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aerokurier 5/2001
AETi0105.jpg (27801 Byte)Editiorial Innovation treibt an / Reportage Verkehrsüberwachung über L. A. / Pilot Report Cessna Citation CJ2 /   Magazin Adam M-309 nutzt CPI-Programm, DFS-DWD Kombi: Selbstbriefing an Flughäfen, Verfahrensübungsgeräte: Mechtronix, Flight Planner 5.0: Generationswechsel, Moving Map: Copilot mit Flight Planner 5.0, Avionik: Mehr Farbe fürs Cockpit, Im Cockpit mit Magret Budert-Waltz / Flugzeug-Report Do 28A-1: Hart im Nehmen / Reise Kurztrip zum Porters Lake / Flying Flying: Super Aero 45 / Pilatus P-2 / Praxis Der Fluggast auf dem Pilotensitz, Die erste Flugstunde, Unfall-Analyse: Kollision im Gegenanflug / Segelflug Gut geplant zu mehr Freiheit, C- Kader-Trainingslager in St. Auban, Status Segelflugzeugbau: Idaflieg-Wintertreffen, StrePla 2: Jetzt mit ICAO-Karten, Neue Zukunft für die Wasserkuppe, Der Kompakt-Transponder für den Segelflug, Segelflugsektor Alzey im C-Raum Frankfurt / Special Ultraleicht 


EDITORIAL

Innovation treibt an

In seinem Kommentar beschäftigt sich aerokurier-Chefredakteur Volker K. Thomalla mit dem Einfluss von Innovation auf Märkte. Dort, wo Innovation herrscht, öffnen sich auch neue Märkte, schreibt Thomalla und führt als Beispiele unter anderem das Global Positioning System (GPS) an, das eine technologische Revolution darstellt. Deshalb ist das System heute in fast jedem Flugzeug zu finden. Die Umsätze, die mit GPS-Empfängern, Datenbanken und Zubehör gemacht würden, sind gewaltig: es hat sich ein milliardenschwerer Markt gebildet.
Auch in der Allgemeinen Luftfahrt und in Europa gibt es Innovation, so unter anderem in der Ultraleichtszene, der der aerokurier im aktuellen Heft ein Special widmet. Innovation dürfe aber nicht Selbstzweck sein, so Thomalla. Nur Innovation, die dem Nutzer im Vergleich zu alten Technologien Vorteile biete, setze sich auch durch. Hier gebe es eine Menge Ansätze, deren Verwirklichung dem Luftsport einen kräftigen Schub nach vorn verleihen könnte. Beispiele dafür seien der Solarantrieb bei Motorseglern oder Dieselmotoren für Motorflieger.

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REPORTAGE

Verkehrsüberwachung über L. A.

Jeden Morgen zwischen sechs und neun und jeden Nachmittag von vier bis sechs geht Chuck Street mit seinem knallgrünen Helikopter auf Tour. Sein Ziel: die Straßen von Los Angeles, genauer gesagt: die Highways der Stadt zu Rushhour-Zeiten. Chuck fliegt seit 17 Jahren für den Rundfunksender KIISFM 107,2. Verkehrsüberwachung und seine Staumeldungen werden alle paar Minuten live ins Programm eingespielt. Ergänzt werden sie durch viel Werbung, die einen großen Teil des Geldes für die Helikopterflüge einbringt. "Commander Chuck" und seine Bell 206 gehören zum Alltagsbild – 700 Fuß über L. A.

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PILOT REPORT

Cessna Citation CJ2

Cessna hat nachgelegt. Der brandneue CJ2 bietet nicht nur zwei Passagieren mehr Platz, er ist im Vergleich zum kleineren Ausgangsmuster, dem CJ1, auch um einiges schneller. Das jüngste Produkt aus dem Hause Cessna besticht durch eine fast 5,70 Meter längere Kabine und Tragflügel, die sich auf über 15 Meter erstrecken.
Aus der am Reißbrett festgelegten maximalen Reisegeschwindigkeit von 400 kts sind 410 kts (759 km/h) geworden. Ursprünglich sollte der Neue 25 bis 35 kts flotter sein als der CJ1, tatsächlich sind es zum Beispiel in Flugfläche 410 aber satte 55 kts (102 km/h).
Ausgerüstet ist der 4,195 Mio. Dollar teure CJ2 mit zwei Williams-Rolls FJ44-2C. Die Antriebe protzen mit einer Gesamtstartleistung von 4800 lbs – satte 1000 lbs mehr als die beiden FJ44-1A bieten, die den CJ1 auf Trab bringen.

