aerokurier 6/2002
Editiorial Innovationen durch Querdenker / Reportage Nachtflugausbildung:
Im Reich der Sinne / Pilot
Report Cessna 150 mit Rotax 912S / Messen ILA 2002: Aufbruchsignale / Magazin Extra
500 PA: Crash verhinderte ILA-Debüt, Gebühren für die Flugwetterberatung, Die neuen
Euro-Pilotenlizenzen (Teil 2), Französischer Flugdiesel SR305-230, Albatros Air: Verein
professionell, Im Cockpit mit: Rod Machado / Oldtimer Piper PA-23: Alemannischer
Apache / Im Anflug
auf Idar-Oberstein im Hunsrück /
Reise Sieben auf einen Streich / Flying Pilatus
P-3-05 / Praxis Flugsicherheit:
Radar und Transponder, Medizin: Flugspaß ohne Brechreiz, Refresher: Reifen,
Unfall-Analyse: Ende einer Ballonfahrt / Ultraleicht Speedy
Mouse: Alles inklusive, Dynamic erneutem Bruchtest unterzogen / Segelflug Saisonstart
im Alpenbogen, Größtes Segelflugzeug jetzt serienreif, Im Test: Neue Trainingsmethoden,
Können für Multiplikatoren, C-Kader in St. Auban, Zweite WM der Clubklasse in Musbach,
Fliegen als Nebensache
EDITORIAL
Innovationen durch Querdenker
Frank Thielert hat es geschafft. Seine Flugmotor-Version TAE 125 eines Automobilantriebs
hat auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2002 in Berlin-Schönefeld
die Zulassung erhalten. Damit sind jene Zweifler widerlegt, die nicht geglaubt haben, dass
ein neuer Flugmotor in derart kurzer Zeit entwickelt, getestet und zugelassen werden
könnte.
Mit der Zulassung ist der Weg des Diesels in die Flotte der General
Aviation in Europa endgültig geebnet. Der TAE-Motor akzeptiert Diesel und Kerosin und
verbraucht davon auch noch deutlich weniger als heutige Avgas-Antriebe. Nur wenige
Technologien haben es in der Vergangenheit geschafft, den Flugstundenpreis zu senken. Mit
dem Flugdiesel wird es möglich.
Das Beispiel des Dieselmotors zeigt, dass auch in der Allgemeinen
Luftfahrt Innovation möglich ist. Entscheidend dafür ist eine Vorgehensweise, die sich
von traditionellen unterscheidet. Unkonventionelles Denken und offensives Verhalten
bringen die Branche voran, nicht das Fahren in alten Spuren und das defensive Betteln um
Akzeptanz.
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REPORTAGE
Nachtflugausbildung: Im Reich der Sinne
Der Einstieg in den Nachtflug hält für den Tageslichtflieger neue Herausforderungen
bereit vor allem für die Sinne. Für den Flug durch die tiefe Nacht wird eine
Berechtigung verlangt. Fünf Nachtflugstunden verlangt der Gesetzgeber dafür, zehn
Nachtstarts und landungen sowie zwei nächtliche Überlandflüge. Die
N-VFR-Berechtigung ist allerdings an die CVFR-Erweiterung des PPL geknüpft.
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PILOT REPORT
Cessna 150 mit Rotax 912S
Fläming Air in Oehna verhilft dem Schulungsklassiker Cessna 150 zu neuer Attraktivität.
Nach Einbau eines 100 PS starken Rotax 912S bietet der Zweisitzer bessere Flugleistungen
und deutlich niedrigere Betriebskosten.
Seit April letzten Jahres darf der flüssigkeitsgekühlte
Vierzylinder mit behördlichem Segen installiert werden. Sein Vorteil: Er konsumiert nicht
nur weniger Sprit, sondern vor allem kostengünstigeres Automobil-Super. Ein
Verstellpropeller sorgt dafür, dass die zur Verfügung stehende Power effizienter in
Vortrieb umgesetzt wird.
