aerokurier 10/2001
Editiorial Fassungslos / Reportage Strandfliegen
in Australien / Pilot
Report CAP der guten Hoffnung /
Messen AirVenture 2001: Neue Motoren für
Experimentals / Magazin
Tips für Trips: Moulin de lAchat, Wasserflieger in Warnemünde,
BRS-Rettungsfallschirm für Cessna 172, Im Cockpit mit Fritz Henze, Bei BUL
Aviation in Entwicklung: Zweisitzer Zulu, Oldtimer über Oldenburg / Reise Mit acht
Robinsons durch Frankreich nach Jersey / Flying Oldtimer-Festival Hahnweide 2001 / Praxis Slippen,
Verfahren in der Platzrunde, Unfall-Analyse: Absturzursache Herzinfarkt? / Ultraleicht Wild Thing mit
dem Jabiru 3300, Deutsche UL-Meisterschaften, Neuer Vorstoß in Sachen UL-Massenlimit / Segelflug Weltmeisterschaft der Frauen, DM Junioren
in Jena, Zum Segelfliegen nach Norwegen, Erste Flüge mit der Heimkehrhilfe, Stahringer
Vergleichsfliegen, Treffen der Oldies in Zbraslavice, Mehr Power für die AE-1 Silent,
Zweimal Bronze bei der WM der Junioren
EDITORIAL
Fassungslos
Kurz vor Ende der Produktion dieses aerokurier geschah das Unfassbare, das vorher nicht
Vorstellbare: Terroristen entführten in den USA zeitgleich vier Linienflugzeuge,
steuerten zwei von ihnen in das World Trade Center in New York und eines auf das Pentagon.
Der vierte Airliner stürzte bei Pittsburgh ab. Die Zahl der Opfer geht in die Tausende.
Flugzeuge mit Hunderten von Passagieren an Bord wurden als fliegende Bomben missbraucht,
um einen nicht fassbaren Massenmord zu begehen und nie dagewesenen Terror zu verbreiten.
Der Terror trifft nicht nur Amerika. Er trifft auch uns. Gerade die Luftfahrt hat engste
Verbindungen zu den USA.
Bei diesen Attentaten in den USA wurde die zivile Luftfahrt ihrer Unschuld beraubt und
wird nie wieder so sein wie vor dem 11. September 2001. Die Allgemeine Luftfahrt und der
Luftsport trauern mit den Hinterbliebenen und Angehörigen der Opfer.
Zurück zum Kopf der Seite
REPORTAGE
Strandfliegen in Australien
Flying, fishing and good food. Das ist das Motto, unter das einige australische Piloten
ihr Sonntagsvergnügen stellen. Der Trip zum Strand ist eine Reise in die Wildnis, fernab
der nächsten Zivilisation. Wir haben für Sie einen solchen Flug mitgemacht und schildern
ihn in einer packenden Reportage mit faszinierenden Bildern. Fliegen Sie mit ein in ein
wahres Traumland.
Zurück zum Kopf der Seite
PILOT REPORT
CAP der guten Hoffnung
Schon das Äußere des neuen, 200 PS starken Aerobatik-Zweisitzers CAP 222 verströmt
Kraft und Herrlichkeit. Die spiegelglatten Tragflügel, nicht mittig, sondern tief
platziert, verzichten auf V-Stellung und Einstellwinkel. An ihren Rückseiten sind
zweieinhalb Meter lange Querruder angelenkt.
Das Design dieses Flugzeugs, auf dessen Markterfolg der Hersteller CAP
Aviation große Hoffnung setzt, gefällt auf Anhieb. Die Entwicklungsingenieure und
Testpiloten attestieren dem Flieger Performancewerte, die denen einer Extra 300 in
vielerlei Hinsicht zumindest ebenbürtig sind, dazu den puren Flugspaß einer Pitts und
all dies zu Anschaffungs- und Betriebskosten, die den Geldbeutel allenfalls mit +/-1,5 g,
nicht aber mit +/- 10 g belasten, die die Struktur des Neulings abkann.
Matthias Dolderer von der Flugschule Tannheim, der für uns den
Zweisitzer geflogen hat: "Ich bin sicher, jeder der fliegt, träumt davon, sich
einmal auf dem Rücksitz der CAP 222 einfädeln zu dürfen, um unter kundiger Anleitung zu
erleben, mit welcher Leichtigkeit sich in ihr die Rotationszahl der Erde erhöhen lässt.
