aerokurier 11/2001
Editiorial Überlebt Tempelhof? / Reportage Flugschaualltag / Pilot Report
Diamond Aircraft DA20-C1 Eclipse / Magazin Terrorfolgen für die Allgemeine Luftfahrt,
Ortner-Flugdiesel, GAT 24: Komplettservice für Privatpiloten, Die AL auf der Moskauer
Airshow, Im Cockpit mit: Heiner Schulte /
Flying Fiber Classics 2001 im Odenwald / Praxis VFR-Basiswissen
7: Der Start, Fuel Management, Unfall-Analyse: Waren die Piloten übermüdet? / Ultraleicht Jetzt in der
UL-Klasse: Gyrocopter, Jabiru-Motoren: Power Packs aus Australien, Mark Flugzeugbau leitet
Insolvenzverfahren ein, Erste F-Schlepps mit der Remos G-3 Mirage / Segelflug Vittorio Pajno V 1/2: Kit mit guten
Manieren, Idaflieg-Sommertreffen 2001, 50 Jahre Forschung für den Segelflug, Junioren-WM
2001 in Issoudun, Bestandsaufnahme Rettungssysteme / Special
Business Aviation Windrose-Air: Abflug aus Berlins City, Leasing nach
GAAP-Standards, Fractional Ownership in Europa, RVSM: Stichtag 24. Januar 2002
EDITORIAL
Überlebt Tempelhof?
Die Pläne zum Ausbau des Schönefelder Airports zu einem neuen Berliner Flughafen
Berlin-Brandenburg International (BBI) kommen trotz gegenteiliger Beteuerungen der
Beteiligten nicht so recht voran. Zur Erinnerung: Der Verkehr der Flughäfen Tegel und
Tempelhof soll ab 2007 komplett von dem dann ausgebauten Flughafen Schönefeld übernommen
werden.
Die Praxis sieht anders aus. Trotzdem wollen Teile des Berliner Senats,
allen voran der Senator für Stadtentwicklung, Peter Strieder, einen Konsensbeschluss von
1996 umsetzen, nach dem der Berliner Stadtflughafen Tempelhof 2002 geschlossen werden
muss.
Senator Strieder sollte sich die Docklands in London einmal anschauen,
um sich von den Möglichkeiten, die ein solcher Airport bietet, zu überzeugen. Tempelhof
als Berliner City Airport muss erhalten bleiben, auch nach der Eröffnung des neuen
Flughafens in Schönefeld!
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REPORTAGE
Flugschaualltag
Sie fliegen, wie es nur wenige können. Trotzdem sehen sie sich nicht als Elite. Für
die Spree Flug-Piloten bedeutet ihr Kunstflug bei Flugschauen harte Arbeit. Freude kommt
dabei trotzdem auf.
Es ist nur eine winzige Bewegung, ein kaum wahrnehmbares Nicken vor dem
Anrollen, und doch sagen sich Oliver Korn und Jan Paul Häusler in diesem
Sekundenbruchteil ohne Worte etwas, von dem viel abhängt, vielleicht sogar das Leben des
einen. "Ich habe die Pitts gecheckt, sie ist bereit für das Flugprogramm", gibt
Korn mit seiner Kopfbewegung dem Freund im Cockpit zu verstehen. Und im nächsten
Augenblick wird Häusler die 260 PS des Sechszylinders vor sich entfesseln und den
rotweißen Doppeldecker zu dem berühmten Pitts-Start hochreißen: mit 340 km/h und in
drei bis vier Metern Höhe über der Startbahn und dann senkrecht nach oben.
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PILOT REPORT
Diamond Aircraft DA20-C1 Eclipse
Das Thema Katana ist noch lange nicht ausgereizt. Neu in Europa ist die Version C1
Eclipse. Ihr Conti-Antrieb ist 125 PS stark; im Vergleich zur bislang stärksten Katana
ein Leistungszuwachs von 25 Prozent.
