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aerokurier 4/1999
aTi9904.jpg (30616 Byte) Editorial Im Verein am schönsten? / Reportage Punktlandung auf der Stahlinsel / Pilot Report Cirrus SR20: Wind of change, DA40-180: Diamond Star / Messen Heli-Expo ’99 in Dallas / Flying Kalifornisches Schmuckstück: Private Ryan / Praxis Fliegen über Wasser, Training: Fit werden nach der Winterpause, Selbstbriefing: Interpretation von Satellitenbildern / Teil II / Ultraleicht D4 Fascination gegen MCR 01 / Segelflug Im hohen Norden in die lange Welle, Seminar: Langsam rauf, aber schnell sehr weit, 26. Segelflug-WM in Bayreuth, Münster: "Vollsperrung" der Teuto-Rennstrecke, Online-Contest: Fliegen im Vergleich ganz ohne Bürokratie, Bordrechner VP6/7 und VP9: Verbesserte Luftraumgrafik, Oldie-Renaissance: Die Roten Herzen von Achmer / Special AERO 99 Destination AERO ’99, Ausstellerrekord bei der AERO ‘99, AERO-Rahmenprogramm, Immer wieder unterschätzt: Wirtschaftsfaktor General Aviation, Neues VLA: Aquila A 210 läßt die Hüllen fallen, UL-Marktschau: Auf Wachstumskurs, Das Glascockpit für Leichtflugzeuge, Luftraumänderungen: Spiel mit offenen Karten, Interview Wetter für Profis, Elektronische Checkliste für die Westentasche, Grob Luft- und Raumfahrt, Künstler Forum

EDITORIAL

Im Verein am schönsten?

Im Editorial der Ausgabe 4/99 meint Volker K. Thomalla, daß die heutige Struktur vieler Luftsportvereine die notwendigen Anpassungen an Veränderungen nicht begünstigt. Die Vereine neue Wege beschreiten, Alternativen suchen und sich von einschränkenden Traditionen lösen. Nur wenn die Vereinsmitglieder Spaß an ihrer Tätigkeit haben, werden sie mit ihrer Familie engagieren.

Wer die Menschen nicht da abholt, wo sie heute sind, wird morgen allein dastehen. Der moderne Verein muß sich als Mittelpunkt und Initiator von verschiedenen Aktivitäten begreifen. Das kann er auch, ohne seine ureigene Identität aufzugeben.

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REPORTAGE

Punktlandung auf der Stahlinsel

Mehr als 3000 Bohrinseln gibt es im Golf von Mexiko. Den reibungslosen Ablauf an Bord sichern Helikopter, vornehmlich die des größten zivilen Betreibers der Welt: Petroleum Helicopters Inc. aus Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana. Die PHI-Flotte besteht aus annähernd 300 Helikoptern, von denen rund 80 Prozent täglich im Einsatz zu oder auf den Plattformen sind. Sie versorgen Ölkonzerne wie Chevron, Shell oder Exxon mit Lebensmitteln, Medikamenten oder Ersatzteilen. Sie sorgen auch für wöchentliche Wechsel der Crews auf den Stahlgiganten.

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PILOT REPORT

Cirrus SR20: Wind of change

Auf die alteingessenen Hersteller von Reiseviersitzern kommt Konkurrenz zu. Seit einem halben Jahr ist die Cirrus SR20 FAA-musterzugelassen, und die Serienfertigung ist, wenngleich noch auf kleiner Flamme, bereits angelaufen.

Vor zwei Jahren hatten wir das Cockpit des ersten Prototypen nach einem Flug eher ernüchtert verlassen. Das Projekt steckte damals noch in den Kinderschuhen. Zwischen dem guten Aussehen und den Flugcharakteristika klaffte noch große Diskrepanz. Viel hat sich seither getan. Vor zwei Monaten flogen wir den vierten Prototypen. Unser Resümee nach der Abschlußlandung: "Ein total anderes Flugzeug." Die Kinken von einst sind beseitigt.

Cirrus SR20: Wind of change, DA40-180: Diamond Star

Seit kurzem fliegt sie – die 180-PS-Version des österreichischen Viersitzers DA40. Textron Lycoming hat als Motorenlieferant das Rennen gemacht. Installiert ist ein IO-360-M1A. Proplieferant ist Mühlbauer aus Straubing. Wie der aerokurier-Flug zeigte, passen der Einspritzmotor und der Dreiblatt-Verstellpropeller prima zusammen.

