aerokurier 11/2000
Editiorial Leider geschlossen / Reportage
Fliegende Feuerwehr: Waldbrandbekämpfung in Spanien / Pilot Report DA40-180
Diamond Star / Messen
Take off 2000: Messe ohne Masse
/ Magazin Marl-Loemühle: Ausbau oder Ende?, Traditionsplatz Wasserkuppe jetzt anfliegbar / Reise Flugsafari
im Norden Kanadas / Flying
Esprit VF II: Born to be Fry / Praxis Refresher: Gewappnet für kalte Zeiten,
Sicherheit: Der Punkt auf der Frontscheibe, Unfall-Analyse: Kollision über dem
Heimatplatz / Ultraleicht Erste
Erfahrungen mit der Impulse 100 / Segelflug Pilot-Report
LAK 17a: Ein Renner für die 18-m-Klasse, Idaflieg-Sommertreffen, Urlauben: Fuentemilanos,
die 1000er Schmiede, Training: Wege zum Traumflug, Valbrembo 2000: Messe speziell für den
Segelflug, Niedersachsen-Meisterschaft der Junioren, Software "Opti" für den aerokurier
Online Contest , Spleißvorrichtung für Windenseile /
Special Business Aviation Die
neue Mitte: Typenvielfalt bei Midsize Jets, Tipps für Einsteiger: Das erste
Geschäftsreiseflugzeug , Grenzland Air: Pilotenalltag im Charterbetrieb, Die Evolution
der Business Aviation, Executive Charterunternehmen: Branchenspiegel
EDITORIAL
Leider geschlossen
Dem Luftraum geht so langsam die Luft aus. Trifft das prognostizierte
Luftverkehrswachstum nur annähernd zu, wird sich der Verkehr (basierend auf den
Verkehrszahlen von 1995) bis 2015 mehr als verdoppelt haben. Das heutige
Flugsicherungskonzept mit Luftstraßen ist diesem Ansturm nicht gewachsen. Mit gierigen
Augen schauen die kommerziellen Luftfahrer und Militärs auf Lufträume, die heute noch
für die Allgemeine Luftfahrt und den Luftsport zugänglich sind.
Vor diesem Hintergrund arbeitet Eurocontrol an einer Luftraumstrategie
für die 38 in der ECAC (European Civil Aviation Conference) zusammengeschlossenen
europäischen Länder.
Eine internationale Task Force, in der Repräsentanten von zehn Staaten
und IATA, IAOPA und IFACTA zusammenkommen, soll die Interessen der General Aviation und
des Luftsports vertreten. Ohne ausreichenden Zugang zum Luftraum wäre die
Individualluftfahrt zum Tode verurteilt.
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REPORTAGE
Fliegende Feuerwehr: Waldbrandbekämpfung in Spanien
Der Sommer 2000 war einer der heißesten in der Geschichte Spaniens. Feuerwehren und
Feuerlöschflugzeuge waren fast pausenlos im Einsatz, um die Schäden in Grenzen zu
halten. Während die spanischen Luftstreitkräfte die Brände an der Mittelmeerküste und
auf den Balearen vor allem mit ihren 15 zweimotorigen Turboprop-Wasserbombern vom Typ
CL-215T löschen, setzt die nationale Naturschutzbehörde DGCN auf die Vorgängermodelle
CL-215, die von zwei mächtigen Pratt & Whitney-Sternmotoren angetrieben werden.
Dritte Säule der spanischen Waldbrandbekämpfung aus der Luft sind
autonome Interessengemeinschaften, sie betreiben die kleinen, einmotorigen Löschflugzeuge
vom Typ Dromader sowie Hubschrauber.
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PILOT REPORT
DA40-180 Diamond Star
Diamond Aircraft hat nachgelegt. Neuer Stern im Programm ist die Diamond Star. Dem
Viersitzer wurde von der JAA gerade die europäische Zulassungsempfehlung ausgehändigt.
