aerokurier 9/2000
Editiorial Platz zum Fliegen / Reportage
Millennium Flight: Zweimal um die Welt / Pilot Report Griffon Aerospace Lionheart / Messen AirVenture
2000: Die neuen Kits / Magazin 4. Advanced World Aerobatics Championship,
"Take off" in Münster /
Reise Über Afrika nach Lanzarote / Flying Nostalgie
PZL-106AR / Praxis
Refresher: Trainieren von Notverfahren, VFR Auslandsflug: Auf nach Spa,
Unfall-Analyse: Abgefangen aber in den Berg geflogen / Ultraleicht DULSV-Treffen
2000: Gaudimax /
Segelflug Der Supersegler eta fliegt, Die
DG-1000 fliegt, DM Clubklasse und Doppelsitzer, Barron Hilton Cup: Zehn Tage
Segelflieger-Paradies / Helicopter Special Moderne Navigationssysteme in
der Luftrettung, Live aus dem Helikopter ins Internet, Branchenspiegel 2000/2001
EDITORIAL
Platz zum Fliegen
Ohne Flugplätze gibt es keine Luftfahrt. Diese banale Erkenntnis ist folgenschwer. Und
doch verhalten sich manche Flugplatzbetreiber so, als ob sie sich dafür entschuldigen
müssten, dass es sie gibt. Als Zugeständnis an lokale Flugplatzgegner sind manche
Landeplätze bereit, Betriebseinschränkungen in Kauf zu nehmen. Beispiele dafür sind
zuhauf zu finden.
Die Annahme, dass freiwillig auferlegte Beschränkungen zu einer Verbesserung der
Akzeptanz des Flugplatzes führen, erweist sich zunehmend als falsch. Vielfach sind diese
Erfolge Pyrrhussiege.
Wie aber mit Anfeindungen umgehen? Flugplätze können durch Information und
Öffentlichkeitsarbeit kontern. Information ersetzt jedoch keine Konfliktbereitschaft.
Notfalls muss der Flugplatzbetreiber oder der Verein zu juristischen Mitteln greifen, um
sich zu wehren.
Wer Geräusche produziert, muss damit leben, dass er angefeindet wird. Konflikte sind
unausweichlich. Dies gilt für sämtliche Transportmittel, vom Auto über die Bahn bis zum
Verkehrsflugzeug. Das gilt ebenso für Sportanlagen, zum Beispiel Fußballplätze,
Tennishallen oder Minigolfplätze. Auch kaum wahrnehmbare Geräusche, wie die von sich
öffnenden Fallschirmen an Windenseilen waren Ziel von Geräuschgegnern.
Sicher sind dies Extrembeispiele. Sie zeigen aber mit aller Deutlichkeit: Wer nicht bereit
ist, Konflikte sachlich, konsequent und selbstbewusst zu führen, um seine Position zu
vertreten, wird am Ende immer der Dumme sein. Ohne Flugplätze können Flugzeuge nicht
fliegen.
Zurück zum Kopf der Seite
REPORTAGE
Millennium Flight: Zweimal um die Welt
Es ist ein fliegerischer Superlativ. Gleich zwei Mal flog der Schweizer Hans Georg
Schmid mit seiner selbst gebauten Long-Ez innerhalb weniger Wochen um die Welt. Dabei
brach der 51-jährige MD-11-Captain gleich mehrere Weltrekorde.
Die Rekordflüge mit dem Entenflugzeug waren nicht nur eine fliegerische, sondern auch
eine logistische Meisterleistung. Spannung, Einsamkeit und Euphorie durchlebte Schmid auf
seinen manchmal über 16 Stunden langen Etappen. In jahrelanger Arbeit hatte er zuvor
seine Long-Ez zum Flugzeug für superlange Strecken umgewandelt.
Erleben Sie im September-aerokurier mit, wie der Rekordpilot an die Grenzen seiner
Leistungsfähigkeit ging und seinen Traum verwirklichte.