Von Vorteil ist auch, dass der Rotax-Umbau ohne zusätzliche
Maßnahmen den erhöhten Lärmschutz erfüllt. Und: Ist das zur Konversion herangezogene
Flugzeug bereits für den Nachtflug zugelassen, bleibt diese Zulassung nach dem Umbau
erhalten. Die rund 32000 Euro teure Transplantation hat aber nicht nur Vorzüge.
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MESSEN
ILA 2002: Aufbruchsignale
Die ILA 2002 startete mit einem Ausstellerrekord. Exakt 1067 Firmen aus 40 Ländern
zeigten auf der Messe vom 6. bis 12. Mai ihre Produkte. Ganz im Zeichen des Diesels stand
in Berlin-Schönefeld die Allgemeine Luftfahrt.
Zwei Aussteller stahlen den anderen praktisch die Show: Diamond Aircraft und Thielert
Aircraft Engines (TAE).
Der 135 PS starke Diesel-TAE 125 ist jetzt nach JAR-E sowohl für den
Betrieb mit Dieseltreibstoff als auch Kerosin zertifiziert. Mit der Musterzulassung des
Diesels ist auch die Zulassung der DA40-TDI in greifbare Nähe gerückt und soll in
wenigen Wochen geschafft sein.
Damit, dass die Macher aus Wiener Neustadt auf der ILA nicht nur ein
Mock-up, sondern schon den Prototypen der Diesel-Zweimot DA42 Twin Star präsentieren
würden, hatten wohl nur wenige gerechnet. Ebenfalls von einem TAE 125 angetrieben, soll
der Viersitzer in 12500 ft mit bis zu 203 kts TAS reisen. Bei 168 kts TAS in 10000 ft,
verspricht Diamond, sollen nur 29,6 l Diesel pro Stunde durch die Einspritzdüsen
fließen.
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MAGAZIN
Extra 500 PA: Crash verhinderte ILA-Debüt
Ende April absolvierte die Extra 500 PA, ausgerüstet mit einer 450 Wellen-PS starken
Rolls-Royce/Allison-Turbine 250-B17F, in Dinslaken-Schwarzeheide ihren Erstflug. Dann am
30. April, gegen Mittag, geschah das Unfassbare. Beim Landeanflug verlor die Maschine
rasch an Höhe, streifte im Endteil Bäume und stürzte steil zu Boden. Glück im Unglück
hatten die beiden Insassen. Walter Extra und seine Mitfliegerin konnten das stark
beschädigte Flugzeug ohne Blessuren verlassen. Zur Unfallursache gab es bis
Redaktionsschluss nur Spekulationen. Die Propverstellung soll gestreikt haben.
Nun heißt es für Walter Extra und seine engagierte Crew erst mal
wieder bauen. In zwei, drei Monaten soll ein neuer Prototyp zum Erstflug abheben. Dann
dürften sich die ersten, ganz hervorragenden Flugleistungseindrücke bestätigen.
Gebühren für die Flugwetterberatung
Ab 1. Juli erhebt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Gebühren für die Flugwetterberatung.
Die Telefon-/Faxdienste sind dann unter 0190er Nummern erreichbar. Die Tabelle liefert
eine Übersicht über die Rufnummern und die Preisstruktur.
Die neuen Euro-Pilotenlizenzen (Teil 2)
Noch in diesem Jahr sollen die JAR-FCL-Vorschriften hier zu Lande Gültigkeit
erlangen. Noch gibt es bei den "Betroffenen", das heißt den Piloten, viele
unbeantwortete Fragen. Wir haben Fachleute, die mit der Materie befasst sind, gebeten, in
den nächsten aerokurier-Ausgaben die gängigsten unter ihnen zu beantworten.