Den Namen Eclipse, zu deutsch: Sonnenfinsternis, dürfte sie wohl deshalb bekommen haben,
weil sie die Konkurrenten aus dem VLA-Leichtflugzeuglager (und auch das eigene
Ursprungsmuster) in puncto Flugleistungen in den Schatten stellt.
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MAGAZIN
Terrorfolgen für die Allgemeine Luftfahrt
Die schrecklichen Anschläge am 11. September in den USA haben auch die
Bewegungsfreiheit der General Aviation hart getroffen. Manche Restriktionen wurden wieder
aufgehoben, andere werden wohl Bestand haben.
Ortner-Flugdiesel
In Österreich wird in Kürze eine PA-18 Super Cub zum Erstflug abheben. Das Besondere
an ihr: Als Antrieb kommt ein 150 PS starker Automobil-Turbodieselmotor zum Einsatz.
GAT 24: Komplettservice für Privatpiloten
Aviations Butler nennt das neue Internetportal GAT 24 sein Angebot. Tatsächlich ist
dieser Service bisher ohne Beispiel. GAT 24 bietet einen Flugplaner inklusive AIP,
Wetterberatung, Reservierungssystem und vieles mehr, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse
von VFR-Piloten. Der Preis für diese Dienste ist angemessen.
Die AL auf der Moskauer Airshow
Der Moskauer Aerosalon dient auch als Schaufenster der russischen Allgemeinen
Luftfahrt. Auf der MAKS 2001 Mitte August zeigten die Hersteller wieder junge, aber auch
nicht mehr ganz taufrische Projekte. Technisch war viel Interessantes zu sehen, welche
Entwicklungen aber auch industriell umgesetzt werden, ist angesichts der laufenden
Umstrukturierung der russischen Luftfahrtindustrie unsicher.
Im Cockpit mit: Heiner Schulte
Das Erste, was an ihm auffällt, ist sein offener, lebhafter Gesichtsausdruck. Und dass
er vergleichsweise jung ist. Zumindest unerwartet jung für einen Vier-Streifen-Kapitän
und Geschäftsführer des florierenden Luftfahrtunternehmens MSR Flug, das Reise- und
Industrieflugdienste anbietet und Pilotenausbildung bis hin zur IFR-Berechtigung und
Überprüfungsflügen auf Jets.
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FLYING
Fiber Classics 2001 im Odenwald
Groß und Klein kamen zu einer ungewöhnlichen Flugschau in die Odenwald-Gemeinde
Michelstadt: Nicht nur Eltern mit ihren Kindern, sondern auch flugfähige Großmodelle und
ausgewachsene Flugzeugklassiker.
Der unverwechselbare Geruch von Kerosin liegt in der Luft und der
charakteristische Singsang von Strahltriebwerken im Standlauf, als der Airbus A340-600 zu
rollen beginnt. Der Start des Vierstrahlers in Werkslackierung lässt keine Unsicherheit
erkennen, das Fahrwerk fährt ein und der Airbus steigt gewohnt behäbig. Ein
planmäßiger Flug mit erfahrenen Berufspiloten im Cockpit und unternehmungslustigen
Passagieren in der Kabine, möchte man meinen, wären da nicht die Größenverhältnisse.
Denn ein wenig verloren wirkt das Verkehrsflugzeug schon auf der 15 Meter breiten Piste
mit seinen vier Metern Spannweite.
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PRAXIS
VFR-Basiswissen 7: Der Start
Im Mittelpunkt von Folge 7 von "VFR-Basiswissen" stehen der Normalstart bei
Gegenwind und mögliche Ausnahmesituationen.
Die Startrichtung wird normalerweise von der Flugplatzkontrollstelle,
Luftaufsicht oder Flugleitung festgelegt. Es wird, wenn immer möglich, gegen den Wind
gestartet. Ein Start gegen den Wind ergibt die kürzeste Startrollstrecke, die niedrigste
Geschwindigkeit über Grund zum Abheben und eine bessere Richtungskontrolle beim
Startlauf. Wegen des kürzeren Startlaufs und des steileren Steigwinkels über Grund ist
die Hindernisfreiheit größer als bei Rückenwind.