Zurück zum Kopf der Seite
PILOT REPORT
Griffon Aerospace Lionheart
Selbst im flugzeugverwöhnten Amerika bleiben die Leute begeistert stehen, wo immer die
Lionheart auftaucht. Der Doppeldecker, mit bärenstarkem Neunzylinder-Sternmotor
ausgerüstet, erweist sich als Headturner. Entwickelt wurde er von Larry French aus
Huntsville, Alabama. Die Beech 17 Staggerwing diente als Designvorbild.
In 8000 ft bei 1900 Motorumdrehungen (was 280 PS entspricht) erzielt dieser Doppeldecker
eine echte Geschwindigkeit von 185 kts. Werden 2100 Motorumdrehungen mobilisiert, stellen
sich gar 202 KTAS ein. Strukturell ist die Lionheart robust konzipiert. Das Fliegen von
Loops und Rollen ist möglich. Längere Rückenflüge mag jedoch die Spritversorgung des
Motors nicht.
Zurück zum Kopf der Seite
MESSEN
AirVenture 2000: Die neuen Kits
Oshkosh ohne Debüts wäre genauso undenkbar wie ein AirVenture ohne
Warbird-Präsentationen. Der Envelope des Machbaren ist in diesem Jahr wieder einmal
erweitert worden. Nach den Selbstbau-Turboprops rollen nun die Jets aus den Hallen
und wie es aussieht mit mehr Fortüne, als es einst der BD-10 beschieden war.
Zur Riesenüberraschung geriet die Erstvorstellung des bildschönen Einstrahlers ViperJet,
eines nichtbedruckten Tandemzweisitzers, dessen Zelle im Wesentlichen Kohlefaser
verwendet. Als Antrieb für die Kundenmaschinen wird ein 800 lbs starker General Electric
T-58 zum Einsatz kommen. 134 900 Dollar werden für den ViperJet-Kit verlangt. Den dazu
passenden GE-Antrieb gibt es überholt und inklusive des benötigten Um- und Einbausatzes
für etwa 60000 Dollar. Die Reisegeschwindigkeit liegt laut Firmenangaben in FL 150 bei
345 KTAS (639 km/h).
Wer es familiärer mag, für den könnte der viersitzige Maverick Twinjet 1500 mit
General-Electric-Turbinen des Typs T-58 in Betracht kommen. Der Prototyp des Zweistrahlers
ist bislang 50 Stunden geflogen. Für den Bausatz werden inklusive der beiden je 750 lbs
starken Antriebe 300000 Dollar verlangt.
Zu den übrigen Kit-Neuheiten zählen unter anderem das zwei- oder viersitzige
Multi-Platform Aircraft der Firma Creative Flight aus Haliburton, Ontario. Es sind eine
ein- und eine zweimotorige Version geplant. Als Antrieb werden ein beziehungsweise zwei je
120 PS starke Jabiru-Sechszylindermotoren zum Einbau kommen.
Neu ist auch die S45 Mystère, ein zweisitziger Pusher. Seit zwei Jahren wird an
ihm gearbeitet. Als Antrieb ist ein Lycoming O-320 mit 150 PS vorgesehen. Mehr zu den
diesjährigen Oshkosh-Neuigkeiten lesen Sie in der September-Ausgabe.
Zurück zum Kopf der Seite
MAGAZIN
4. Advanced World Aerobatics Championship
Mehr Teilnehmer als je zuvor flogen beim 4. Advanced World Aerobatic Championship
(AWAC) in Großenhain um die Punkte. Der Russe Vladimir Popov übernahm mit seiner JAK-55
schon nach der ersten Kür die Führung und gab sie bis zum Finale nicht mehr ab. Den
zweiten Platz erflog sich der Franzose Gerard Bichet (CAP 222) vor Oleg Fedorov (Jak-54)
aus Russland. Bester Deutscher wurde Uli Dembinski, der sich mit einer Zlin Z-50LS einen
achtbaren 16. Platz in dem 67 Piloten starken Starterfeld erturnte.
"Take off" in Münster
Mit leicht abgewandeltem Konzept und einigen Neuheiten will die "Take off"
vom 13. bis 17. September in Münster in erster Linie das Fachpublikum ansprechen. Einen
Schwerpunkt des Ausstellungsprogramms bilden die Ultraleichtflugzeuge.