Auslieferungen steht damit nichts mehr im Wege. Was die große Katana fliegerisch bietet,
berichtet der Pilot-Report im aerokurier.
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MESSEN
Take off 2000: Messe ohne Masse
Zum zweiten Mal versuchte sich die Take off als Marktplatz für die Allgemeine
Luftfahrt im Norden. Die selbst gesteckten Ziele erreichte die junge Messe nicht, dennoch
gab es einige Neuheiten zu sehen.
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MAGAZIN
Marl-Loemühle: Ausbau oder Ende?
Die Flugplatzgemeinschaft Marl-Loemühle e.V. fordert, den Platz an die JAR-OPS 1
anzupassen, die Bahn auf 1350 m zu verlängern.
Am 11. Dezember fällt die Entscheidung. Dann soll der Kreistag
Recklinghausen bestimmen, ob die Piste in Marl-Loemühle von derzeit 830 m auf 1350 m
verlängert wird. Damit steht und fällt die Möglichkeit, den Verkehrslandeplatz auch
nach Ablauf der Übergangsfrist für die JAR-OPS-1 am 31. Dezember 2004 für den
gewerblichen und kommerziellen Verkehr zu nutzen. Von der Schließung des Platzes über
den Erhalt des Status quo bis hin zum Ausbau reichen die Vorschläge quer durch die
Parteienlandschaft.
Traditionsplatz Wasserkuppe jetzt anfliegbar
Seit 1. September ist die Wasserkuppe in der Rhön Sonderlandeplatz und nicht mehr auf
die dort stationierten Flugzeuge beschränkt.
Eine vorherige telefonische Anfrage beim Betreiber des Platzes,
der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe / Segelflugschule
Wasserkuppe (Tel.: 06654-364) ist allerdings erforderlich. Der 900 m (2953 ft) hoch
gelegene Sonderlandeplatz weist einige Besonderheiten auf, die Gästen die Landung nur
unter bestimmten Windverhältnissen erlaubt.
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REISE
Flugsafari im Norden Kanadas
Unberührte Natur wollten Regine und Heribert Schwab erleben. Sie charterten für ihre
Flugsafari durch Kanadas Norden eine Cessna 172 und erlebten rund zwei Wochen Fliegen pur;
in einem Land, wo man auf Highways landen kann und wo man mit seinen Ersatzkanistern
einfach an der nächsten Tankstelle Nachschub für das Flugzeug besorgt.
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FLYING
Esprit VF II: Born to be Fry
Der Schweizer Valentino Fry hat seinen ganz persönlichen Traum von einem
High-Performance-Einsitzer Gestalt annehmen lassen. Sein kleiner Pusher namens Esprit VF
II gibt in der Luft eine prima Figur ab und dies bei moderaten Betriebskosten.
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PRAXIS
Refresher: Gewappnet für kalte Zeiten
Die Wintermonate stehen vor der Tür. Auch wenn man das Fliegen nicht gleich drangeben
muss, geht es meist weniger auf Tour. Jetzt ist es Zeit, einiges zu tun, damit das
Flugzeug gut durch den Winter kommt, und sich selbst vorzubereiten. Wir sagen Ihnen, wie
Sie Ihr Flugzeug am besten fit für die kalte Jahreszeit machen und was beim Fliegen im
Winter zu beachten ist.
Sicherheit: Der Punkt auf der Frontscheibe
Über dem gesamten Bundesgebiet sind werktags auch die schnellen Jets der Bundeswehr im
Höhenband zwischen 1000 und 2000 ft unterwegs. Wie man sich vor gefährlichen Begegnungen
mit den bis zu 1000 km/h schnellen Flugzeugen wappnet und was man als Pilot unternehmen
kann, damit die Gefahr erst gar nicht entsteht, zeigt der Praxisbeitrag.