In der Juni-Ausgabe geht es um Fragen wie: Kann ich mein JAA-Medical
auch bei einem Schweizer Arzt bekommen und wird dieses vom LBA akzeptiert? Was muss der
Fluglehrer nach dem einstündigen Trainingsflug in meine Lizenz eintragen? Hat es jemand,
der Probleme mit den Augen hat, unter JAR-FCL leichter? Oder: Was wird aus dem
umstrittenen LBA-Gutachterausschuss, der sich bisher den medizinischen Grenzfällen
angenommen hat?
Französischer Flugdiesel SR305-230
Britten-Norman, auf der Isle of Wight zu Hause, ist federführend bei der Zulassung
des sma-Flugdiesels SR305-230 in der Socata TB20. Noch in diesem Jahr soll über die CAA
die ergänzende Musterzulassung erlangt werden.
Die société motorisations aéronautiques (sma) hat vor kurzem mit Britten-Norman und
einem französischen Wartungsunternehmen die Firma AeroNexx Europe gegründet. Bei ihr
sollen künftig alle europäischen Dieselumbauten vorgenommen werden. In den USA kümmert
sich Embry-Riddle um das amerikanische Supplemental Type Certificate (STC) für die Cessna
182. Liegt es vor, erfolgt seine Validierung für Europa. Bereits in Kürze soll der SR305
in Serie gefertigt werden. 400 bis 500 Motoren will man noch in diesem Jahr bauen.
Albatros Air: Verein professionell
In wenigen Jahren hat sich die Albatros Air e.V. in Bonn-Hangelar zu einem der stärksten
Vereine am Platz entwickelt. Geführt wird der Club wie ein professionelles Unternehmen.
Im aktuellen Heft stellen wir Ihnen diesen Verein vor, der so ganz anders funktioniert als
traditionelle Vereine.
Im Cockpit mit: Rod Machado
Der Amerikaner Rod Machado ist als die "Fluglehrer-Stimme" des Microsoft
Flugsimulators nicht nur der meistgehörte Fluglehrer der Welt. Der erfahrene
Verkehrspilot mit mehr als 8000 Flugstunden und zahlreichen Musterberechtigungen ist auch
Inhaber zweier akademischer Titel und begehrter Referent bei Luftfahrtveranstaltungen. Wie
kaum ein anderer vesteht es Machado, ernste Themen der Luftfahrt in humorvolle
"Päckchen" zu packen und seine Zuhörerschaft zu fesseln.
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OLDTIMER
Piper PA-23: Alemannischer Apache
Mit der PA-23 Apache hatte Piper Anfang 1954 zum ersten Mal eine Zweimot mit vier Sitzen
auf den Markt gebracht, die die Stamm-Mutter einer langen Reihe von Reiseflugzeugen werden
sollte. Die Pläne für eine komfortable Zweimot hat Piper 1948 aus dem Nachlass von
Stinson übernommen. Eine der Apachen ist nach bewegter Vergangenheit im Südwesten
Deutschlands angekommen.
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IM ANFLUG AUF
Idar-Oberstein im Hunsrück
Wer in Idar-Oberstein mit knurrendem Magen landet, der landet richtig. Die Spezialität
der Doppelstadt, den Spießbraten, gibts gleich auf dem Flugplatz, der inzwischen
längst selbst zu einem Edelstein der Schmuckstadt gewachsen ist.
Der Neuling, der den Hunsrückplatz zum ersten Mal anfliegt, könnte ihn vom Funk her für
einen kontrollierten Flugplatz halten. Da mischen sich bei der Kontaktaufnahme mit Info
immer wieder Sierra, Lima oder Foxtrott in die Sprechgruppen. Gemeint sind aber keineswegs
Pflichtmeldepunkte im Süden oder anderen Himmelsrichtungen. Die "Punkte" finden
sich vielmehr auf der Karte der Flugplatzgaststätte. Kenner des Platzes haben dieses
spezielle Anflugblatt für Idar-Oberstein im Cockpit und ordern mit seiner Hilfe die dort
verschlüsselten Grillspezialitäten.