Zurück zum Kopf der Seite
MESSEN
AirVenture 2001: Neue Motoren für Experimentals
Stehen Sternmotoren vor einem Revival? Man könnte dies vermuten. Zwei neue Exemplare
dieser längst ausgestorben geglaubten Spezies gaben auf dem AirVenture 2001 ihr Debüt.
Aeromotors S. A. aus Rumänien präsentierte den M-14D. Der luftgekühlte Neunzylinder
leistet bei 2000 Umdrehungen 220 PS. Gegenüber dem Ausgangsmuster M-14P soll er deutlich
reduzierten Durst zeigen.
Aus Australien stammt die zweite Sternmotor-Neuheit. Ihre Bezeichnung:
Liberator R-2800. Die Serienfertigung will die in Duncan, British Columbia, ansässige
Firma Replica Aircraft Works (RAW) übernehmen. Bei dem R-2800 handelt es sich um einen
Siebenzylinder-Viertakter. Ein Getriebe reduziert die Motordrehzahl um den Faktor 1,5.
Betriebsbereit wiegt dieser Antrieb nur 99 kg. Das Trockengewicht liegt bei 80 kg. Als
Leistung werden 115 PS genannt.
Von der Firma EngineAIR Power Systems (EPS) aus Aiken, South Carolina,
stammt ein aufgeladener, flüssigkeitsgekühlter Alu-V8 440 PS stark. Ebenfalls zu
den "Dickmännern" unter den Flugmotoren für Experimentals zählt der Eagle
540. Entwickelt wurde er von American Engine aus Ontario, Kalifornien. Auch bei diesem
Achtzylinder handelt es sich nicht um die Konversion eines Automobilmotors, sondern um
eine vollkommene Neuentwicklung mit Flüssigkeitskühlung, doppelten
Garrett-Abgasturboladern, elektronischer Zündung, elektronischer Einspritzung und
FADEC-Regelung. Der Hubraum: üppige 8,8 Liter. Bis zu 650 PS wirft der Eagle 540 ab.
Auch bei Jabiru befindet sich ein Achtzylinder in Entwicklung. Der 200
PS starke Boxer mit Alu-Gehäuse und Trockensumpfschmierung fliegt seit kurzem in einem
Kitflugzeug des Typs Supermarine Spitfire.
Die Firma ATP aus Osceola Mills, Pennsylvania, präsentierte eine
handliche Propellerturbine namens Modell 6.5. Ab 2002 könnte sie in Serie gehen. Das
kompakte Aggregat, das trocken lediglich 90 kg wiegt, soll nur 20000 Dollar kosten. Als
Leistung werden mindestens 210 WPS geboten.
Zurück zum Kopf der Seite
MAGAZIN
Tips für Trips: Moulin de lAchat
Sie suchen ein außergewöhnliches Flugziel? Eines, das nicht jeder kennt? Kein
Problem. Thomas Dietrich ist fündig geworden. Moulin de lAchat lautet seine
Empfehlung. eine Mühle aus dem 19. Jahrhundert, renoviert und zur Herberge
umgebaut. In direkter Nähe gibt es eine Graspiste ohne Landegebühren allerdings
auch ohne Tankmöglichkeit.
Moulin de LAchat empfiehlt sich zum Ausspannen. Die Küche ist
gut, die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind angemessen und die Atmosphäre ist
locker. Lust auf mehr? Ab zum Kiosk und das allerletzte noch verfügbare Heft der
Oktober-Ausgabe des aerokurier gekauft.
Wasserflieger in Warnemünde
Wasserfliegen satt gab´s vom 9. bis 12. August auf dem Breitling bei Warnemünde. Fast
genau vor 75 Jahren fand hier der Deutsche Seeflugwettbewerb statt. Doch die Veranstalter
wollten mit dem Meeting un dem begeitenden Symposium nicht nur an dieses Ereignis
erinnern. Das Splash-in sollte auch für eine bessere Akzeptanz des Wasserfluges in
Deutschland sorgen.
BRS-Rettungsfallschirm für Cessna 172
Seit 20 Jahren fertigt die in Minnesota ansässige Firma BRS Rettungsgeräte für ULs,
Homebuilts und seit 1993 auch für voll zertifizierte Einmots. FAA-zugelassene Systeme
gibt es für die Cessna 150/152 und die beiden Cirrus-Viersitzer SR20 und SR22. Noch in
diesem Jahr wird ein zertifizierter Rettungsschirm für die Cessna 172 hinzukommen.
