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aerokurier 11/1999

Titel11.JPG (29868 Byte)Editiorial Sicher fliegen / Reportage Helicopter im Sprüheinsatz / Pilot Report Diamond Katana 100 / Magazin JAR-FCL: Gute Zeiten für PPL-Schüler?, Neue TBO-Regelung / Reise Mission Timbuktu Teil 2Flying Fotogrammetrie / Praxis Sicherheit: VFR on top, Meteo: Strahlungs- und Hochnebel, Nachtflug wider Willen, Unfall-Analyse: Sturzflug aus den Wolken / Ultraleicht Modellpflege: Eurofox Space, UL-Trip: Deutschland in vier Tagen, Spannungen um Doppelbeauftragung / Segelflug Fliegen wie zu Urzeiten, DM der Junioren: Würfeltage in Roitzschjora, LM Niedersachsen: Heiße Rennen im Norden, Traumflug: 1078 km mit einer Libelle, Gesamtrettungssystem im Härtetest, Turbo für den Duo Discus / Special Business Aviation Fractional Ownership: Die europäische Herausforderung, Vorsicht Falle: Erwerb und Betrieb eines Flugzeugs, Turbofans - Moderne Antriebe für Business Jets, Software: Flugplatz-Verwaltung leicht gemacht, Executive-Charter für die Formel 1


EDITORIAL

Sicher fliegen

Eine Untersuchung des European Transport Safety Councils (ETSC) zeigt die Zahl der Toten pro 100 Millionen Personenkilometern in der EU. Dabei kommt das Motorrad am schlechtesten weg: 16 Todesfälle pro 100 Millionen Personenkilometern katapultieren das Motorrad statistisch an die Risikospitze der Transportmittel. An zweiter Stelle folgt die Fortbewegung zu Fuß. Dann folgen das Fahrrad und das Auto. An vorletzter Stelle der Statistik ist die Luftfahrt zu finden. 0,08 Todesfälle pro 100 Millionen Personenkilometer. Prima. Kann man sich deswegen zurücklehnen, weil die Statistik den Spruch bestätigt, dass das Gefährlichste am Fliegen die Fahrt zum Flugplatz ist?

Meine Meinung ist eindeutig: Nein. Die Statistik ist nur ein sehr beschränkt taugliches Mittel zur Beschreibung von Sicherheit. Sicherheit darf nicht zur Routine werden. Und die Luftfahrt darf sich nicht vom Vergleich mit anderen Verkehrsträgern einlullen lassen. Nur weil Fliegen statistisch gerade sicherer ist als Fahrrad fahren, bedeutet das nicht, dass man in den Bemühungen um Flugsicherheit nachlassen dürfte.

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REPORTAGE

Helicopter im Sprüheinsatz

Wie selbstverständlich gehört der Helikopter heute zu den alltäglichen Werkzeugen moderner Agrarwirtschaft. Winzergenossenschaften an der Mosel setzen auf die Fungizidbekämpfung aus der Luft. Wie so etwas funktioniert, erfuhren wir bei einem Besuch in Pölich und Klüsserath. Dort fliegt Volker Grasberger (Grasberger Helikopter) seit vielen Jahren Sprüheinsätze mit der betagten Hiller UH-12E.

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PILOT REPORT

Diamond Katana 100

Diamond Aircraft macht aus der Not eine Tugend. Beginnend mit Flugzeugen der DV20-Baureihe werden Leasing-Rückläufer in Wiener Neustadt revidiert und mit einem neuen 100 PS starken Rotax-Motor ausgerüstet. Die quasi neuen Flugzeuge ziert ein attraktiver Preis. Zwei Katana 100, ausgerüstet mit dem 100 PS starken Rotax 912S, fliegen bereits in Österreich. Aus Deutschland stammen zehn Aufträge. Austro Control hat der Leistungsanhebung am 15. Juli die Zustimmung erteilt. In der Regel waren die verwendeten DV20-Zellen maximal 1500 Gesamtstunden im Einsatz. Bis zur ersten großen Zellenhauptinspektion ist es deshalb noch lange hin. Sie steht erst nach 6000 Flugstunden auf dem Plan.

