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Editorial Neidsteuer aus dem BMV? / Reportage In der Arena der Segelkunstflug-WM 1999 / Pilot Report   EAC Explorer 350R: Die etwas andere Caravan / Messen 43. Aérosalon in Paris, Helikopter fürs nächste Millenium / Magazin 10. Hubschrauber-WM in Nördlingen, Neue Flugmotoren / Reise VFR nach IsraelFlying Hochseilakt: Bannerschlepp / Praxis Refresher: "Bleiben Sie auf der Höhe", Meteorologie: Radarbilder richtig interpretieren, Sonnenfinsternis, Unfall-Analyse: Dichtehöhe missachtet / Ultraleicht Jabiru-Motoren: Von der Idee zur Serie, 14. Deutsche UL-Meisterschaften / Segelflug Silent AE-1: Ein UL für viel Segelflugvergnügen, Weltklasse: Die Lösung für den Segelflugverein, Berlin International '99, 34. Hahnweide-Wettbewerb: Zum Glück gibt es die Alb, Wettbewerb in der Lausitz: Aus Spaß an der Freude, WM in Bayreuth: Das Team Germany ist gerüstet, Vintage Glider Rallye, Botschaft Segelfliegen / Special Avionic Motorüberwachungssysteme Alles in einem, Revolutionäres ATC-Konzept mit ADS-B-Transponder, Neues Flugzeiten-Abrechnungssystem: Joker, Technologie: Control-By-Light


EDITORIAL

Neidsteuer aus dem BMV?

Die Staatskassen sind leer. Also schaut die Politik, wo Geld zu holen ist. Als Melkobjekte müssen die vermeintlich reichen Privatpiloten herhalten. Das Verkehrsministerium hat sich gegenüber der Allgemeinen Luftfahrt als besonders fantasievoll entpuppt. Jetzt hat das BMV gar die Idee, Sichtflugvignetten unters Fliegervolk zu bringen. Jedes D-registrierte Flugzeug soll nach den Vorstellungen einiger Beamter mit einer Sichtflugvignette bestückt werden, die jährlich erneuert werden muß. Kosten pro Jahr: 7000 Mark! Eingeschlossen wären auch die Ultraleichten und die Segelflugzeuge.

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REPORTAGE

In der Arena der Segelkunstflug-WM 1999

Im Wettbewerb ist der Druck, das mühsam aufgebaute Können in wenigen Minuten patzerfrei vorführen zu müssen, enorm. Es stehen gerade einmal drei Minuten zur Verfügung. Ein entscheidender Fehler bei einer Figur kann ein noch so perfekt geturntes Programm zunichte machen. Eine Streichwertung, eine neue Chance gibt’s nicht. In den drei entscheidenden Minuten muss alles passen. So viel Zeit lassen die zur Verfügung stehenden 1000 Höhenmeter dem Segelkunstflugpiloten im Schnitt für sein Programm. Der aerokurier war beim Training der deutschen Mannschaft in der Arena der Segelkunstflug-WM 1999 in Niederöblarn dabei.

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PILOT REPORT

EAC Explorer 350R: Die etwas andere Caravan

In Westaustralien ist gerade die Erprobung einer Caravan-ähnlichen Utility-Einmot angelaufen, die beste Leistungswerte und ausgewogenes Handling aufweist. Der Schulterdecker mit dem Namen Explorer 350R, erster Sproß einer Familie von drei Versionen, bietet sieben Mitfliegern Platz.

Seine maximale Reisegeschwindigkeit liegt bei 145 kts, seine Reichweite bei zirka 2000 km. Als Motorisierung kommt ein Conti TSIO-550-E313 mit 350 PS zum Einsatz. Im Gegensatz zur Caravan 1 von Cessna verfügt die Explorer über ein Einziehfahrwerk. Die Maschine, deren Leermasse 1360 kg beträgt, bietet sich für eine Vielzahl von Missionen an. Über eine große Cargotür läßt sich die Kabine bequem erreichen. Die üppige Verglasung dürfte von Passagieren und Surveillance-Personal gleichermaßen begrüßt werden. Da die Steuereinrichtungen fürs Heck unter dem linken Kabinenboden geführt werden, steht die Bodenmitte für den Einbau von Öffnungen für Kameras und Meßequipment zur Verfügung. Die Frage, wann die 550.000 US-Dollar teure Explorer 350R in Australien und den USA musterzugelassen ist, läßt sich derzeit noch nicht sicher beantworten. Die Flugerprobung jedenfalls macht gute Fortschritte.