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MAGAZIN

Adam M-309 nutzt CPI-Programm

Mit seiner M-309 verleiht der Amerikaner George Adam dem Push-Pull-Konzept neues Leben. Zugelassen wird die Zweimot auf der Basis des neuen CPI-Programms. Vor geraumer Zeit hat die US-Luftfahrtbehörde FAA den Zulassungsprozess von Flugzeugen und deren Komponenten im Rahmen eines Certification-Process-Improvement-Programms (CPI) grundlegend neu strukturiert. Das Ergebnis: Die Hersteller und die Zulassungsbehörde arbeiten von Beginn an eng zusammen.
    Um bei Testprogrammen und Teilabnahmen eine möglichst hohe Flexibilität zu erzielen, werden so genannte Designated Engineering Representatives (DER) und Designated Airworthiness Representatives (DAR) eingesetzt. Es handelt sich bei ihnen um Fachleute, die zwar nicht zur FAA gehören, die aber von dieser ermächtigt sind, im Verlauf eines Entwicklungs- und Zulassungsprozesses im Namen der Behörde zu handeln.

DFS-DWD Kombi: Selbstbriefing an Flughäfen

Jeder Flug, ob VFR oder IFR, kann nur so gut sein wie seine Vorbereitung. Als entscheidende Informationsgeber gehen DFS und DWD jetzt gemeinsam neue Wege.
    Die DFS-Flugberatung AIS wird in absehbarer Zeit an den 17 internationalen deutschen Verkehrsflughäfen nicht mehr präsent sein, weil die Kosten den Einnahmen davonlaufen (siehe aerokurier Januar 2001.) Stattdessen werden an den großen Flughäfen Selfbriefing-Bereiche eingerichtet, in denen sämtliche Informationen über Kabel aus der Wand kommen und in denen man seinen Flugplan aufgeben kann: wie schon lange tägliche Praxis via Internet, Telefax oder auch Telefon.

Verfahrensübungsgeräte: Mechtronix

Auf dem europäischen Simulatormarkt will die kanadische Firma Mechtronix in Zukunft ganz vorne mitspielen. Gemeinsam mit Jeppesen bietet das Unternehmen zwei neue Flugtrainer (FTD) für die VFR- und IFR-Procedure-Ausbildung sowie Type-Ratings an.

Flight Planner 5.0: Generationswechsel

Zur AERO präsentiert die ifos GmbH, Darmstadt, eine völlig überarbeitete Version ihrer Planungssoftware Flight Planner. Die Version 5.0 knüpft grafisch an den Internet-Browserstil an und bringt damit ein neues, sehr viel komfortableres Kartenmanagement, sie nutzt das Internet auch für die Wettereinbindung und die Flugplanaufgabe. Der aerokurier hatte Gelegenheit, sich die fast schon finale Beta-Version anzuschauen.

Moving Map: Copilot mit Flight Planner 5.0

Die VIP2000 GmbH in Neunkirchen bietet für den Flight Planner 5.0 einen maßgeschneiderten Mini-PC als mobiles Moving-Map-System.
   Der "Copilot" ist robust ausgelegt mit einem hellen, auch unter Seitenwinkeln noch gut ablesbaren TFT-Display in ausreichender Größe (6,4 Zoll) und einer 6,4 GB großen und für den Fahrbetrieb notwendigerweise stoßfesten Festplatte (20 g shockproved). Der "Copilot" misst in der Fläche gerade einmal 203 x 135 mm, ist 38 mm tief und wiegt rund 900 g. Damit passt er gerade noch an ein Steuerhorn.

Avionik: Mehr Farbe fürs Cockpit

Die Natur ist erwacht und damit vielleicht auch der Wunsch nach neuer Avionik. Vor allem im Hinblick auf Farbbildschirme bietet der Markt eine Reihe von Alternativen für die Allgemeine Luftfahrt. Vorgestellt werden unter anderem: Bendix/Kings IFR-GPS-Receiver KLN 94, Garmins GNS 530 IFR-GPS/Com/Nav und die GMA-340-Aufschaltanlage sowie "Micmate", der lernfähige Signalprozessor für das Headset.