Leicht identifizieren lässt sich der installierte 100-PS-Rotax anhand der grünen Ventildeckel. Das 80-PS-Aggregat verwendet schwarze. 25 Prozent mehr Dampf, das sollte sich spüren lassen. Um der Vermutung nachzugehen, flogen wir von Egelsbach aus mit einer Katana 100 (OE-DD) und einer DA20 (D-ETRY) nach Mainz-Finthen, um Vergleichsflüge zu absolvieren. Die Ergebnisse der Vergleichsflüge würden den Rahmen dieses Internet-Beitrags sprengen und sind im aerokurier 11/99 zu lesen.

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MAGAZIN

JAR-FCL: Gute Zeiten für PPL-Schüler?

Die europäischen Ausbildungsregeln JAR-FCL verändern das Szenario der PPL-Ausbildung. Konkurrieren künftig freie Fluglehrer mit etablierten Flugschulen? Wenn es nach den europäischen Vorschriften geht, ist die Sache klar. Die Frage ist nur, ob sie in Deutschland nach Sinn und Wortlaut umgesetzt werden. Alles dazu lesen sie im aktuellen aerokurier.

Neue TBO-Regelung

Das Luftfahrt-Bundesamt hat die Festlegung der zulässigen Betriebszeiten für Motoren, Props und Schläuche an Privatflugzeugen aufgehoben. Bei Piloten, Vereinen, Wartungsbetrieben und Versicherern herrscht Verunsicherung.

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REISE

Mission Timbuktu

Mit einer Cessna 172 folgten die Piloten Karl-Heinz Maxwitat und Dr. Franz Stadtbäumer den Spuren Elly Beinhorns nach Timbuktu. Und beinahe wäre ihnen das gleiche Schicksal wie Elly Beinhorn widerfahren. Als der Motor zu schütteln begann, befanden sie sich über der menschenleeren Westsahara. Dort hatte die Pionierin im Jahr 1931 notlanden müssen.

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FLYING

Fotogrammetrie

Eine ganz spezielle Branche in der Luftfahrt ist die Fotogrammetrie. Luftaufnahmen für Kartenwerke aller Art müssen ganz besonders genau sein, und dafür bedarf es besonderer Ausrüstungen und besonderer Technik an Bord der Flugzeuge. Brian Maginnity hat Hansa Luftbild in Münster, den größten deutschen Fotogrammetrie-Betreiber besucht.

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PRAXIS

Sicherheit: VFR on top

So grenzenlos, wie Reinhard Mey die Freiheit über den Wolken besingt, ist sie nicht. Karl-Heinz Apel beschreibt, was zu beachten ist, damit zumindest die Freude über den Wolken ungetrübt bleibt.

Was ist zu tun, wenn man über den Wolken in der Falle sitzt? VFR durch die Wolken ist ein erheblicher Ernstfall, den viele Piloten nicht lebend überstanden haben! Einzig eine IFR-Berechtigung und genügend Praxis erlaubt einen sicheren Flug durch die Wolken! Für den Fall, dass es keine andere Möglichkeit gibt, beschreibt der Artikel die wichtigsten Punkte, die für einen Notabstieg zu beachten sind.

Meteo: Strahlungs- und Hochnebel

Herbstzeit ist Nebelzeit. Für die Flugplanung kommt es dann darauf an zu wissen, wann sind die Voraussetzungen für Nebel gegeben? Wann löst er sich auf?

Im ungünstigen Fall verhindert Nebel schon den Start. Er kann aber auch in Form von ausgedehnteren Nebel- und Hochnebelgebieten auf Strecke eine Gefährdung darstellen. Anders als bei Flügen über Wolken mit ausreichend hohen Untergrenzen lässt Nebel keine Möglichkeiten für eine Notlandung. Für die Landung am Zielort ist es gerade bei einem längeren Flug wichtig, eine verlässliche Vorhersage zu Nebelentstehung beziehungsweise -auflösung zu erhalten.

Nachtflug wider Willen

Es sollte nicht, aber es kann vorkommen: unbeabsichtigter Nachtflug. Wer in diese unangenehme Lage gerät, kann einiges tun, dass sie nicht zum akuten Notfall wird.

