünftige Lösung.

Weitere aktuelle Segelflugmeldungen unter airSport

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SPTi0103-G.JPG (25224 Byte)SPECIAL FLIGHT TRAINING

Editorial: Gute Zeiten, schlechte Zeiten

"Wir suchen händeringend Copiloten und benötigen in den nächsten Jahren zusätzlich zu dem von uns selbst ausgebildeten Cockpitpersonal 50 bis 70 Piloten pro Jahr!" "Um alle Piloten unterzubringen, die bereits in der Ausbildung stehen, müsste man einen mehrjährigen Ausbildungsstopp verhängen!" Die Signale, die der Arbeitsmarkt für Piloten zur Zeit sendet, könnten nicht konträrer sein. Während Vertreter der einen Seite sich zu Aussagen wie: "Wer behauptet, dass Piloten gesucht würden, der lügt!" versteigen, wissen manche Airline-Vertreter nicht, wo sie genug Cockpitpersonal auftreiben sollen.
     Wie der Pilotenbedarf der Zukunft aussieht, weiß keiner. Das ist unter anderem von externen Faktoren wie Wirtschaftsentwicklung, Ölpreis und Flugpreisen abhängig. Gilt dies aber nicht für jeden Beruf? Keiner, der heute eine mehrjährige Ausbildung beginnt, weiß mit Sicherheit, ob er nach beendeter Ausbildung auch seinen Traumjob erhält. So gesehen ist der Pilotenberuf ein völlig normaler Beruf mit allen damit verbundenen Risiken und Chancen. Aber er bietet etwas, das viele andere Berufe nicht haben: die Faszination des Fliegens, der selbst gestandene Kapitäne mit Tausenden von Flugstunden immer wieder erliegen.

Welcher Ausbildungsweg ist der richtige?

Flugschule oder Verein? Europa oder Übersee? Viele Wege führen zum Pilotenschein. Vor Beginn der Ausbildung muss sich der Scheinaspirant genau überlegen, welchen er wählt. Eine Auswahlhilfe.

Lizenzen: Schein-Gefecht

Informationen über Anforderungen und gegenseitige Anerkennung von LBA-, FAA-, und JAR-Lizenzen.

Piepen-Show: Tagelöhner oder Geldsäcke?

Hungerlohn oder Spitzensalär? Wir zeigen die Einkommensstruktur bei den deutschen Airlines und informieren über die Hintergründe der Arbeitsmarktentwicklung.

Umsteigen: Vom PPL-A auf die UL-Lizenz

Es muss nicht immer E-Klasse sein, das UL-Fliegen bietet fast genauso viel und ist deutlich preiswerter. Die Erweiterung des PPL-A um die UL-Berechtigung wird leicht gemacht. Dennoch erwartet Ungewohntes und Eigenwilliges den Umsteiger.

Aufschwung: Vom Ultraleicht auf die E-Klasse

Wer ein modernes UL gut fliegen kann, hat auch mit Flugzeugen der E-Klasse kein Problem. Eine Umstellung ist es dennoch. Was Sie beachten sollten, ob Ihre UL-Erfahrungen beim Umstieg auf das "richtige" Motorflugzeug angerechnet werden und was Ihnen die kommenden JAR-FCL-Regeln zu diesem Thema Neues bringen, sagen wir Ihnen im aktuellen Flight Training Special.

Flugschulen-Übersicht

Der umfangreiche Branchenspiegel gibt Übersicht über Flugschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien und den USA.

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Last updated February 18, 2000