Im Cockpit mit Magret Budert-Waltz

Seit 22 Jahren fliegt sie Flugzeuge über den Atlantik. Meist sind es Einmots, mit denen Magret Budert-Waltz (44) dann drei Tage allein unterwegs ist. Die gebürtige Marlerin hat ihr fliegerisches Handwerk in Hangelar gelernt und war damals, mit 19, der jüngste Fluglehrer Deutschlands. Inzwischen ist das Ferryfliegen ihr Hauptberuf. Zu Hause, in Moscow, im US-Bundesstaat Pennsylvania, kümmert sich der Ehemann um das Haus, die beiden Töchter und die beiden Hunde, während Magret Waltz die Stunden der Einsamkeit an Bord genießt, dabei ein Buch liest, Briefe schreibt oder mal mit Kollegen anderer Flugzeuge per Funk schnackt.

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FLUGZEUG-REPORT

Do 28A-1: Hart im Nehmen

Die Do 28 mag nicht gerade ausschauen, wie man sich eine imposante Twin vorstellt, und sie mag auch nicht sonderlich schnell sein, trotzdem verströmt sie – am Boden wie in der Luft – Faszination. Der Sechs- bis Achtsitzer verkörpert frühen nachkriegsdeutschen Flugzeugbau in Reinkultur, und seine Kabine bietet Mitfliegern eine Geräumigkeit, die man bei Zweimots dieses Kalibers vergebens sucht. Am meisten beeindruckend sind jedoch die STOL-Eigenschaften.
Markant machen die Do 28 die Stummelflügel, an denen die beiden je 250 PS starken Lycoming-Boxermotoren und das robuste Hauptfahrwerk montiert sind. Das geschleppte Spornrad sieht ganz so aus, als käme es von einer DC-3. Mehr zum Charakter dieser Twin lesen Sie in der Mai-Ausgabe – begleitet natürlich, wie immer, von vielen guten Fotos.

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REISE

Kurztrip zum Porters Lake

Nur eine Woche hatte Peter Heite Zeit, sich im Wasserfliegerparadies Nova Scotia, in Kanadas Norden, zu tummeln. Er tat dies an Bord einer Cessna 170 auf Floats, und er tat dies auch in einem für ihn neuen Fluggerät: einem UL. Mit der Rans S7 erkundete er idyllische Landebuchten auf den so zahlreichen Seen, die die Provinz Neuschottland zu bieten hat.

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FLYING

Flying: Super Aero 45 / Pilatus P-2

Manche Industriedesignentwürfe gelten auch Jahrzehnte später noch als formvollendet. So wie Wilhelm Wagenfelds Bauhaus-Leuchte. Oder Lockheeds berühmte Electra Junior. Für Hilmar Niklaus sind auch seine Super Aero 45, Baujahr 1953, und seine Pilatus P-2 Entwürfe von klassischer Schönheit.

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PRAXIS

Der Fluggast auf dem Pilotensitz

Ein tragischer Flugunfall gibt Anlass, hier die Frage näher zu beleuchten, welches der Sitz des verantwortlichen Luftfahrzeugführers an Bord eines Flugzeuges ist und welche Auswirkungen es auf den Versicherungsschutz hat, wenn bei einem Unfall auf diesem Sitz ein Fluggast sitzt.

Die erste Flugstunde

Sie können es kaum abwarten. Endlich wollen Sie Ihren Traum vom Fliegen verwirklichen? Bevor Sie aber zum ersten Mal hinter dem Steuer eines Flugzeuges vom Boden abheben, sollten Sie diesen Beitrag aufmerksam in aller Ruhe lesen. In dieser Reihe werden VFR Basics behandelt.

Unfall-Analyse: Kollision im Gegenanflug

Während sich der Pilot einer Cessna 150 in der Platzrunde des Verkehrslandeplatzes Marl-Loemühle befand, näherte sich von Süden eine Cessna 172 dem Platz. Deren Pilot meldete seinen Standort und seine Absicht, sich in den Gegenanflug der Platzrunde einzuordnen. Er nahm zwar das andere Flugzeug wahr, erkannte aber nicht die zunehmende Gefahr der Annäherung. Der ortsunkundige Pilot der Cessna 150 wurde von seinem Copilot mit den Platzverhältnissen in Marl-Loemühle vertraut gemacht. Das lenkte die Besatzung offenbar davon ab, den Luftraum zu beobachten. Bei der Berührung von schräg hinten durchtrennte der Propeller der Cessna 172 das Leitwerk der Cessna 150. Die Maschine stürzte ab, beide Piloten kamen ums Leben. Die Cessna 172 konnte leicht beschädigt landen, ihre Besatzung blieb unverletzt.

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SEGELFLUG

Gut geplant zu mehr Freiheit

Im aerokurier Online Contest (OLC) 2001 werden Dreiecksflüge erstmals höher bewertet. Sie können nach wie vor frei geflogen werden, allerdings wollen sie gut geplant sein. Beispiele zeigen, worauf es bei der Vorbereitung allgemein und speziell bei OLC-Dreiecken ankommt.