Unfall-Analyse: Sturzflug aus den Wolken

Ein VFR-Flug an den Genfer See hatte der Pilot einer PA-28 geplant. Mit an Bord des IFR-ausgerüsteten Flugzeugs befand sich seine Ehefrau. Wegen einer Schlechwetterzone über dem schweizerischen Mittelland stieg die Piper mit Genehmigung der zuständigen Flugkontrollstellen bis auf FL 181. Die Sauerstoffanlage, die für beide Insassen in diesen Höhen lebenswichtig gewesen wäre, hatte der Pilot im Hangar in Eggenfelden zurückgelassen. Nördlich des Thuner Sees ging das Flugzeug in einen unkontrollierten Sturzflug über und zerschellte am Boden. Bei der Obduktion der Leichen wurde festgestellt, dass beide unmittelbar vor dem Absturz unter Sauerstoffmangel gelitten hatten.

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ULTRALEICHT

Modellpflege: Eurofox Space

Neu ist er nicht, aber gründlich renoviert. Ikarusflug bietet den Eurofox jetzt in der Version Space an. Fliegerisch ist bei dem Allrounder alles beim alten geblieben. Aber der Zweisitzer präsentiert sich nunmehr in ansprechenderer Optik und mit einem guten Raumangebot.

UL-Trip: Deutschland in vier Tagen

Einen Quickie der besonderen Art gönnten sich Anja Wagner und Markus Göhler. Auf ihrem UL-Flug durch Deutschland landeten sie fast ausschließlich auf Militärplätzen.

Spannungen um Doppelbeauftragung

Spannungen gibt es derzeit in der Frage der Doppelbeauftragung von DULV und DAeC für die dreiachsgesteuerten ULs. Das BMV beabsichtigt, ab Januar 2000 neben dem DAeC auch den DULV mit der Betreuung der Dreiachser zu beauftragen. Im Gegenzug soll der DAeC auch die Beauftragung für gewichtskraftgesteuerte ULs erhalten. Während der DULV bereits in die Änderung des Beauftragungsvertrages eingewilligt hat, wendete sich jetzt der DAeC gegen die Doppelbeauftragung. Das BMV hält die Einwände derzeit offenbar für nicht stichhaltig und will an der Neugestaltung festhalten.

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SEGELFLUG

Fliegen wie zu Urzeiten

Einmal im Jahr läuft die Zeitmaschine des Vintage-Glider-Clubs. Dann treffen sich die Mitglieder mit ihrem liebevoll restaurierten und gepflegten Gerät aus den Anfängen und der Geschichte des Segelflugs zur Internationalen Vintage Glider Rallye. Ihre Besitzer begnügen sich keineswegs damit, die Altertümchen auszustellen. Sie werden geflogen, und es gibt Mitflugmöglichkeiten.

Bei der Vintage Glider Rallye in Aventoft war Segelfliegen pur angesagt: Frei auf einem Sperrholzsitz, rundherum nur Landschaft, den Fahrtwind in den Haaren. Dazu gab es Hochsommerwetter und viel Thermik.

DM der Junioren: Würfeltage in Roitzschjora

Neuer Deutscher Meister der Standard-Klasse ist Joachim Treier. Mit konstant guten Tagesleistungen holte der Freudenstädter den Titel. Meister in der Clubklasse wurde Matthias Sturm vom LSV Schwarzwald.

Silber in der Standard-Klasse holte sich Michael Ziegler aus Ingersheim vor dem Boberger Sebastian Huhmann. In der Clubklasse ging der Titel des Vizemeisters an Jens Ammerlahn aus Geretsried. Dritter wurde der Gingener Andreas Nagel.

Auf Platz vier in der Standard-Klasse die einzige Pilotin der Meisterschaften: Stefanie Mühl aus Neu-Ulm. Viel Erfahrung hat die 23-jährige Medizinstudentin als Sportsoldatin gewonnen. Sie ist bislang die einzige Segelflugpilotin, die von der Einrichtung der Sportfördergruppe Segelflug der Bundeswehr profitiert hat.