Leider hat Diamond Aircraft in Wiener Neustadt viel wertvolle Zeit mit dem Bau von zwei Prototypen verloren, denen keine guten Marktchancen zukommen. Gemeint ist die Version mit dem 115 PS starken Rotax 914 und die mit dem 125 PS starken Conti-Vierzylinder. Dadurch verzögert sich auch der Zulassungszeitpunkt. Ende 1999 dürfte die VFR-Zertifizierung vorliegen und im Frühjahr 2000 die IFR-Absegnung. Derzeit kostet die DA40-180 in CVFR-Ausstattung 270 000 Mark zuzüglich Mehrwertsteuer.

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MESSEN

Heli-Expo ’99 in Dallas

Verhalten, aber dennoch optimistisch geht die Hubschrauberbranche ins nächste Jahrtausend. Trotz erheblicher Einbußen durch reduzierte Ölförderung im Golf von Mexiko, die Wirtschaftskrise in Asien und den verringerten Bedarf der Streitkräfte sehen Hubschrauberhersteller wie Betreiber ihre Nischen. Auf der Heli-Expo ’99 im texanischen Dallas gaben die neue zweimotorige Bell 427 und die A119 Koala von Agusta ihre Debüts.
Die Mock-ups der EC 155 und BA 609 in VIP-Konfiguration zeigten zudem deutlich, wohin der Trend geht: zu modernen, leistungsfähigen Reisehubschraubern für den Personentransport und Ambulanzeinsätze. Sie werden einen Großteil des künftigen Marktes ausmachen.

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FLYING

Kalifornisches Schmuckstück: Private Ryan

Brad Larson ist 84 und ist seit 51 Jahren im Besitz einer Ryan SCW-145. Von diesem Muster wurden nur zwölf Exemplare gefertigt. Der Sieben-Zylinder-Sternmotor von Warner leistet 165 PS und beschleunigt den seltenen Oldtimer auf eine Reisegeschwindigkeit von 112 Knoten. Neu hatte die SCW 6885 Dollar gekostet, Larson erwarb sie durch einen Tausch und restaurierte sie in detailgetreu. Heute hat sie ihre Heimat im kalifornischen Santa Paula, wo sie unser Fotograf Constantin Vormfeld ablichtete.

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PRAXIS

Fliegen über Wasser

Fliegen über Wasser hat keine besondere Dramatik. Die Motoren von Reiseflugzeugen sind zuverläsig, und die navigatorischen Herausforderungen von Überwasserstrecken sind im Zeitalter der Satellitennavigation geschrumpft. Der Flugplanung kommt beim Überwasserfliegen eine besondere Bedeutung zu, denn die Kunst beim Fliegen über Wasser ist die, die Überwasserstrecken möglichst kurz zu halten. Der Beitrag im aerokurier 4/99 gibt Auskunft über Flugwegplanung und Ausrüstung, die für das Überwasserfliegen notwendig ist.

Training: Fit werden nach der Winterpause

Für die meisten Privatpiloten bringt die Winterzeit eine fliegerische Zwangspause mit sich. Kein Wunder, wenn dabei die fliegerischen Fertigkeiten Rost ansetzen. Zur Entrostungskur lädt Karl-Heinz Apel, Linienpilot, Fluglehrer und Prüfer, die Piloten unter den aerokurier-Lesern zu einem ganz besonderen Erstflug in die neue Flugsaison ein. In der Vorstellung geht er mit ihnen alle wichtigen Punkte durch, angefangen vom Rollen, über den Start, den Reiseflug, bis hin zur Landung. Natürlich werden dabei auch die wichtigsten Handlingübungen und das Herantasten an den Strömungsabriß nicht außer acht gelassen.

Selbstbriefing: Interpretation von Satellitenbildern / Teil II

Der volle Informationsgehalt von Satelliten- und Radarbildern erschließt sich im Selbstbriefing erst mit einiger Sachkenntnis. Die Grundlagen werden hier vermittelt.

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ULTRALEICHT

D4 Fascination gegen MCR 01

Sie sind die schnellsten ihrer Klasse. Aber welche ist die bessere? Wir haben Dallachs D4 Fascination gegen den französischen Konkurrenten MCR01 von DynAéro antreten lassen. Und weil dieses Duell sicher eines der spannendsten ist, haben wir als Sahnehäubchen einen waschechten Racer der Formel König mit ins Rennen geschickt. Der FK99 gewann ganz klar die Sprintwertung.