Zurück zum Kopf der Seite
REISE
Über Afrika nach Lanzarote
Mit einer Piper Turbo Arrow wollte Gerd Sidenstein allein auf die Kapverdischen Inseln
fliegen. Seine Route führte von Worms über Frankreich und Afrika mit einem Abstecher auf
die Kanarischen Inseln. Ein Defekt am Flugzeug zwang den Piloten zu einem
außerplanmäßigen Aufenthalt bei den schwarzen Feuerbergen Lanzarotes.
Zurück zum Kopf der Seite
FLYING
Nostalgie PZL-106AR
Wenn sich Dieter Gehling ins Cockpit seiner PZL-106AR "Kruk" setzt und den
Siebenzylinder-Sternmotor startet, erwacht ein Stück DDR-Luftfahrt- und
Landwirtschaftsgeschichte wieder zum Leben. Der 35 Jahre alte Besitzer eines
luftfahrttechnischen Betriebes aus dem westfälischen Stadtlohn führt den originalgetreu
restaurierten "fliegenden Traktor", Baujahr 1978, seit sechs Jahren auf
Flugshows in ganz Deutschland vor.
Zurück zum Kopf der Seite
PRAXIS
Refresher: Trainieren von Notverfahren
Nur wer die Systeme seines Flugzeugs wirklich kennt und verstanden hat, kann im Notfall
korrekt handeln.
Unbedingt vermieden werden muss in einer Notsituation, sich in der Fehlersuche zu
verlieren.
Ist sofortiges Handeln nötig, hilft es ungemein, wenn man Handlungsabläufe und Verfahren
so gespeichert hat, dass sie sich leicht abrufen lassen. Ein kurzes mentales Sich-Sammeln
vor dem Start, bei dem man die Verhaltensstrategien beispielsweise für den Fall eines
Triebwerksausfalles Revue passieren lässt, verringert das Risiko, falsch zu handeln oder
inadäquate Entscheidungen zu treffen.
Mentales Durchspielen gilt seit langem als wirksames Mittel, um sich für Notfälle zu
präparieren. Damit lässt sich die Leistungsfähigkeit in der eigentlichen Notsituation
erheblich steigern. Komplexes Handeln läuft routinierter ab. Unerwünschtes Verhalten
oder gar falsche Reaktionen lassen sich weitaus besser vermeiden.
In seinem Praxis-Beitrag gibt Karl-Heinz Apel Step-by-step-Handlungsanweisungen, die den
Umgang mit prekären Situationen erleichtern.
VFR Auslandsflug: Auf nach Spa
Es gibt im vereinten Europa genug Gründe, bei den Nachbarn vorbeizuschauen: Urlaub,
Beruf, Sport- und Kulturereignisse oder einfach auch nur billigeres Flugbenzin. Ein Blick
in die Karten, insbesondere nach Westen, kann aber eher abschrecken. Flugbeschränkungs-
und Sperrgebiete, so weit das Auge nach Westen reicht: Maginot-Linien der Luft. Wies
nach Spa in Belgien geht, hat aerokurier-Autor Clemens Bollinger vorexerziert.
Zumindest Zentralbelgien stellt sich im Unteren Luftraum (bis Flight Level 195!) als
kartografisches Fegefeuer dar, aus dem nicht jeder geläutert hervorgeht. Insgesamt
erfreut das Land von der Größe einer deutschen FIR den VFR-Flieger mit rund 60 dieser
Sondergebiete, die TMA-Sektoren für die Flughäfen Brüssel, Charleroi, Antwerpen,
Ostende und Liège sowie für ein weiteres halbes Dutzend großer Militärflugplätze gar
nicht mitgezählt.