C- Kader-Trainingslager in St. Auban

Mit ihrem Frühjahrstrainingslager startete die Nationalmannschaft der Junioren in den ersten beiden Märzwochen in St. Auban in die Segelflugsaison 2001. Mit Theorie und Flügen bis zum Grand Paradiso machte sich der C-Kader fit für die neue Saison.

Status Segelflugzeugbau: Idaflieg-Wintertreffen

Das Wintertreffen der Interessengemeinschaft deutscher akademischer Fliegergruppen (Idaflieg), diesmal in der Technischen Universität Braunschweig, hatte wieder einmal hochinteressante Themen auf der Tagesordnung.
   Die Studenten der zehn in der Idaflieg vertretenen Akafliegs und verschiedene Gastreferenten berichteten über den Fortgang der Arbeiten bei den Flugzeugentwicklungen der Akafliegs und weiterer Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um den Segelflugzeug-und Leichtflugzeugbau.

StrePla 2: Jetzt mit ICAO-Karten

Innovationssprung: Das Streckenplanungsprogramm StrePla von 8F Computer gibt es ab Ende April in neuer Gestalt. Version 2.0 bringt eine Reihe entscheidender Verbesserungen – neue Karten und die Integration des Wetters. Die aerokurier-Redaktion hat sich die Vorserienversion angesehen.

Neue Zukunft für die Wasserkuppe

Der über 50 Jahre lang militärisch genutzte historische Gebäudekomplex auf der Wasserkuppe ist auf dem Weg zur attraktiven Jugendbildungsstätte. Künftig geht’s hier wieder um Flugsport, Jugend und Natur.
   Die Häuser der ehemaligen Reichssegelflugschule werden derzeit tatkräftig umgewidmet. Der Kern der wachsenden "Jugendbildungsstätte Wasserkuppe" funktioniert seit 1. September vergangenen Jahres.
   Rund 3,2 Millionen Mark werden in den Umbau der ehemaligen Kaserne investiert. Vieles davon fließt als Spende und ehrenamtliche Arbeit. Träger ist die gemeinnützige GmbH Jugendbildungsstätte Wasserkuppe, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Jugend in Europa (djo) und der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe.

Der Kompakt-Transponder für den Segelflug

Die Überraschung von Becker Avionics Systems für die AERO 2001 war perfekt. Mit dem neuen ATC 4401 bietet der Avionikhersteller einen C-Mode-Kompakt-Transponder, wie ihn der Segelflug für enge Cockpits und kurzzeitigen Batteriebetrieb braucht. Er ist in zwei Versionen mit unterschiedlichen Sendeleistungen angekündigt. Für den ATC 4401-175 mit 175 Watt Sendeleistung soll das voll transistorisierte Gerät Strom sparend zu betreiben sein. Das Gerät passt in einen üblichen 57-mm-Rundausschnitt im Instrumentenbrett (Eckmaße 6,1 x 6,1 cm), ist 20,4 cm lang und wiegt 725 g.
   Das ATC 4401 ist für 12- und 28-Volt-Bordnetze (10 bis 32 V) ausgelegt. Die 12-Volt-Version des ATC 4401-250 mit 250 Watt Sendeleistung wird im Standby 270 mA aufnehmen, beim Senden 1,3 A.
    Der zugelassene Transponder soll für das letzte Quartal 2001 zu einem Preis von unter 4000 Mark lieferbar sein.

Segelflugsektor Alzey im C-Raum Frankfurt

Der C-Raum um Frankfurt wurde Mitte März wieder einmal vergrößert, insbesondere nach Westen wurde er deutlich ausgedehnt. In den Nachrichten für Luftfahrer (NfL I-77/01) hat die Deutsche Flugsicherung GmbH nun einen schmalen Luftraum im südwestlichen C-Raum von Frankfurt definiert, der fallweise vom Segelflug genutzt werden kann. Die aerokurier-Mai-Ausgabe zeigt eine Karte mit den lateralen Grenzen.
    Dieser so genannte Sektor Alzey, der sich im Höhenband von 4500 ft NN bis Flugfläche 65 erstreckt, steht bei Aktivierung allen Segelfliegern zur Verfügung. Die Sektorfreigabe wird von der Flugleitung am Verkehrslandeplatz Mainz/Finthen eingeholt. Wer den Raum nutzen will, muss mit Mainz/Finthen Kontakt aufnehmen und während des Durchflugs halten. Die Freigabeinfo ist auch über die direkte Kontaktaufnahme mit Frankfurt Radar (119,15 MHz) möglich.