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MESSEN

43. Aérosalon in Paris

Keine Luftfahrtmesse hat weltweit größere Bedeutung als der Aérosalon in Le Bourget. Obwohl sich die Neuheiten auch in diesem Jahr in Grenzen hielten, konnte die Aerospace-Industrie Aufträge in Rekordhöhe verbuchen. Insgesamt wurden während des Aérosalons Aufträge im Wert von 25 Milliarden Dollar bekanntgegeben.

Die Allgemeine Luftfahrt steht in Paris immer im Schatten der großen Industrie, obwohl die Geschäftsluftfahrt einen steigenden Anteil am Messegeschehen einnimmt. Alle Hersteller von Business Jets waren in Paris vertreten und zeigten die Bandbreite ihrer Produkte. Die Raytheon Aircraft Company aus Wichita konnte den größten Einzelauftrag für sich verbuchen. Executive Jet bestellte 50 Hawker Horizon und unterzeichnete Optionen für 50 weitere. Auftragswert: zwei Milliarden Dollar.

Bombardier Aerospace gab den Programm-Launch für den Continental bekannt, der in direkter Konkurrenz zur Horizon steht. Als Antrieb kommen zwei AlliedSignal-AS907-Turbofans mit 28,9 kN (6500 lbs) Startschub zur Anwendung. Die Reichweite soll bei einer Reisegeschwindigkeit von Mach 0.82 wie bei der Hawker Horizon 3100 NM (5741 km) betragen.

Socata hatte in Le Bourget ein Heimspiel. Das nutzte sie in diesem Jahr, um die neue Generation ihrer TB-Serie zu präsentieren. Rund 1900 Einmots der TB-Serie fliegen weltweit, nun gibt es eine neue Generation von TB-Flugzeugen. Die erste Maschine der TB Nouvelle Génération (NG), eine TB20, war in Le Bourget ausgestellt.

Helikopter fürs nächste Millenium

Eigens für Produktion und Vermarktung des neuen Helikopters in der Sechs-Tonnen-Klasse, AB 139, haben Bell Helicopter Textron (Texas) und Agusta (Italien) ein gemeinsames Hubschrauberunternehmen gegründet: die Bell Agusta Aerospace Company.

Auf dem Aérosalon in Le Bourget wurde das Mock-up der neuen AB 139 erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Der geräumige Vielzweckhubschrauber mit unverkennbar italienischem Design ist eine Mischung aus traditionellem Helikopterbau und der Verwendung innovativer Technologie. So ist dasHoneywell Glasscockpit, das die Pilotenarbeit erheblich erleichtern hilft, eines der modernsten in der Luftfahrt. Die AB 139 wird ab 2002 am Markt sein, ebenso wie das ebenfalls von Bell Agusta entwickelte zivile Kipprotorflugzeug BA 609.

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MAGAZIN

Neue Flugmotoren

Während sich bei den klassischen Flugmotorenherstellern Textron Lycoming und Teledyne Continental seit Dekaden hinsichtlich technischer Neuerungen kaum etwas bewegt und sich daran wohl auch auf absehbare Zeit nichts ändern wird, gibt es für Experimentals, Ultraleichtflugzeuge und Touringmotorsegler eine ganze Palette neuer Antriebe. Endlich finden technische Neuerungen Berücksichtigung, wie man sie auf automobilem Sektor schon seit vielen Jahren kennt. Welche Motoren brandneu sind und was sie bieten, lesen Sie in der August Ausgabe des aerokurier.

10. Hubschrauber-WM in Nördlingen

Die alte Reichsstadt Nördlingen im Ries wird vom 19. bis 22. August ganz im Zeichen der quirlenden Rotoren stehen. Dort treffen sich die weltbesten Teams, um den Titel des 10. Hubschrauber-Weltmeisters auszufliegen. Gemeldet sind 59 Crews (bestehend aus Pilot und Copilot) aus 11 Nationen. Deutschland geht als Gastgeber mit zehn Herrenteams und zwei reinen Damencrews eher als Außenseiter ins Rennen. Für vordere Plätze sind die starken russischen Besatzungen fest gebucht. Gute Chancen haben aber auch die Österreicher, die erstmalig an einer WM teilnehmen und bei der Generalprobe in Nördlingen 1998 durch konstant gute Leistungen überzeugten.