Unfall-Analyse: Abgefangen aber in den Berg geflogen
Auf dem Weg nach Ambri im Tessin kollidierte eine P-51 Mustang mit einem Berg. Der
erfahrene Pilot, einer der bekanntesten Kunstflugpiloten der Schweiz, fand bei dem
Unglück ebenso den Tod wie sein 28-jähriger Sohn. Kurz nach dem Start der P-51 in Buochs
am Vierwaldstätter See flog der Pilot wetterbedingt eine Umkehrkurve. Den
Unfallermittlern zufolge wollte er versuchen, on top nach Süden zu fliegen. Zeugen
beobachteten, wie die Mustang steil hochgezogen wurde und in den Wolken verschwand.
Aufgrund des weit hinten liegenden Schwerpunkts im Vergleich zu der Mustang, die der Pilot
regelmäßig auf Veranstaltungen flog, kippte die Maschine ab. Dem erfahrenen Piloten
gelang es zwar, das Flugzeug sofort wieder zu stabilisieren, jedoch flog die Mustang in
IMC jetzt nicht mehr entlang des Tales, sondern um 90 Grad versetzt direkt in die
Katastrophe.
Zurück zum Kopf der Seite
ULTRALEICHT
DULSV-Treffen 2000: Gaudimax
Wenn sich die UL-Segelflieger einmal im Jahr auf der Wasserkuppe treffen, feiert der
Rhöngeist fröhliche Urständ. Dabei sind es keineswegs nur Nostalgiker, die in der
einfachen Art den puren Spaß am Fliegen finden.
Hinter jedem der UL-Segelflugzeuge stecken einige Tausend Stunden Arbeit. Denn bisher mu
sste, wer ultraleicht in die Thermik einsteigen wollte, sein Gerät selbst bauen. Das soll
jetzt anders werden. Mit der bevorstehenden Integration der UL-Segler in die LuftVZO wird
das Tor aufgestoßen für die Vermarktung vor allem im Ausland in Serie hergestellter
Fluggeräte. Damit hoffen die UL-Segelflugenthusiasten, ihre Rolle als Randerscheinung im
Luftsport ablegen zu können. Die Chancen dafür sind gut. Denn der Spaß an dieser Art zu
Fliegen, das zeigt auch unser Bericht im September-aerokurier, ist enorm.
Zurück zum Kopf der Seite
SEGELFLUG
Der Supersegler eta fliegt
Einfach riesig: Mit ihren 31 m Spannweite sprengt die eta, das größte Segelflugzeug
der Welt, schlicht alles Bisherige. Am 31. Juli absolvierte sie in Cochstedt den Erstflug.
Der Technologieträger kann jetzt im Segelflug an die Grenzen des Machbaren vorstoßen.
Die ersten Starts erfolgten am 31. Juli durch Testpilot Gerd Stich im F-Schlepp. Den
vierten unternahm Hans-Werner Grosse zusammen mit Gerd Stich im Eigenstart. Der x-fache
Rekordpilot zeigte sich positiv überrascht: "In Start und Landung ist die eta gut
beherrschbar." Das Überziehverhalten hatte Gerd Stich bereits getestet und
festgestellt, dass sich der Supersegler problemlos bis in den Sackflug steuern läßt. Das
Ziel guter Langsamflugeigenschaften scheint erreicht.
Walter Binder urteilte nach fast zweistündigem Thermikflug im Vergleich zu seiner ASH
25BM mit 28 m Spannweite: "Die eta gleitet spürbar besser."
Die DG-1000 fliegt
Den Erstflug des neuen Doppelsitzers von DG-Flugzeugbau absolvierte DG-Chefkonstrukteur
Dipl.-Ing. Wilhelm Dirks am 27. Juli in Karlsruhe-Forchheim gleich selbst und
zeigte sich sofort voll zufrieden. Der jüngste Spross von DG-Flugzeugbau, der
Doppelsitzer DG-1000, erfülle auf Anhieb die hohen Erwartungen.
Gerade einmal zwei Jahre sind seit der Entscheidung bei DG-Flugzeugbau in Bruchsal für
Entwicklung und Bau der DG-1000 vergangen. Untersuchungen und Vergleiche hatten im
Frühjahr 1998 gezeigt, dass unter Nutzung neuester aerodynamischer Erkenntnisse für
einen Doppelsitzer für Wettbewerb und Training ein deutlicher Fortschritt in Leistung und
Eigenschaften möglich sein sollte. Das war die Startfreigabe für die Entwicklung der
DG-1000 mit variabler Spannweite von 18 und 20 m, modernem starrem Tragflügelprofil.