Unfall-Analyse: Kollision über dem Heimatplatz
Im Luftraum eines Segelfluggeländes nahe der US-Stadt Philadelphia stießen eine
Cessna 305A Birddog und ein Segelflugzeug vom Typ Grob G-103 Twin II zusammen. Der Pilot
eines sich im Schlepp der Cessna befindlichen Segelflugzeugs konnte sich im letzten Moment
ausklinken, ehe Grob Twin und Cessna sich mit den Tragflächen berührten und abstürzten.
Drei Menschen fanden dabei den Tod.
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ULTRALEICHT
Erste Erfahrungen mit der Impulse 100
Sie ist zweifellos eine der aufregendsten Neuerscheinungen des Jahres. Kompromisslos
auf Leistung getrimmt, zeigt die Impulse 100, was ein modernes UL-Design heute bieten
kann. Wir haben den Prototypen des bis zu 270 km/h schnellen Kunststoff-Tiefdeckers
bereits geflogen. Lesen Sie im aktuellen aerokurier 11/2000, was der Newcomer zu bieten
hat und wo Impulse Aircraft noch feilen kann.
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SEGELFLUG
Pilot-Report LAK 17a: Ein Renner für die 18-m-Klasse
Das Angebot ist attraktiv. Mit der LAK 17a baut Sportinè Aviacija in Litauen ein
Rennklasse-Flugzeug, das seine Flügel mit Wingtips bis auf 18 m Spannweite streckt. Das
Kombiflugzeug kommt als preisgünstige Alternative für die 18-m-Klasse.
Ihre ersten harten Wettbewerbseinsätze hat die LAK 17a längst
bestanden. Erst im August war sie bei den Europameisterschaften in Lüsse dabei. Sehr viel
interessanter aber als der Einsatz in der Rennklasse mit 15 m Spannweite dürfte die
litauische Konstruktion in der Version für die 18-m-Klasse sein, hat sie doch in dieser
Konfiguration gerade den mehr streckenflugambitionierten Piloten viel zu bieten. Der
Hersteller verspricht hier eine beste Gleitzahl von 50.
Idaflieg-Sommertreffen
Fast 50 Studenten waren Mitte August auf dem Verkehrslandeplatz Aalen-Elchingen auf der
Schwäbischen Alb dabei. Für das 49. Sommertreffen der Interessengemeinschaft der
akademischen Fliegergruppen (Idaflieg) bedeutete das Rekordbeteiligung.
Glanzlicht der Messkampagne war die Teilnahme der Mü 30
"Schlacro", des doppelsitzigen Schlepp- und Kunstflugzeuges der Akaflieg
München, das erst kurz vor dem Treffen seinen Erstflug absolviert hatte (aerokurier
8/2000). In Aalen-Elchingen stand die "Schlacro" in der Flugerprobung.
Für die verschiedenen Messprojekte und als Schleppflugzeuge
hatten die Organisatoren um Idaflieg-Präsident Alexander Weisser (Akaflieg Stuttgart)
einen großen Flugzeugpark zusammengestellt: AK-5, AK-5b, drei ASH-25, zwei ASK-21, D-40,
DA-40 Diamond Star, DG-300/17, zwei Discus 2, DR-300, DR-400/180R, DR-400 PR, Duo Discus,
G 109B mit 130-PS-Turbo-Limbach, Janus, Kiwi, LAK-12, LAK-17a, Club-Libelle, Nimbus 4M,
Nimbus 3, Mü 30 "Schlacro", SB-12.
Urlauben: Fuentemilanos, die 1000er Schmiede
Eine Bilanz der Superlative hat das spanische Segelflugzentrum Fuentemilanos für den
Sommer 2000 gezogen.
Das in Fuentemilanos schon legendenumwobene Datum des 8. August
er war fast jedes Jahr gut für einige 1000-km-Flüge stellte sich auch in
der Saison 2000 als ein herausragender Tag dar. Rolf Bredtmann, für die deutschsprachige
Organisation in Fuente verantwortlich, hat den Tag protokolliert.