An den jeweils sechs Wertungstagen flogen, oder besser gesagt: paddelten die insgesamt 75 Junioren den täglichen Klassensieg aus. Hauptproblem war das unbeständige Wetter der zweiten Augusthälfte. Satte 198 Außenlandungen zeugen von den meteorologischen Tücken. Sehr gut kam mit diesen Bedingungen Matthias Sturm zurecht. Er übernahm am ersten Wertungstag die Führung in der Clubklasse und gab sie bis zum Schluss nicht mehr ab. (Ergebnisse)

LM Niedersachsen: Heiße Rennen im Norden

Einen Segelflugsommer wie in Australien bescherte die letzte Juli-/erste Augustwoche der Niedersachsen-Meisterschaft in Braunschweig. Wer hat das schon mal erlebt? Du fliegst 120 km/h im Schnitt und bist Drittletzter des Tages! Bei den Niedersachsen-Meisterschaften 1999 betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit der Tagessieger aller elf Wertungstage 115 km/h, das Mittel der Aufgaben 450 km.

Der Gewinner in der Standard-Klasse, Hans Martin Tronnier, kam vom ausrichtenden Verein, dem Aero Club Braunschweig. Normalerweise auf einer ASW 27 unterwegs, flog er mit der LS8 seines Vereins am konstantesten vorne mit. Bei den Doppelsitzern hatte ganz souverän nach Punkten das Braunschweiger Duo mit Jörg Meier und Co Olaf Peter den Sieg erflogen. (Ergebnisse)

Traumflug: 1078 km mit einer Libelle

Im Aufwindmix zum Traumflug. Das ist schon verrückt: Nach drei Stunden sind 150 km geschafft, und trotzdem fliegt Peter Preisegger mit seiner Standard-Libelle mehr als tausend Kilometer – mit einem Gesamtschnitt von 95 km/h! Peter Preisegger berichtet von den Vorbereitungen und schildert schleißlich den spannenden Verlauf des Traumflugs.

Gesamtrettungssystem im Härtetest

Grabenstetten: Das Gesamtrettungssystem von Glasfaser-Flugzeug-Service in Grabenstetten hat inzwischen weitere Tests im freien Flug erfolgreich bestanden. Firmenchef Hansjörg Streifeneder flog die Versuche mit seinem modifizierten Discus selbst. In der zweiten Versuchsreihe für die Zulassung wurde das System beim Trudeln, einmal kurz nach dem Einleiten und einmal nach einer vollen Trudelumdrehung ausgelöst. Ein Ausschuss des Rettungsschirms erfolgte im 60-Grad-Kreisflug unter 2 g Belastung. Für Ende Oktober sind jetzt Hochgeschwindigkeitsversuche bis 300 km/h vorgesehen.

Turbo für den Duo Discus

Kirchheim/Teck: Den Doppelsitzer Duo Discus von Schempp-Hirth gibt es jetzt in einer Version als nichteigenstartfähigen Motorsegler: Seit Ende Juli steht der Turbo Duo Discus in der Erprobung.

Das bekannte Turbo-Prinzip von Professor Claus Oehler, das es für alle Schempp-Hirth-Modellreihen gibt, wurde für den Duo weiter verbessert. Der Fünfblatt-Propeller (Durchmesser: 1,1 m) wurde mit unsymmetrischen und unterschiedlich langen Blättern versehen und soll damit leiser sein als die Vorgängermodelle. Als Motor dient ein SOLO 2350, der bei 6200 U/min 22 kW (30 PS) leistet. Die Motordrehzahl wird zum Propeller im Verhältnis 1:1,57 untersetzt.

Weitere aktuelle Segelflugmeldungen unter airSport

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SPECIAL BUSINESS AVIATION

Fractional Ownership: Die europäische Herausforderung

Die Idee ist zutiefst amerikanisch und hat die Business Aviation in den USA nachhaltig belebt. Langsam setzt sich der Gedanke der Jet-Teilhaberschaft auch in Europa durch, allerdings in modifizierter Form.