Fuel Management
Reicht der Sprit? Die Frage ist für viele Flüge, insbesondere in der Umgebung des
Heimatflugplatzes, schnell mit einer groben Abschätzung erledigt. Die Grenzen dieses
Verfahrens sind jedoch sehr schnell erreicht. Nicht selten enden Fehlkalkulationen bei der
Treibstoffbedarfsrechnung spektakulär und tragisch. Und oft sind es Profis und als
erfahren geltende Piloten, denen solche krassen Fehleinschätzungen unterlaufen in
Klein- und Verkehrsflugzeugen. An einem Beispielflug wird eine Treibstoffbedarfs-Rechnung
demonstriert.
Unfall-Analyse: Waren die Piloten übermüdet?
Der deutsch registrierte Business Jet befand sich auf dem Weg in die USA, als er in
Narsarsuaq auf Grönland zwischenlanden sollte. Zunächst verlief der NDB/DME-Anflug ohne
Störungen, dann aber brach der Funkverkehr ab. Wenig später wurden die drei Insassen tot
aus dem zerschellten Flugzeugwrack geborgen.
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ULTRALEICHT
Jetzt in der UL-Klasse: Gyrocopter
Autorotation ist das Auftriebsprinzip der Tragschrauber. Kürzlich wurde die Erprobung
für die UL-Klasse abgeschlossen. Wir haben uns den Bensen B-8 angesehen, mit dem ein Teil
des Testprogramms geflogen wurde. Ein Punkt unseres Fazits: Fliegen sollte einen
Gyrocopter nur, wer sich zuvor wirklich intensiv mit ihren Eigenarten auseinandergesetzt
hat. Denn ihre recht einfache Technik täuscht leicht über ihre komplexe Aerodynamik
hinweg. Lesen Sie im aktuellen aerokurier, was die Tragschrauber dennoch so faszinierend
macht.
Jabiru-Motoren: Power Packs aus Australien
In knapp zehn Jahren hat sich Jabiru zum veritablen Motorenhersteller für
Experimentals und ULs entwickelt. In Down under steht eine der modernsten
Flugmotorenfertigungen überhaupt. Heute bietet Jabiru eine Palette von leichten Vier- und
Sechszylindermotoren, die nach vielen Verbesserungen ausgereift sind. Das neue
Flaggschiff, der 200 PS starke Achtzylinder Jabiru 6000, soll ab Januar ausgeliefert
werden.
Wir haben Jabiru im australischen Bundaberg besucht und für Sie einmal
die hochmoderne, teilweise automatisierte Produktion der Triebwerke begleitet.
Mark Flugzeugbau leitet Insolvenzverfahren ein
Die Mark Flugzeugbau GmbH ist zahlungsunfähig. Am 21. August wurde beim Amtsgericht
Darmstadt das Insolvenzverfahren eingeleitet. Damit schwebt die Zukunft des UL-Amphibiums
Seahawk, über dessen Entwicklung der aerokurier bereits im März berichtete, im
Ungewissen.
Erste F-Schlepps mit der Remos G-3 Mirage
Am 22. September hat Remos Aircraft auf dem Flugplatz Manching die ersten F-Schlepps
mit der G-3 Mirage RS durchgeführt. Inzwischen wurde auf verschiedenen Plätzen eine
Reihe verschiedener Segelflugzeugmuster mit bis zu 570 kg Flugmasse geschleppt. Dazu
gehören unter anderem Mini-Nimbus, Astir CS, ASH-24E, LS4, und Twin Astir.
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SEGELFLUG
Vittorio Pajno V 1/2: Kit mit guten Manieren
Mit der Faserverbundkonstruktion V 1/2 hat sich Dr. Ing. Vittorio Pajno (62) in Varese
einen Lebenstraum erfüllt. Seine V1/2 ist ein modernes Segelflugzeug mit ganz guten
Leistungen und guten Flugeigenschaften geworden. Konzipiert hat Pajno den Eigenbau als
Clubflugzeug.