Training: Wege zum Traumflug
Das Problem ist nicht neu: Was tun, wenn man erst mal den lang ersehnten PPL-C erworben
hat? Wo soll's hingehen: Streckenflug, Kunstflug, einfach nur so am Platz fliegen? Ein
neuartiges Streckenflugseminar soll Wege aufzeigen, wie aus Frust Fluglust werden kann.
In einem neuartigen Streckenflugseminar von Reiner Rose und Peter
Preisegger steht die Lust am Fliegen, die Freude an einem gelungenen Streckenflug, das
Erlebnis, mit dem Segelflugzeug über Land zu fliegen, ganz oben.
Angesprochen sind vor allem jüngere Piloten, die allerdings
schon über einige Flugpraxis verfügen sollten. Kosten wird das zweiteilige Seminar in
Unterwössen und Nötsch rund 1200 Mark, darin nicht enthalten sind die Schleppkosten in
Nötsch sowie Übernachtung und Verpflegung. Interessenten erhalten nähere Informationen
bei Team Segelflugszene, Reiner Rose, Hohensteinstraße 12, 91217 Hersbruck, E-Mail: segelflugszene@proforma.de.
Valbrembo 2000: Messe speziell für den Segelflug
Klein, aber fein, das dürfte das richtige Prädikat für die Flugzeugmesse in
Valbrembo bei Bergamo in Norditalien sein. Am 16./17. September erlebte die Ausstellung
ihre 21. Auflage.
Niedersachsen-Meisterschaft der Junioren
Niedersächsische Juniorenmeisterschaften im August in Wilsche bei Gifhorn: An sieben
Wertungstagen legten die 23 Piloten Strecken zwischen 150 und 400 km zurück.
Der Braunschweiger Ralph Trost flog souverän zum Sieg in
der Standard-Klasse, Bernhard Kloth aus Alfeld sicherte sich den Titel der Clubklasse. Die
Silbermedaille in der Clubklasse holte Henrik Lüthge (AC Wolfsburg) vor Markus Hischke
(LSV Thermik Alfeld), in der Standard-Klasse kletterten weiterhin Robert Frase (LSV
Burgdorf) und Simon Bräuninger (AC Hannover) aufs Treppchen.
Software "Opti" für den aerokurier Online Contest
Mit "Opti" wird die Anmeldung im aerokurier Online Contest zum
Kinderspiel. Das neue Programm erledigt alles nach dem Einlesen der Loggerdatei
automatisch.
Die Software "Opti" von Jens-Christian Henke speziell für
den aerokurier Online Contest nimmt dem Piloten fast jede Arbeit ab, was die
Analyse, Optimierung und Erstellung der Meldedatei seiner Streckensegelflüge betrifft.
Spleißvorrichtung für Windenseile
Eine besonders praktische, zeitsparende Hilfsvorrichtung zum Längsspleißen von
Windenseilen haben sich Tüftler vom Luftsportverein Vorgebirge Bornheim / Bonn
ausgedacht.
Vorteil der Vorrichtung: Eine Person kann damit allein den
Spleiß ausführen. Mit dem Hilfsmittel lässt sich ein Spleiß an einem Stahlseil von 4,6
mm Durchmesser zudem wesentlich schneller und handschonender durchführen als aus freier
Hand. Ein eingeübter Spleißer schafft es in weniger als 40 Minuten, eine Bruchstelle
dauerhaft und kostenneutral bis ans Lebensende des Schleppseiles zu verbinden.
Weitere aktuelle Segelflugmeldungen unter airSport
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SPECIAL BUSINESS AVIATION
Die neue Mitte: Typenvielfalt bei Midsize
Jets
Der Markt für Business Jets wächst weiter und die Jets mittlerer Größe haben
einen bedeutenden Anteil daran. Mit ihren Leistungsmerkmalen sind die Midsize Jets
maßgeschneidert für den modernen Geschäftsreiseverkehr.