Wie sich Dallachs Fascination und die MCR 01 auf fliegerischem Gebiet geschlagen haben, wo ihre Schwächen und Stärken der schnellsten ULs der Welt liegen, lesen Sie im aktuellen aerokurier.

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SEGELFLUG

Im hohen Norden in die lange Welle

Einmal im Jahr wird der See von Ottsjö in Mittelschweden zum Segelflugplatz. Die skandinavischen Segelflieger zieht es dann zum Wellenfluglager. Eine rund ein Meter dicke Eisdecke verwandelt sich zur Start-/Landebahn.

Zum Wellenfliegen in den hohen Norden? Da ist Umdenken angesagt, wird in Mitteleuropa Wellenfliegen doch vor allem mit den Alpen in Verbindung gebracht, mit Südfrankreich, Italien, Österreich.

Die Schweden haben Ottsjö, mitten in der Einöde, am Westrand des Grenzgebirges zu Norwegen, rund 600 km nördlich von Stockholm. Alljährlich verwandeln sie hier unter tatkräftiger Mithilfe der gesamten Dorfbevölkerung die Eisfläche des Ottsjö-Sees für zwei Märzwochen in einen Segelflugplatz, räumen Schnee mit schwerem Gerät, stellen die Schleppflugzeuge auf Ski und hacken gelegentlich auch Drainagelöcher ins dicke Eis, um in Tauperioden dem Regenwasser Abflußmöglichkeiten zu schaffen.

Seminar: Langsam rauf, aber schnell sehr weit

Wer in der Welle nicht nur hoch, sondern zugleich weit hinaus will, der darf im oberen Stock durchaus langsamer steigen. Schneller ist er dann oft immer noch.

Immer mehr Segelflieger gehen heute bei Wellenwetter über Land. Die Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug trägt dem inzwischen Rechnung. Der Austragungszeitraum schließt jetzt auch den Winter, die Zeit mit größerer Wellenhäufigkeit, ein. Bei der Optimierung der Sollfahrt ist bei diesen Flügen in größeren Höhen allerdings einiges mehr zu beachten als bei üblichen Thermikstreckenflügen in eher geringen Arbeitshöhen.

26. Segelflug-WM in Bayreuth

Noch vier Monate sind es bis zum Start der 26. Segelflug-Weltmeisterschaft vom 31. Juli bis 15. August in Bayreuth. Am 31. März ist Meldeschluß.

Ende März ist Deadline, bis dahin bleibt es spannend. Nach den Voranmeldungen nämlich ist die WM schon fast ausgebucht, ohne daß auch nur ein Reservepilot angenommen werden kann. Werden alle Länder ihr Kontingent (maximal fünf Piloten) wahrnehmen beziehungsweise für alle vorangemeldeten Teilnehmer die Anmeldung fix machen? Fallen tatsächlich Nationen aus, weil sie der FAI ihre Mitgliedsgebühren schuldig blieben? Die Reservepiloten müssen bis in den April zittern.

Münster: "Vollsperrung" der Teuto-Rennstrecke

Seit dem 25. März besteht über der Kontrollzone Münster/Osnabrück ein weiterer Luftraum "D" (nicht Kontrollzone).

Der Transponderraum (TMZ), der im vergangenen Herbst über und um die Kontrollzone des Verkehrsflughafens Münster/Osnabrück eingeführt wurde, ist zum 25. März aufgehoben worden. Mit dem neu eingerichteten D-Luftraum gelten jetzt erheblich verschärfte Einschränkungen für den VFR-Verkehr und insbesondere für den Segelflug. In dem D-Luftraum (nicht Kontrollzone) besteht prinzipiell Transponderpflicht für motorgetriebene Luftfahrzeuge, für Segelflugzeuge sind nur in den Randbereichen nutzbare Gebiete vorgesehen.

Online-Contest: Fliegen im Vergleich ganz ohne Bürokratie

Wettbewerbsfliegen pur: Erst einmal über Land fliegen und schauen, was der Tag hergibt. Anschließend wird der GNSS-Flugrecorder ausgelesen und die Dokumentation einfach per E-Mail an die Auswertestelle geschickt. Das Ergebnis ist sofort nachzulesen.