DM Clubklasse und Doppelsitzer
Bei den Deutschen Meisterschaften der Club- und Doppelsitzerklasse Ende Juli, Anfang
August auf der Dahlemer Binz gings fast mehr ums Obenbleiben und Rumkommen als um
Rennen. Fünf Wertungstage waren es am Ende aber doch zustande gekommen als Rallyes
um Schauer bei dazu niedriger Basis, aber auch mal bei richtig gutem Wetter. "Wir
haben uns durchgemogelt", beschrieb Sportleiter Mario Wichmann den mit Meteorologe
Bernd Fischer errungenen Erfolg, dass die notwendige Mindestzahl an Wertungstagen erreicht
wurde und am letzten Meisterschaftstag sogar ein zusätzlicher.
Das Rennen in der Clubklasse hatte schließlich souverän ein eingespieltes Team für sich
entschieden: Matthias Sturm, im vergangenen Jahr noch Juniorenmeister, vor Andreas Nagel,
der Platz zwei belegte. Wolfgang Beyer, Titelgewinner 1998 in Aachen, erkämpfte sich am
letzten Tag den dritten Platz.
In der Doppelsitzerklasse schaffte Markus Schmied mit Copilot R. Kruse mit dem letzten
Flug und viel Zittern den Spung von Platz drei auf den des Meisters. Dahinter platzierten
sich Jörg Meyer mit Co Olaf Peter und als Dritter Michael Pfennig mit Co Uwe Höfinghoff.
Die drei Teams flogen Duo Discus wie nahezu alle.
Barron Hilton Cup: Zehn Tage Segelflieger-Paradies
Winners Camp 2000: Mitte Juli waren die Gewinner des Barron Hilton Cup 1998/99 Gast des
Hotelkönigs auf dessen Segelflugranch Flying M in Nevada/USA. Es fehlte an nichts. Dazu
bot das Wetter einen Superlativ nach dem anderen. Gekurbelt wurde erst bei 6 m/s plus. Uli
Gmelin, Sieger der Doppelsitzerklasse, hat seine Erlebnisse mitreißend geschildert.
Weitere aktuelle Segelflugmeldungen unter airSport
Zurück zum Kopf der Seite
HELICOPTER SPECIAL
Moderne Navigationssysteme in der
Luftrettung
Die Luftrettungsorganisationen beginnen sich auf die künftigen
europäisch-einheitlichen Anforderungen einzurichten. So rüstet die Deutsche
Rettungsflugwacht (DRF) ihre Helikopter gerade mit hochmodernen Navigationssystemen ein,
deren Einsatz die Belastung des Piloten erheblich mindern soll. Gleichzeitig übernimmt
der Rettungsassistent mehr Aufgaben im Cockpit und trägt damit die Rolle des "HEMS
Crew Members". Mit detailgenauen Vektorkarten sind die Besatzungen der Helikopter in
der Lage, noch präziser und zeiteffizienter zu fliegen.
Live aus dem Helikopter ins Internet
Als erster europäischer Hubschrauberbetreiber kann Heliteam Süd aus München live aus
seinen Helikoptern (Bell 206 und Bell 407) ins Internet senden. Premiere hatten Heliteam
Süd und sein Partner, der erste deutsche Internet-Sender TV1.DE, auf der ILA in
Berlin-Schönefeld. Die Übertragung erfolgt per Mikrowellen-Downlink, dabei kann die
Ralaisstation bis zu 70 km vom Standort des Helikopters entfernt sein. Das
kreiselstabilisierte Kamerasystem ist in der Lage, auch aus 2000 ft Höhe noch gestochen
scharfe Detailbilder zu liefern.
Branchenspiegel 2000/2001
Die Hubschauberbetreiber und -Wartungsbetriebe in Deutschland, Österreich, der Schweiz
und Liechtenstein.
Zurück zum Kopf der Seite |