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REISE

VFR nach Israel

Ein paar Piloten aus Aachen wollten dem schlechten Wetter in Deutschland entfliehen. Als sonnensicheres Reiseziel hatten sie sich viel vorgenommen: VFR mit zwei Maschinen nach Israel. Die Einfluggenehmigungen waren schnell beschafft, und auch der Abstecher nach Eilat ans Rote Meer verlief bestens. Dann aber traten ein paar technische Probleme auf, die einer der beiden Crews beinahe nasse Füße bescherten.

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FLYING

Hochseilakt: Bannerschlepp

Zirkus muß sich nicht zwangsläufig unter einer Zeltkuppel abspielen. Zirkus, das kann auch ein Hoch-Seil-Akt in 2000 ft über den Hochhäusern von Frankfurt sein. Kim Dillon fliegt mit ihrer betagten Morane und einem Riesenbanner im Schlepp Reklame für den Zirkus FlicFlac. Auf dem Tuch steht "Reine Nervensache". Und das ist ziemlich genau das, was beim Bannerschlepp eine Rolle spielt.

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PRAXIS

Refresher: "Bleiben Sie auf der Höhe"

Die Sommerzeit hat ihre Tücken. Hohe Temperaturen, vielleicht noch gepaart mit schweißtreibender Luftfeuchtigkeit und einem Startplatz in großer Höhe, lassen den Startstreckenbedarf von Flugzeugen erheblich ansteigen. In seinem Beitrag ruft Roland Straub ein paar grundsätzliche Überlegungen zu diesem niemals überholten Thema in Erinnerung. Wer sie beherzigt, hat gute Chancen, nicht miterleben zu müssen, wie das Bahnende bedrohlich näher rückt, obwohl die Abhebegeschwindigkeit am Stau noch lange nicht anliegt.

Meteorologie: Radarbilder richtig interpretieren

Das Informationsangebot des Wetterdienstes ist heute dank moderner Datenübertragungstechniken immer hoch aktuell. Für kaum eine Anwendung dürfte dies nützlicher sein als für Radarbilder, mit ihnen ist in kritischen Lagen eine situationsgerechte Flugplanung erst möglich.

Um den Informationsgehalt gerade von Radarbildern auszuschöpfen, ist ein tiefer gehendes Verständnis der physikalischen Zusammenhänge notwendig. Es schafft zudem die Basis, gefährliche Fehlinterpretationen zu vermeiden.

Sonnenfinsternis

Wer am 11. August um die Mittagszeit im Bereich Stuttgart mit dem Flugzeug unterwegs ist, sollte sich auf einen Nachtflug vorbereiten. Dann wir eine totale Sonnenfinsternis eintreten, die den Himmel auf einer Breite von etwa 110 km (verlaufend von West nach Ost) für mehr als zwei Minuten verdunkeln wird (dabei tritt die Sonne in den Kernschatten des Mondes). Ein entsprechendes NOTAM mit Warnhinweisen für die Luftfahrt wurde von der DFS bereits herausgegeben.

Unfall-Analyse: Dichtehöhe missachtet

Auf dem hochgelegenen Flugplatz Reutte, Tirol, wollte der schweizerische Pilot einer Zlin 143 an einem heißen Sommertag gemeinsam mit drei Insassen starten. Dabei berücksichtigte er nicht die für einen Start bei großer Dichtehöhe veränderten Leistungsdaten seines Flugzeugs. Der Motor brachte nicht die erforderliche Startleistung, die Maschine gewann nach dem Abheben nicht an Höhe und prallte hinter der Landebahn gegen Baumwipfel eines Waldes.

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ULTRALEICHT

Jabiru-Motoren: Von der Idee zur Serie

Eigentlich brauchte Rodney Stiff nur einen Motor für seinen Eigenbau. Heute liefert der Australier seine Vier- und Sechszylinder für Experimentals und ULs in alle Welt. Down-under ist eine hochinteressante Motorenproduktion entstanden, die sich nicht nur in Details von anderen Anbietern unterscheidet. Wir haben uns bei dem Hersteller im australischen Bundaberg umgesehen.