Kein lästiges Ausfüllen von Fluganmeldungen, keine hochkomplizierte Bewertung, die nachher keiner mehr nachvollziehen kann, statt dessen eine Auswertung, die nach zwei Tagen steht. Dann kann jeder – noch mit ganz frischer Erinnerung an seinen Flug – im Internet nachschauen, was andere aus dem Tag gemacht haben. Die Ergebnisse werden auf der Website www.segelflugszene-bayern.de im Dialog veröffentlicht.

Bordrechner VP6/7 und VP9: Verbesserte Luftraumgrafik

Das Modelljahr 1999 bringt für die Peschges Bordrechner VP6/7 und VP9 eine Reihe von Neuerungen. Erheblich gewonnen hat die Luftraumdarstellung.

Die neugestaltete Darstellung der Luftraumstruktur dürfte das Zurechtfinden in komplizierten Gebilden erheblich erleichtern. Beschränkungsgebiete werden jetzt vollflächig gezeigt. Damit wird gerade in hohen Zoomstufen vermieden, daß man sich im Grenzlinien-Wirrwarr mancher Lufträume verirrt. Die Darstellung kann in den Bordrechnern von einer Gesamtgröße über 250 km in acht Stufen herausgezoomt werden. Derzeit enthält das Paket den gesamten deutschen Luftraum, es wird jetzt für Europa ausgebaut.

Oldie-Renaissance: Die Roten Herzen von Achmer

Zu einem richtigen Zentrum für die Restaurierung und Pflege alter Segelflugzeuge hat sich der Osnabrücker Verein für Luftfahrt auf seinem Segelfluggelände Achmer entwickelt.

Weitere aktuelle Segelflugmeldungen unter airSport

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SPECIAL AERO 99AeSp9904.jpg (23414 Byte)

Destination AERO ’99

Wer mit dem Flugzeug zur AERO nach Friedrichshafen reist, sollte vorher ziemlich genau studieren, was ihn dort erwartet. Wegen des erwarteten hohen Flugverkehrsaufkommens, besonders am Wochenende (24./25.April), gibt es, wie bereits bei der AERO 97, eine Slotregelung. VFR-Anflüge haben grundsätzlich nur über die Pflichtmeldepunkte "Illmensee" (nordwestlich des Platzes) und "November" zu erfolgen. Für die Landung sollte man die Landerollstrecke seines Flugzeugs genau kennen, damit ein zügiges Verlassen der Bahn gewährleistet ist. Der Flughafen bietet Messebesuchern, die mit dem Flugzeug anreisen, ein Servicepaket inklusive Lande- und Abstellgebühren sowie AERO-Eintritt für eine Person.

Ausstellerrekord bei der AERO ‘99

Die AERO ’99 wird zur wichtigsten Messe für die Allgemeine Luftfahrt in Europa. Mehr als 400 Aussteller aus 26 Nationen haben ihr Kommen angemeldet, darunter fast ausnahmslos alle führenden UL-Hersteller. Besonders stark vertreten: die Business Aviation, die ihre Zugehörigkeit zur Allgemeinen Luftfahrt deutlich herausstellt.

AERO-Rahmenprogramm

Symposien, Vorträge und Seminare, die sich mit allen Bereichen der Luftfahrt befassen, sind auch in diesem Jahr wieder fester Bestandteil der AERO. Zudem lädt die Flugschau "Himmlisches Vergnügen" am Wochenende auf den Flugplatz Löwenthal. Dort tummelt sich historisches wie zeitgenössisches oder futuristisches Fluggerät. Von besonderem Interesse (nicht nur für Piloten) dürfte auch die aerokurier-Diskussion zum Thema "JAR-FCL -- Was bring die Eurolizenz?" sein. (jeweils am 23. und 24. April).

Immer wieder unterschätzt: Wirtschaftsfaktor General Aviation

Die Allgemeine Luftfahrt ist nicht nur ein Werkzeug für die Wirtschaft. Mit rund 10500 Motorflugzeugen, 700 Hubschraubern und fast 8000 Segelflugzeugen stellt die Allgemeine Luftfahrt einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor dar. Einige Hundert Millionen Mark setzt diese Branche Jahr für Jahr um und beschäftigt in Deutschland mehrere Tausend überwiegend hochqualifizierte Arbeitskräfte. Arbeitsplätze in der Luftfahrt – auch der General Aviation – sind in der Regel Arbeitsplätze, die eine hohe Qualifikation von den Mitarbeitern verlangen und eine hohe Wertschöpfung aufweisen.