Über 15000 Systeme hat BRS bis heute verkauft. 138-mal konnten damit
laut Firmenangaben Leben gerettet werden. Das BRS-System für den Cessna-Zweisitzer
150/152 kostet 9995 Dollar. Hinzu kommen die Installationskosten. Zwischen zwölf und 20
Arbeitsstunden sind für den Einbau zu veranschlagen.Wer die Cessna 172 mit dem BRS-Schirm
ausrüsten möchte, muss 15995 Dollar zuzüglich Einbauzeit ausgeben. Für die ersten 50
Bestellungen gilt ein Einführungspreis von 13495 Dollar.
Im Cockpit mit Fritz Henze
Hauptberuflich ist er Geschäftsführer des Regionalflughafens Paderborn/Lippstadt,
doch seine Augen leuchten auf, wenn vom aktiven Fliegen die Rede ist. Fritz Henze ist mit
Leib und Seele Pilot. Mit dem Segelfliegen begann er als 15-Jähriger in Münster, wurde
später Motorflieger, Fluglehrer, erwarb Zweimot-Ratings und organisierte einen neuen
Flugplatz. Oshkosh selbst anzufliegen, das ist das große fliegerische Ziel des
58-Jährigen.
Bei BUL Aviation in Entwicklung: Zweisitzer Zulu
Bei BUL Aviation in Dijon-Darois befindet sich ein interessantes Ultraleichtflugzeug in
Entwicklung. Es soll auch als VLA-Leichtflugzeug zertifiziert werden. Sein Name: Zulu. Zum
Zeitpunkt des aerokurier-Besuchs hatte der Prototyp (F-WWNJ) die ersten Flüge hinter
sich.
Als Baustoff kommt hauptsächlich Composite zum Einsatz. Lediglich die
Landeklappen, die Querruder und der hintere Bereich des Höhenruders sind bespannt. Das
Höhen- und Seitenleitwerk sind vergleichbar positioniert wie bei den TB-Flugzeugen. Das
Bugrad des Tiefdeckers, der einer Super Pulsar ähnelt, ist frei drehend. Gelenkt wird mit
den Radbremsen. Die Kabine bietet mit 116 cm ordentliche Breite. Hinter den Sitzen findet
sich viel Gepäckraum. Die einteilige Cockpithaube ist vorne angelenkt.
Als Motor kommt ein 80 PS starker Rotax-Vierzylinder 912 zum Einsatz.
Zwei Flächentanks versorgen diesen mit Mogas. Die UL-Version könnte ab Sommer 2002, das
VLA ab Sommer 2003 zur Verfügung stehen. Als Reiseleistung sollen beide Flugzeuge rund
135 kts (250 km/h) bieten.
Oldtimer über Oldenburg
"Alte Lady" nennen die Mitglieder des Aviatic Oldtimer Clubs in
Oldenburg-Hatten ihre Cessna 170, Baujahr 1952. Wer will, kann mit dem Klassiker abheben
natürlich zünftig auf Spornrad.
Zurück zum Kopf der Seite
REISE
Mit acht Robinsons durch Frankreich nach Jersey
Sechs Tage ideales Reisewetter, acht Robinson-Helikopter und eine 17-köpfige,
hochmotivierte Reisegesellschaft. Was braucht man mehr? Von Baden-Airport ging es quer
durch Frankreich nach Jersey und von dort entlang der Normandieküste wieder Richtung
Heimat. Zwischengelandet wurde in Schlossgärten, denn beinahe jedes Schloss in Frankreich
verfügt über einen Hubschrauberlandeplatz, und Helikopter sind überall herzlich
willkommen. Höhepunkte der Reise: der Anflug auf den Heliport von Issy-les-Moulineaux, an
der Peripherie von Paris, und der zweitägige "Abstecher" nach Jersey.
Zurück zum Kopf der Seite
FLYING
Oldtimer-Festival Hahnweide 2001
Launisches Wetter nahm dem Oldtimer-Festival auf der Hahnweide etwas von seinem
gewohnten Glanz. Die Teilnehmer, denen die Anreise gelungen war, wussten aber die wenigen
regenfreien Momente zu nutzen. Unter den angereisten Gästen befanden sich auch
Kraniche.Wie eine Mischung aus Nils Holgersson und Red Arrows so wirkt der
Formationsflug von Christian Moullec und seinen fünf gefiederten Staffelkameraden zum
Auftakt des alljährlich stattfindenden Fly-ins. Als Moullec über dem Flugplatz kreiste,
stahl er den Staggerwings und Bückers die Schau.