14. Deutsche UL-Meisterschaften

25 Teams flogen Mitte Juni in Ballenstedt um die UL-Meistertitel. Bei dem Wettbewerb ging es auch um die Qualifikation für die WM in Ungarn. Mit klaren Vorsprung holten sich Korella/Altenkirch auf ihrem Ikarus C-42 den Doppelsitzer-Titel. In den anderen Klassen ging es weit enger zu.

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SEGELFLUG

Silent AE-1: Ein UL für viel Segelflugvergnügen

Bei AIR ENERGY in Aachen gibt es den ersten serienmäßigen Elektromotorsegler. Piloten der Silent AE-1 benötigen allerdings die UL-Lizenz.

Getankt wird an der Steckdose. An einem 380-Volt-Anschluss sind die "Tanks" der Silent AE-1, zwölf Akkus mit insgesamt 1,4 kWh Speicherkapazität, in 25 Minuten gefüllt. An der 220-Volt-Steckdose dauert es etwas länger, da ist mit 45 Minuten zu rechnen. Die Silent AE-1 ist der erste, jetzt in Serie gebaute Motorsegler, bei dem das Panschen mit Benzin der Vergangenheit angehört. Hässlichen Spritgestank im Cockpit kennt die Silent nicht.

Mit dem Elektroantrieb macht der Motorsegler seinem Namen alle Ehre. Wer ihn beim Start beobachtet, hört nach wenigen Metern Rollstrecke nichts mehr. Bei den Lärmmessungen für die Zulassung war das fast schon ein Problem: Die Messflüge waren nur zu den Tagesrandzeiten möglich, da während des Tages die AE-1 aus dem Umgebungslärm nicht herauszuhören war. Ganze 43 dB(A) wurden ihr schließlich bescheinigt. Sie bleibt damit 17 dB (!) unter dem Grenzwert für ULs.

Ein Ultraleichtflugzeug ist die Silent AE-1 eigentlich nur der Zulassung nach, ausgelegt ist sie wie ein modernes motorisiertes, eigenstartfähiges Segelflugzeug. Und sie kann jede Menge Segelflugvergnügen bieten.

Der komplette Pilot Report kann in einer PDF-Datei angesehen werden.

Weltklasse: Die Lösung für den Segelflugverein

Die Weltklasse wurde als Wettbewerbsklasse geboren. Ihr Nutzen im Clubbetrieb und damit für die Entwicklung des Segelflugsports in der Breite hat bisher wenig Beachtung gefunden. Fred Weinholtz zeigt ihn auf. Ein Pädoyer für die PW-5 und die doppelsitzige Schwester PW-6.

Berlin International '99

Reichlich Gelegenheit, die gute Thermik in Brandenburg und im westlichen Polen zu erproben, hatten die 72 Teilnehmer der Berlin International '99 vom vom 24. Mai bis 6. Juni in Lüsse. Wettbewerbsbericht mit Interviews der Sieger.

34. Hahnweide-Wettbewerb: Zum Glück gibt es die Alb

Der Auftakt des 34. Hahnweide-Wettbewerbs fiel mit 500er Aufgaben gar nicht schlecht aus, danach rettete die Alb das Vergleichsfliegen. Wettbewerbsbericht.

Wettbewerb in der Lausitz: Aus Spaß an der Freude

Klix ist inzwischen eine feste Größe im Wettbewerbskalender. Die Beliebtheit des Vergleichsfliegens lässt sich an der immer wieder hohen Teilnehmerzahl von über 100 Piloten ablesen. Wettbewerbsbericht.

WM in Bayreuth: Das Team Germany ist gerüstet

Der Countdown ist fast abgelaufen. Am 31. Juli startet die WM in Bayreuth. Das deutsche Team hat sich gut vorbereitet.

Wenige Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaften hat sich die deutsche Equipe bei Thermik und Wellenwetterlagen im Wettbewerbsgebiet fliegerisch auf das Großereignis vorbereitet. Die Nationalmannschaft hatte sich zu dem offiziellen Training nahezu vollständig auf dem Segelfluggelände Zell-Haidberg, nur wenige Kilometer nordöstlich vom Bindlacher Berg, zusammengefunden.

Vintage Glider Rallye

Mit mehr als 80 angemeldeten Oldtimern macht die 27. Internationale Vintage Glider Rallye das Segelfluggelände Aventoft Anfang August zum größten mobilen Segelflugmuseum.