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REISE
Sieben auf einen Streich
Sieben Anreinerstaaten der Ostsee hatte sich ein Pilotenehepaar aus Bayern als Reiseziel
ausgesucht. Mit einer Jodel Ambassadeur flogen sie über Dänemark, Schweden, Finnland,
Estland, Lettland, Litauen und Polen und erlebten dabei, dass sich das Baltikum dem Rest
Europas schon angepasst hat, zumindest was den fliegerischen Part der Reise betrifft.
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FLYING
Pilatus P-3-05
Die etwas massige Gestalt täuscht: Mit der P-3 gelang Pilatus ein überaus agiles
Flugzeug, dem außerdem eine hohe Wertbeständigkeit eigen ist. Ein besonders schönes
Exemplar, Baujahr 1959, fliegt heute in Aachen-Merzbrück.
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PRAXIS
Flugsicherheit: Radar und Transponder
VFR-Flüge in der Nähe von Verkehrsflughäfen erfordern hohe Aufmerksamkeit.
Sekundärradar gewinnt auch im Sichtflug eine immer größere Bedeutung. Was ist bei der
Bedienung des Transponders zu beachten und wie erhält man Radarunterstützung?
Medizin: Flugspaß ohne Brechreiz
Der Griff zur Tüte ist kein Zeichen mangelnder Flugtauglichkeit. Übelkeit bei Piloten
und Passagieren hat zahlreiche medizinische und psychische Ursachen.
Refresher: Reifen
Die Reifen des Flugzeugs führen, da häufig unter Verkleidungen verborgen, oftmals ein
Schattendasein. Überraschende Reifendefekte aber können fatale Folgen haben.
Unfall-Analyse: Ende einer Ballonfahrt
Erhebliche technische Mängel am Fluggerät und die wahrscheinliche Überladung des Korbs
führten zu einem Unfall mit einem Heißluftballon in der Nähe des Chiemsees. Bei dem
Unfall, der sich nach zweimaligem harten Aufsetzen des Ballonkorbs auf einem Feld
ereignete, wurden insgesamt 14 von 22 Fahrgästen verletzt, fünf Personen erlitten
schwere Verletzungen.
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ULTRALEICHT
Speedy Mouse: Alles inklusive
Beim Marketing der Speedy Mouse hätte auch Henry Ford Pate stehen können: Genauso wie
dessen "Tin Lizzy" gibt es dieses Flugzeug in nur einer Ausstattungsvariante.
Wir haben dem ultraleichten Tiefdecker, der mit einem Kunststoffrumpf
und Tragflächen in Holzbauweise geliefert wird, einmal auf den Zahn gefühlt. Die Speedy
Mouse zeigt, dass man ein zeitgemäßes Flugzeug für Freizeitpiloten immer noch zu einem
sehr günstigen Preis anbieten kann.
Dynamic erneutem Bruchtest unterzogen
Zwei Wochen nach dem Unfall einer Dynamic unterzog jetzt der Hersteller Aerospool das
Flugzeug einem neuerlichen Bruchtest. Der Versuch bewies, dass der Kunststofftiefdecker
weit über das in der BFU geforderte Maß hinaus belastet werden kann. Außerdem zeigte
sich, dass als Ursache für den Absturz wohl kein Fehler in der Struktur verantwortlich
sein dürfte. Ausführlich über die Untersuchungsergebnisse berichten wir im aktuellen
aerokurier.
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SEGELFLUG
Saisonstart im Alpenbogen
In 5 m/s aufkurbeln bis in die 4000er-Region und die Höhe dann unbeschwert in Strecke
umsetzen, wo kann man das schon im März? In Caiolo im Addatal zwischen Südtirol und
Tessin.