Exzellente Vorführungen boten aber nicht nur die Kraniche. Ob T-6 oder
diverse Jak-Muster rund 150 Teilnehmer aus sieben europäischen Ländern hatten den
Flugplatz bei Kirchheim/Teck angesteuert. Die Bandbreite der Maschinen reichte vom Nachbau
eines Bleriot-Eindeckers aus dem Jahr 1909 bis hin zur restaurierten Bf 108 der Lufthansa.
Zu den Highlights zählten eine Spitfire Mk. XIV und eine Corsair F-44-4, beide
hervorragend restauriert. Für Begeisterung sorgten auch die beiden PC-7 des
französischen Apache-Teams. Ihre Vorführung dürfte eine der letzten gewesen sein, denn
im Oktober schon werden die Turboprop-Flugzeuge aus Schweizer Fertigung gegen tschechische
Jets des Typs L-39 eingetauscht.
Zurück zum Kopf der Seite
PRAXIS
Slippen
Der Seitengleitflug, neudeutsch Slip, hat heute nicht mehr die Bedeutung wie früher.
Aber er ist immer noch ein gutes Mittel, einen zu hoch angesetzten Anflug sicher auf die
Landebahnschwelle zu führen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Wissen um den Slip auffrischen
können, und was Sie bei dieser heute vielfach stiefmütterlich behandelten Anflugtechnik
beachten sollten.
Verfahren in der Platzrunde
In keiner anderen Flugphase müssen unter Zeitdruck so viele Einstellungen an den
Bedienelementen des Flugzeuges vorgenommen werden, muss so präzise auf Position, Kurs,
Geschwindigkeit und Höhe geachtet und der Luftraum nach anderen Luftfahrzeugen abgesucht
werden wie im Flugplatzverkehr.
Unfall-Analyse: Absturzursache Herzinfarkt?
Unmittelbar nach dem Start in Schwenningen meldete sich der Pilot eines einmotorigen
Flugzeugs über Funk und erklärte, Probleme zu haben. Welcher Art diese Probleme waren,
erfuhr der BfL aber nicht. Augenzeugen beobachteten das Flugzeug, wie es nur wenige
Kilometer vom Platz entfernt in sehr niedriger Höhe flog. Sie sahen auch wenig später
den Absturz auf einen Acker. Dabei kam der Pilot, der sich allein an Bord befand, ums
Leben. Bei der Obduktion stellte sich heraus, dass der Pilot an Bord mit großer
Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt erlitt und danach die Kontrolle über sein Flugzeug
verlor.
Zurück zum Kopf der Seite
ULTRALEICHT
Wild Thing mit dem Jabiru 3300
Vor vier Jahren kam die Wild Thing auf den Markt. In unserem Test stellen wir die
Topversion des Schulterdeckers mit dem Sechszylinder Jabiru 3300 auf den Prüfstand. Ein
Allrounder mit Charakter, der nicht nur durch seine Ausführung mit dem Spornradfahrwerk
aus dem Rahmen der heute üblichen Konstruktionen fällt. Das gewaltige Platzangebot ist
eine seiner Stärken. Was kann die Wild Thing sonst noch bieten? Lesen Sie es im aktuellen
aerokurier.
Deutsche UL-Meisterschaften
Nur mit einem vorläufigen Ergebnis in der Trike-Doppelsitzerklasse endeten die 16.
Deutschen UL- Meisterschaften.
Bei dem Wettbewerb vom 30. August bis zum 2. September auf dem
Flugplatz Bienenfarm flogen 26 Teams und Einzelpiloten um die Meitertitel. In der
Trike-Doppelsitzerklasse durften sich zum Ende Wertungsende noch die Bremerinnen Gisela
Böllhoff und Ruth Falkner als Titelgewinner fühlen. Doch ein bis Redaktionsschluss noch
nicht entschiedener Protest der drittplatzierten Graf/Demmel könnte die Wertung im
Nachhinein umwerfen.
Den Titel bei den Trike-Solopiloten holte sich wieder Victor Wyklicky. In der
Dreiachser-Doppelsitzerklasse (B2) vergeben werden. In der Einsitzerklasse siegten erneut
die amtierenden Meister Heinz Korella/Wolfram Walter.