In Italien ist die V1/2 inzwischen als Amateurbau zugelassen. Jetzt rechnet
Dr. Ing. Vittorio Pajno, ob er eine Baukastenfertigung aufziehen kann. Anfang November
will er mit einer Preiskalkulation an die Öffentlichkeit. Wenn sich mindestens zehn
Käufer finden, wird die Produktion gestartet. Der Pilot Report beschreibt, wie sich die
V1/2 fliegt.
Idaflieg-Sommertreffen 2001
Ist der Einfluss der gerade in jüngster Zeit viel beschworenen Mikroturbulenz auf die
Strömung am Tragflügel von Segelflugzeugen nachweisbar? Sie soll bei ausgereizten
Profilen erheblichen Einfluss auf die Leistung haben. Die Idaflieg ging bei ihrem
Sommertreffen der Frage nach.
Im Mittelpunkt des Treffens standen Flugleistungs- und
Flugeigenschaftsmessungen. Bei den Sondermessprojekten ging es darum, ob bei den
Änderungen im Laminar-Turbulent-Umschlag der Strömung auf dem Tragflügel eine
Abhängigkeit von der Luftmasse feststellbar ist. Die Frage ist, wie weit Mikroturbulenzen
Einfluss auf den Strömungsumschlag nehmen. Ferner wurde der Kraftaufwand untersucht, der
während eines Thermikflugs für Querruder- und Wölbklappenbetätigung aufgewendet wird,
um daraus den Energiebedarf einer zukünftigen Fly-by-Wire-Steuerung abschätzen zu
können. Mit der AK-5 der Akaflieg Karlsruhe wurden Anstrichbilder zur Untersuchung der
Grenzschicht-Ausblasung erflogen.
Gemessen wurden in diesem Jahr die Flugleistungen von zwei
verschiedenen Duo Discus, dem Nimbus 4M sowie dem neuen Standard-Klasse-Flugzeug von
Schleicher, der ASW 28. Die Ergebnisse werden auf dem Idaflieg-Wintertreffen vorgestellt
werden, das im Januar 2002 in Berlin stattfindet.
Für Flugeigenschaftsuntersuchungen standen in diesem Jahr die
Flugzeugmuster AFH 28 (eine DG-600 mit neuen 18-m-Ansteckflügeln), ASK 21, ASW 24, ASW
28, BS-1, Duo Discus, H30 GfK, H 303 Mosquito, LS4, Nimbus 4M sowie eine Super Dimona zur
Verfügung.
50 Jahre Forschung für den Segelflug
Von Beginn des Segelflugs an haben die Akafliegs auch wenn sich die
Arbeitsgruppen der Hochschulen anfangs so noch nicht genannt haben die Entwicklung
der Segelflugzeuge mitbestimmt. Die Geschichte ihrer Messkampagnen ist 64 Jahre alt. Ein
Abriss der Entwicklung der Idaflieg-Sommertreffen.
Junioren-WM 2001 in Issoudun
Die zweite Weltmeisterschaft der Junioren Mitte August in Issoudun, Frankreich, verlief
fürs deutsche Team nicht ganz so erfolgreich wie die erste in Terlet vor zwei Jahren mit
zwei Weltmeistern. Ausbeute waren diesmal zwei Bronzemedaillen. Benjamin Schulzberichtet.
Bestandsaufnahme Rettungssysteme
Gesamtrettungssysteme und neue Anforderungen an die technische Ausrüstung von
Segelflugzeugen in neu geplanten Lufträumen waren die Hauptthemen des OSTIV Sailplane
Development Panel (SDP), das Mitte August in Aalen-Elchingen stattfand.