Für das Welttreffen der Oldtimer-Segelflugzeuge, die 27. Internationale Vintage Glider Rallye, vom 30. Juli bis 8. August auf Deutschlands nördlichstem Segelfluggelände Aventoft haben sich über 300 Piloten und Begleiter mit 83 Flugzeugen angemeldet. Die Teilnehmerliste weist zwölf Nationen aus. Stark vertreten sind natürlich die deutschen Oldtimer-Liebhaber (42 Segelflugzeuge) und die europäischen Nachbarländer. Die weiteste Anreise hat wohl Jeff Byard. Er kommt mit seiner Schweizer 1-26 aus den USA.

Botschaft Segelfliegen

Mitunter kommt Segelfliegen auch im Fernsehen vor: in der Werbung. Aktuell gibt’s in einem Volvo-Spot einen Autoschlepp zu sehen.

Lift Off heißt der Werbeclip, mit dem derzeit die Vorzüge des neuen Volvo V40 T4 ins Bild gerückt werden. Zu sehen ist die in unseren Breiten etwas ungewöhnliche Startart Autoschlepp, Tatort das Hochplateau über dem Fish River Canyon in Namibia im Süden Afrikas.

Weitere aktuelle Segelflugmeldungen unter airSport

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SPECIAL AVIONIC

Motorüberwachungssysteme Alles in einem

Integrierte Avionik ist auch in der Allgemeinen Luftfahrt im Kommen. Für Experimentals gibt es bereits eine ganze Reihe von Systemen, die in Zukunft auch in Cockpits von Serienflugzeugen Einzug halten dürften. Im Avionik-Special im aerokurier 8/99 hat sich die Redaktion mehrere dieser Systeme angeschaut.

Revolutionäres ATC-Konzept mit ADS-B-Transponder

Wenn sich ADS-B-Transponder durchsetzen, kann nicht nur die Allgemeine Luftfahrt eine Menge Geld sparen. ADS-B macht Mode-S-Transponder und TCAS, deren Einführung droht, überflüssig.

Der Luftverkehr über Europa wächst ungebrochen. 1998 hatten die Lotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS) über 2,3 Millionen Flüge kontrolliert, das sind im Durchschnitt 6300 Flüge pro Tag. An Spitzentagen war so die Auslastung einzelner Sektoren erreicht. Um dem Zuwachs mit herkömmlichen Mitteln Herr zu werden, versucht man, die Kapazitätslimits immer weiter herauszuschieben. Dazu braucht man Frequenzen, die man durch die Einführung von Funkgeräten mit 8,33 kHz Frequenzabstand schafft. Das Kollisionswarnsystem TCAS ist ein weiteres (teures) System, das notwendig erscheint, um die Sicherheit im bestehenden Luftverkehrskonzept zu gewährleisten. Ein Problem hat man jedoch: Die Einführung dieser beiden Systeme löst die Probleme nicht, sie zögert die Lösung nur heraus.

Neues Denken ist also gefragt. Es gibt einen Ansatz, der die Kapazitätsproblematik und die damit verbundenen technischen Probleme lösen kann. Das System, ADS-B-Transponder und Peripheriegeräte, existiert seit 1983 und könnte die Art und Weise, wie Luftverkehr heute gelenkt wird, revolutionieren. Wie es funktioniert und welche Vorteile es noch bietet, steht im Avionik Special des aerokurier 8/99.

Neues Flugzeiten-Abrechnungssystem: Joker

Die Chipkarte ist als Zahlungsmittel auf dem Vormarsch. Nun gibt es mit dem Joker ein Gerät, das sie in einer speziellen Form auch bei der Abrechnung von Flugzeiten ins Spiel bringt.

Technologie: Control-By-Light

Geringes Gewicht und ein hohes Maß an Sicherheit sind in der Flugzeugkonstruktion entscheidende Faktoren. Mit Hilfe der Datenübertragung per Glasfaser will Raytheon die Signalstränge in Luftfahrzeugen sicherer und leichter machen. Als erste Anwendungen von Control-By-Light hat Raytheon ein neues Flugdatenschreiber-System sowie ein System zur Messung des Treibstoffvorrats in Flugzeugtanks entwickelt.

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Last updated June 26, 1999