Wir zeigen den wirtschaftlichen Stellenwert auf, der hierzulande den Wartungsbetrieben und Herstellern der General Aviation zukommt.

Neues VLA: Aquila A 210 läßt die Hüllen fallen

Es ist eine kleine Sensation. Ein Brandenburger Newcomer baut ein hochmodernes Kunststoff-VLA. Noch vor seiner Premiere auf der AERO ´99 in Friedrichshafen stellen wir Ihnen exklusiv im aerokurier die brandneue Aquila A 210 vor, die einen neuen Leistungshorizont in ihrer Klasse verspricht.

Seine fortschrittliche Aerodynamik und der Antrieb mit dem 100-PS-Rotax sollen den geräumigen Trainings- und Reisezweisitzer gut 130 kts schnell machen. Lesen Sie in unserem ausführlichen Report selbst, was die Aquila sonst noch auszeichnet.

UL-Marktschau: Auf Wachstumskurs

Der Wettbewerb in der UL-Klasse ist knochenhart. Gleichzeitig präsentiert sich der Markt für Ultraleichtflugzeuge vitaler als je zuvor. Die Käufer sind die Profiteure.

Mit unserer umfangreichen Marktschau können Sie sich einen Überblick über den Zustand der Branche und die angebotenen Ultraleichtflugzeuge machen. Hier finden Sie alle gängigen ULs der aktuellen Generation mit ihren wichtigsten Daten und Preisen.

Das Glascockpit für Leichtflugzeuge

Ein Blick ins Cockpit der Zukunft von Leichtflugzeugen ermöglicht ALROUND auf der AERO.

Das Glascockpit der Cessna 172 D-EMWF ist das sicherlich spektakulärste vorzeigbare Ergebnis des "Experimentalprogramms zum Display-Cockpit mit Simulation/Flugübungstrainer für leichte Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt", kurz COSIMA genannt. Die Aktionsgemeinschaft luft- und raumfahrtorientierter Unternehmen in Deutschland (ALROUND) hat das Projekt betreut und wird auf der AERO einen Ausblick geben, wie der Spin-off der Forschungsarbeiten den Pilotenarbeitsplatz und die Ausbildung verändern wird.

Luftraumänderungen: Spiel mit offenen Karten

Seit dem 25. März sind die neuen ICAO-Karten im Maßstab 1:500000 für den Sichtflug im Handel. Mit ihrem Erscheinen traten einige Änderungen der Luftraumstruktur in Kraft.

Die C-Lufträume über Bremen, Dresden und Leipzig wurden zu Lufträumen D (keine Kontrollzone) zurückgestuft, da das Verkehrsaufkommen dieser Plätze die Aufrechterhaltung von C-Lufträumen nicht mehr rechtfertigte. In München wurde der Luftraum Charlie komplett geändert, in Frankfurt wurde der Luftraum C im Westen und Osten abgesenkt. Neu ist in der ICAO-Karte eine TMZ um Friedrichshafen.

Interview Wetter für Profis

Beim Deutschen Wetterdienst (DWD) wird gespart. Die Zahl der Luftfahrtberatungsstellen ist in den vergangenen dreieinhalb Jahren von 14 auf sieben Stellen reduziert worden. Und es geht weiter. Ein Gespräch mit Dr. Herbert Leykauf, Leiter des DWD-Geschäftsfeldes Luftfahrt, zeigt, wohin es geht, welche Kompensationsmaßnahmen geplant sind.

Elektronische Checkliste für die Westentasche

Mit Palm-PCs, kaum größer als eine Zigarettenschachtel, lassen sich elektronische Checklisten erstellen und weitere für den Piloten interessante Funktionen nutzen.

Grob Luft- und Raumfahrt

Mit einem Großauftrag über 99 Trainer G 115E von der englischen Royal Air Force ist am Werksflugplatz von Grob Luft- und Raumfahrt in Mattsies wieder Leben eingekehrt. Die ersten Flugzeuge sollen im Juni ausgeliefert werden. Der Pusher GF200 ist ad acta gelegt.

Künstler Forum

Auf der AERO 99 wird es mit dem Künstler Forum erstmalig eine neue Form der bisherigen Ausstellung "aerokunst" geben. Das Forum soll dem Betrachter greifbare, und mit dem Verstand erfaßbare Luftfahrtkunst näherbringen.

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Last updated April 9, 1999