In Caiolo ist man mittendrin im Thermik- und Welleneldorado des
Alpenbogens. Im Norden schirmt der Zentralkamm übles Wetter ab und bringt bei höheren
Windgeschwindigkeiten die Luft zum Schwingen. Gleich südlich des Bernina-Massivs steht
dann die beste Welle. Südlich von Caiolo recken sich die Berge noch einmal zu den
Orobischen Alpen auf, bevor sie allmählich zur Poebene hin auslaufen.
Das Streckenrevier zwischen Monte Rosa (150 km) und Bozen (120 km) kann
immer mit sicheren Außenlandemöglichkeiten in Gleitreichweite von Caiolo
recht einfach Zug um Zug erschlossen werden. Einsteiger ins Gebirgsfliegen finden schon im
Addatal ausreichend Herausforderungen. Bis zum Talschluss bei Bormio, Stilfser Joch und
Ortler sinds um ein paar Ecken 60 km.
Größtes Segelflugzeug jetzt serienreif
Das weltgrößte Segelflugzeug, die eta mit 30,9 m Spannweite, gibt es jetzt nicht mehr
als Einzelstück. Am 30. April startete Nummer zwei in Ostheim zum erfolgreichen Erstflug.
Ganz besonders freute Konstrukteur Dr. Reiner Kickert, dass durch die vorgenommenen
Verbesserungen das Superflugzeug jetzt in die ganz normalen Zulassungslimits passt. Die
D-KFEM brachte leer, aber wettbewerbsmäßig instrumentiert, 650 kg auf die Waage, so dass
200 kg zugeladen werden können, und das auch im Rumpf. Die eta kann damit ganz normal als
Motorsegler (Gewichtslimit 850 kg) zugelassen und ohne Einschränkungen in
Segelflugwettbewerben eingesetzt werden.
Im Test: Neue Trainingsmethoden
Ende März trainierte die Segelflugnationalmannschaft für zwei Wochen in Vinon,
Südfrankreich. Das Team bereitete sich bei diesem Frühjahrstreffen nicht nur auf die
anstehenden internationalen Meisterschaften vor und da steht im Sommer für das
bisherige Nationalteam die Europameisterschaft in Ungarn an , die Zusammenkunft galt
auch einer weiteren Nachlese der Weltmeisterschaft 2001 in Mafikeng.
Können für Multiplikatoren
Zielgruppe des Multiplikatoren-Lehrgangs Alpenfliegen im März waren laut
Ausschreibung Fluglehrer, die die französischen Alpen für eine Jugendbegegnung
oder ein Vereinstrainingslager in Erwägung ziehen. Was sie im März in St. Auban
erwartete, hat Hanna Starsinski beschrieben.
C-Kader in St. Auban
Für die Nationalmannschaft der Junioren (C-Kader) geriet das Frühjahrstrainingslager zum
perfekten Auftakt der Segelflugsaison.
Zweite WM der Clubklasse in Musbach
Fast siebzig Piloten wollen bei der 2. Weltmeisterschaft der Clubklasse in Musbach dabei
sein so viele wie noch bei keiner internationalen Clubklassemeisterschaft.
Dem Ansturm ist die Fliegergruppe Freudenstadt mit seinem
Segelfluggelände in Musbach schon gewachsen. Der knapp 700 m hoch gelegene
Schwarzwaldplatz mit 900 m langer Grasbahn (17/35) ist mit zusätzlich angemieteten
Parkflächen groß genug. Nur müssen die Wettbewerber ihre Titelkämpfe erstmals für
eine Weltmeisterschaft in zwei Gruppen austragen.
Fliegen als Nebensache
Wo kann man schon mal im Familienurlaub kurz für zwei bis drei Stunden vom Strand
verschwinden und spannende Segelflüge unternehmen? Stefan Gehrmann hat so seinen, allen
Freude bereitenden Familienurlaub verbracht. Er beschreibt seine Erlebnisse mit dem
Elektroflugzeug Silent AE-1 auf Sardinien.
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