Weitere aktuelle Segelflugmeldungen unter airSport

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SPTi0105.JPG (27088 Byte)SPECIAL ULTRALEICHT

EDITORIAL

Freiheit erhalten!

Gewaltig sind die Umwälzungen, die das UL-Fliegen in nur zwei Jahrzehnten mitgemacht hat! Aus den "fliegenden Gartenstühlen" sind moderne Motorflugzeuge für Freizeitpiloten geworden. Leicht, leise, sparsam.
    In der Gewichtsdefinition für UL-Flugzeuge ist jetzt mit einem Vorschlag des DAeC an das BMVBW eine neue Runde eingeläutet. Dabei heißt es aber, Augenmaß zu halten. Einige Bundesländer schielen bereits begehrlich auf die Verwaltung der Ultraleichtflugzeuge als Ersatz für drohende Verluste an Aufgaben, zum Beispiel durch die kommenden JAR-FCL. Es gibt Anzeichen, dass sie versuchen könnten, die Beauftragung des DAeC und des DULV durch das BMVBW zu kippen. Ein falscher Weg. Die UL-Verwaltung durch die Verbände hat sich bewährt. Behörden stehen in der Regel nicht für Freiheit und Flexibilität. Aber die sollten wir uns erhalten.

Marktübersicht Ultraleichtflugzeuge

Jedes Jahr neue Zulassungsrekorde: Die UL-Klasse boomt. Das große Angebot zwingt die Verkäufer zum knallharten Wettbewerb. Die Käufer profitieren.
   Das Angebot ist so vielfältig wie unüberschaubar. Unsere große Marktübersicht gibt Ihnen die Informationen, die sie brauchen, um das geeignete UL für Ihre Ansprüche zu finden.

Hubschrauberfliegen light

In Sachen UL-Hubschrauber ist Deutschland ein weißer Fleck. Noch verhindern die Behörden, dass sich dies ändert. Das Beispiel Italien zeigt, dass das Fliegen mit den ultraleichten Drehflüglern sehr wohl funktioniert.
   Andreas Küster hat seine UL-Hubschrauberausbildung dort absolviert. Was gefordert wird, mit welchen Kosten zu rechnen ist und welche Hubschrauber in der Ausbildung eingesetzt werden, sagt Ihnen sein Beitrag in unserem Special Ultraleicht.

Problem Zuladung: Neue Massenlimits für Ultraleichte?

Das Problem ist nicht neu. Die Zuladung der ULs ist unzureichend. Eine Novellierung der Bauvorschriften soll Abhilfe bringen. Nur 145 kg Zuladung, die ein UL nachweisen muss, um die Musterzulassung zu erhalten, sind nicht praxisgerecht.
    Der DAeC hat jetzt beim BMVBW Vorschläge für eine neue Gewichtsdefinition gemacht. Würden diese angenommen, könnten mit einem Bonussystem die ULs statt mit 450 kg künftig mit bis zu 561 kg MTOW fliegen.

Ausbildung: Die Wege zum UL-Schein

Billiger als mit dem UL gibt es keinen Motorflug. Die Lizenz zum UL-Fliegen, den PPL-F, bekommt man schon zum Preis eines Autoführerscheins. Welche Voraussetzungen Sie als "Fußgänger" für den Erwerb der UL-Pilotenlizenz mitbringen müssen und welche Erleichterungen für Inhaber eines PPL gelten, sagen wir Ihnen in diesem Beitrag. Außerdem: Tipps, wie Sie die richtige Flugschule finden.

Zahlen und Trends: Ungebremst auf der Überholspur

Die Ultraleichten kommen an bei den Luftsportlern. Die Zahlen der zugelassenen ULs und der Lizenzerwerber belegen es deutlich. Inzwischen fliegen mehr Ultraleichtflugzeuge als Motorsegler. Pro Jahr werden mehr als doppelt so viele ULs neu zugelassen wie noch vor zehn Jahren.
    Vieles spricht dafür, dass dieser Trend anhält. Die steigenden Spritpreise spielen den sparsam fliegenden Ultraleichtflugzeugen in die Hände. Das Interesse der Piloten steigt rapide. Inzwischen haben viele Vereine erkannt, welche Chancen Ihnen die moderne UL-Generation bietet, ihren Mitgliedern kostengünstiges Fliegen zu ermöglichen.

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Last updated April 22, 2001