Das Geschäft mit Fractional Ownership von Geschäftsreiseflugzeugen boomt in den USA. Dort kann man Anteile an jeder Art von Geschäftsreiseflugzeug erwerben und erkauft sich so eine Lösung seiner Transportprobleme. Der Kunde erwirbt einen Anteil eines Flugzeugs und erhält damit das Anrecht auf eine Anzahl von Flugstunden. Um das Flugzeug zu nutzen, ruft er zwischen zwölf und sechs Stunden vor der Abflugzeit an und meldet seinen Flugwunsch. Zum gewünschten Termin steht der Jet bereit und fliegt den Kunden zu seinem Ziel. Der Unterschied zwischen Flugzeugbesitz, Charter und Fractional Ownership besteht für den Nutzer vor allem in der garantierten Verfügbarkeit der Transportdienstleistung. Er braucht sich nicht um Flugzeugwartung oder Urlaub der Besatzung zu kümmern. Pionier des Fractional-Ownership-Prinzips in Europa war das amerikanische Unternehmen Executive Jet, das im Juni 1996 sein Programm NetJets Europe startete. Das europäische Programm begann mit Cessna Citation S/II. In der Zwischenzeit verfügt NetJets Europe verfügt über eine Flotte von 18 Flugzeugen.

1999 begann Flexjet, ein Unternehmen des Bombardier-Konzerns, mit den Vorbereitungen zum Programmlaunch von Flexjet Europe. In den USA betreibt Flexjet zur Zeit 75 Jets. Flexjet Europe hat im Mai 1999 den Flugbetrieb. Ein Interview mit Mark A. Self, dem Managing Director von Flexjet Europe, ist im Business Aviation Special von aerokurier und FLUG REVUE, das dem aerokurier 11/99 und der Abo-Auflage der FLUG REVUE 12/99 beigelegt ist. Das dritte große Unternehmen mit einer Jet-Sharing-Division ist Raytheon, das sein Travel-Air-Programm anbietet, momentan allerdings nur in den USA.

Vorsicht Falle: Erwerb und Betrieb eines Flugzeugs

Der Kauf eines Geschäftsreiseflugzeugs ist eine erhebliche Investition. Die Praxis zeigt, dass beim Erwerb und Betrieb vermeidbare Fehler gemacht werden. Welche das sind, erklärt Rechtsanwalt Dr. Heinz Schäfer. Der Betrieb eines Geschäftsreiseflugzeuges kann Gewinn bringen, aber auch Ärger und finanzielle Bürden, wenn man die in der Praxis immer wieder auftretenden Fallstricke nicht vermeidet. Bereits vor der Beschaffung legt man die Basis für einen bedarfsgerechten Betrieb eines Flugzeugs. Man muß strukturiert an die Beschaffung herangehen und die zehn häufigsten Fehler vermeiden (fehlende Bedarfsanalyse, Budgetplanung, Pre-Purchase-Inspection, Steuerplanung, falsche Versicherung, keine Risikooptimierung, Sparen bei der Pilotenausbildung, Auslastungsveränderungen, Missachtung von Einsparungsmöglichkeiten).

Turbofans - Moderne Antriebe für Business Jets

Die neuen Business Jets glänzen mit Flugleistungen, die weit über denen ihrer Vorgänger liegen. Den Schlüssel zu diesem Erfolg liefert unter anderem eine neue Generation von Triebwerken, die kompakt, sparsam, leise und zuverlässig ist. Im Business Aviation Special finden Sie eine Aufstellung der modernen Turbofans mit ihren Daten.

Software: Flugplatz-Verwaltung leicht gemacht

Es gibt Programme, die Flugplätzen die Verwaltungsarbeit erleichtern. Eines davon ist das neue Airport V2.0, das von einem Münchner Systemhaus und den Flugplätzen Straubing und Eggenfelden entwickelt wurde.

Executive-Charter für die Formel 1

Hill, Barichello, Salo und Alesi haben nicht nur schnelle Rennwagen gemeinsam. Sie nutzen auch Executive-Flugzeuge, um streßlos zu ihren Rennstrecken zu gelangen. Für die Serviceunternehmen an den Flughäfen ist das ein recht gutes Geschäft, insbesondere, wenn es hoch hergeht, wie in Köln/Bonn. Anlässlich des Großen Preises von Europa auf dem Nürburgring waren 34 Business Flugzeuge und 150 Helikopter im Einsatz. Besucher und Fahrer nutzen gleichermaßen den Shuttleservice zwischen den Executive-Flugzeugen auf den Flughäfen Hahn, Köln/Bonn und Koblenz und der Rennstrecke in der Eifel.

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Last updated October 23, 1999