Neuer Vorstoß in Sachen UL-Massenlimit
Über die Fédération Aéronautique Internationale (FAI) will der DAeC
jetzt einen neuen Vorstoss zur Änderung der UL-Massengrenzen in der europäischen
Vorschrift JAR 1 einleiten. Bereits im aerokurier 5/01 hatten wir in unserem Special
Ultraleicht ausführlich über eine Neudefinition der Massengrenzen berichtet, die der
DAeC dem BMVBW vorgeschlagen hat. Inzwischen wurde der Vorschlag präzisiert und hat die
Unterstützung von Vertretern des Ministeriums und des LBA gefunden.
Zurück zum Kopf der Seite
SEGELFLUG
Weltmeisterschaft der Frauen
Fürs deutsche Team ging es bei den ersten Segelflug-Weltmeisterschaften der Frauen
Anfang August in Pociunai, Litauen, ganz knapp am großen Erfolg vorbei. Um nur vier
Punkte hat Angelika Machinek als Zweite der Rennklasse den WM-Titel verpasst. Katrin Senne
holte sich Bronze.
Ganz vorne mischte noch eine weitere Pilotin des DAeC-Teams mit: die
25-jährige Stephanie Mühl vom SFC Neu-Ulm. Nach ihrem Einstieg in die Nationalmannschaft
bei der Deutschen Meisterschaft der Frauen im vergangenen Jahr schob sich die
Medizinstudentin bei der WM in der Südwestecke von Litauen gleich auf Platz vier der
Standard-Klasse vor.
DM Junioren in Jena
Zehn gute Wertungstage gabs bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften der
Junioren in der zweiten Julihälfte in Jena-Schöngleina. Die Details hoben die DM
deutlich von manch anderem Wettbewerb ab.
Zum Segelfliegen nach Norwegen
Mit Norwegen suchte sich die Sportfördergruppe der Bundeswehr ein segelfliegerisch
bisher wenig bekanntes Land als Ziel für ein Trainingslager aus mit Aufsehen
erregendem Ergebnis.
Erste Flüge mit der Heimkehrhilfe
Die LS8-t fliegt. Rolladen-Schneider rechnet mit der Zulassung im Laufe des nächsten
Jahres. Bis dahin ist noch viel Detailarbeit zu leisten.
Stahringer Vergleichsfliegen
Zum sechsten Mal veranstaltete der Flugsportverein Radolfszell sein Vergleichsfliegen
für selbsstartende Motorsegler. Das Konzept des Wettbewerbs ohne Stress, dafür mit viel
Spaß und Urlaubsstimmung ging wieder voll auf.
Treffen der Oldies in Zbraslavice
Für Oldtimerenthusiasten unter den Segelfliegern ist die jährliche Rallye des Vintage
Glider Clubs ein Fixpunkt im Terminkalender. In diesem Jahr hatte der tschechische
Aeroclub Zbraslavice eingeladen.
Mehr Power für die AE-1 Silent
Noch mehr Freiheit verspricht jetzt Ultraleicht(-Segelflugzeug) AE-1 Silent mit
Elektroantrieb. Air Energy hat dem ultraleichten Elektromotorsegler mehr
Batteriekapazität spendiert.
Zweimal Bronze bei der WM der Junioren
Bei den Segelflug-Weltmeisterschaften der Junioren Anfang August in
Issoudun, Frankreich, hat das deutsche Team nicht ganz an den Erfolg der WM von 1999 in
Terlet, Niederlande, anschließen können. Vor zwei Jahren gab es zwei WM-Titel für die
DAeC-Mannschaft. Robert Scheiffarth, Weltmeister der Clubklasse Junioren 1999, gab sich in
Issoudun am letzten Wertungstag mit einem dritten Gesamtplatz geschlagen. In der
Standard-Klasse konnte Weltmeister 1999 Gunter Stahl aus Altersgründen nicht mehr
antreten. Als bester deutscher Pilot schnitt hier Benjamin Schulz (LS8) als Dritter ab.
Den Titel in der Standard-Klasse holte der Brite Jay Rebbeck (LS8) vor seinem Landsmann
und Teampartner Jez Hood (LS8). In der Clubklasse ging der WM-Sieg an den Dänen Peter
Toft (Std. Libelle), der den Franzosen Sylvain Gerbaud (Pégase) auf Platz zwei verwies.
Zurück zum Kopf der Seite |