Ein Großteil der Tagung der Arbeitsgruppe für
Segelflugzeugentwicklung der Internationalen Technisch-Wissenschaftlichen Organisation des
Segelflugs (OSTIV) war den in Entwicklung befindlichen Rettungssystemen für
Segelflugzeuge gewidmet. Auf Initiative der Akaflieg Darmstadt hatten sich alle zur Zeit
an solchen Systemen Arbeitenden zusammengefunden: Frank Thurecht und Simon Kinscherf für
die Akaflieg Darmstadt, Frank Mehling für die Firma Autoflug, Prof. Wolf Röger von der
Fachhochschule Aachen, Hans-Jörg Streifeneder für seine Glasfaser Flugzeug-Service GmbH
sowie André Jansen für DG-Flugzeugbau.
Weitere aktuelle Segelflugmeldungen unter airSport
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SPECIAL
BUSINESS AVIATION
Windrose-Air: Abflug aus Berlins City
Berlin-Tempelhof ist die Basis der Windrose Air. Eng ist der Erfolg des jungen
Executive-Charterunternehmens mit dem City-Airport der Hauptstadt verbunden.
Mit einer Flotte von zwei Cessna 525, zwei Citation 550 und einem Learjet 60 sieht sich
Windrose Air als Marktführer in der Region Berlin-Brandenburg. Dabei startete die Firma
erst nach der Wiedervereinigung im Herbst 1990 als kleines Lufttaxiunternehmen mit einer
Cessna 421.
Leasing nach GAAP-Standards
Leasing spielt bei der Finanzierung von Geschäftsreiseflugzeugen in Deutschland bisher
eine eher untergeordnete Rolle. Mit InnovativLeasing will GE Lease & Finance Services
diese Finanzierungsform attraktiver machen. Das Leasingmodell arbeitet nach den
amerikanischen GAAP-Bilanzierungsstandards und nimmt den Kunden im Gegensatz zu bisher in
Deutschland angebotenen Leasingverträgen das Objektrisiko bei der Verwertung des
Flugzeugs zum Vertragsende. Die wahren Kosten sind so von Anfang an besser zu kalkulieren.
Fractional Ownership in Europa
Anders als in den USA, wo Jet-Sharing-Programme boomen, verläuft die Einführung
dieser Dienstleistung in Europa eher zäh. Eigener Jet? Zu teuer! Diese Ausrede hatte bis
Anfang der neunziger Jahre für einige Firmen Bestand, heute sind der Besitz und der
Betrieb eines Firmenjets keine Frage hoher Anfangsinvestitionen mehr.
Das Konzept, das den Zugriff auf einen Jet erlaubt, ohne ihn komplett
bezahlen zu müssen, heißt Fractional Ownership und wurde in den Vereinigten Staaten
erfunden. Bei Fractional-Ownership-Programmen erwirbt der Kunde einen Anteil der
kleinste beträgt 1/16 - an einem Flugzeug und erkauft sich so das Recht auf eine
garantierte Transportleistung.
RVSM: Stichtag 24. Januar 2002
Mit dem 24. Januar 2002, 1 Uhr UTC, wird die reduzierte Höhenstaffelung (Reduced
Vertical Separation Minima/RVSM) in den Lufträumen von 40 Staaten in vollem Umfang in
Betrieb genommen.
Der europäische RVSM-Raum erstreckt sich über alle
europäischen Staaten, einschließlich der baltischen Staaten, der Türkei sowie Teilen
Nordafrikas. Eine genaue Beschreibung der künftigen Regularien und Anforderungen findet
sich in der AIP, insbesondere in AIC 12/99, AIC 04/00 und AIC 14/00.
RVSM erlaubt es den Fluglotsen, in Flugfläche 290 bis Flugfläche 410
den vertikalen Abstand zwischen Flugzeugen von 2000 ft auf 1000 ft (300 m) zu verkürzen.
Sechs Flugflächen kommen so hinzu.
Executive Charterunternehmen: Branchenspiegel
Wir haben für Sie 122 Vercharterer von Business-Flugzeugen und -Helikoptern in
Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgelistet.
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