Das Segment der Midsize Jets, darunter sind
strahlgetriebene Geschäftsreiseflugzeuge mit einem MTOW zwischen 20000 und 30000 lbs
(9072/13608 kg) zu verstehen, ist gekennzeichnet durch das Nebeneinander von bewährten,
weiterentwickelten Mustern wie dem Learjet 60 oder der Hawker 800XP und Neuerscheinungen
wie dem Learjet 45 oder der Cessna Citation Excel.
Tipps für Einsteiger: Das erste Geschäftsreiseflugzeug
Worin liegen die Chancen bei dem Betrieb eines eigenen Geschäftsreiseflugzeuges für
den Betreiber? In allererster Linie ist hier die Zeitersparnis zu nennen. Aufgrund der
zentralen Ausrichtung der Linienfluggesellschaften über Drehkreuze sind viele Ziele nur
durch ein zeitaufwendiges Umsteigen an überfüllten Großflughäfen zu erreichen. Das
eigene Geschäftsreiseflugzeug hingegen ermöglicht bei fast allen europäischen Zielen
einen Rückflug innerhalb eines Tages beziehungsweise in angemessener Zeit.
Die erstmalige Anschaffung eines Geschäftsreiseflugzeuges
bedeutet in jeder Hinsicht einen großen Schritt nach vorne für den Käufer. Mit dieser
Anschaffung gehen Chancen und Risiken einher. Der Neueinsteiger muss sich vor dem Kauf mit
vielen Punkten auseinandersetzen, damit am Ende die Chancen die Risiken klar dominieren.
Grenzland Air: Pilotenalltag im Charterbetrieb
Vier Streifen am Ärmel bewahren nicht davor, auch mal eine Getränkekiste zum Flugzeug
zu schleppen. Zumindest dann nicht, wenn man Pilot bei einem Lufttaxiunternehmen ist.
Insgesamt 45 Mitarbeiter beschäftigt Grenzland Air. Das
Reservierungstelefon ist rund um die Uhr besetzt, allein sechs Angestellte kümmern sich
um den Flugbetrieb. Ein zentraler Rechner verschafft einen minutiösen Überblick über
die jeweiligen Standorte und Flugbewegungen aller Flugzeuge.
Die Evolution der Business Aviation
Mit dem Aufkommen der Jets Ende der fünfziger Jahre war die Entwicklung der
Geschäftsluftfahrt nicht mehr aufzuhalten. Seitdem wurden die Flugzeuge immer sparsamer,
leistungsstärker und somit profitabler für den Nutzer.
Seit es kommerzielle Luftfahrt gibt, haben Geschäfts- und
Privatleute das Flugzeug als ideales Werkzeug zum schnellen Reisen genutzt. Vor dem
Zweiten Weltkrieg war Individualluftfahrt wenig in einigen Ländern überhaupt
nicht verbreitet. Es waren in dieser Zeit mehr Staatschefs und Diplomaten als
Geschäftsleute, die das Flugzeug zur Verfolgung ihrer Interessen nutzten. Die Luftfahrt
war noch auf den Sichtflug beschränkt; der Instrumentenflug, mit dessen Hilfe man auch
bei schlechtem Wetter zuverlässig sein Ziel erreicht, steckte noch in den Kinderschuhen.
Executive Charterunternehmen: Branchenspiegel
Executive Charter, mit der Möglichkeit der individuellen, ganz auf die Belange des
Gastes abgestimmten Flugreise, ist beliebt. Immer mehr Firmen erkennen, dass es
effizienter sein kann, wenn man sich eines Business-Fluggeräts bedient, anstatt lästige
Wartezeiten oder unbequeme Umsteigeverbindungen in Kauf zu nehmen. Wir haben für Sie 122
Vercharterer von Business-Flugzeugen und -Helikoptern in Deutschland, Österreich und der
Schweiz aufgelistet.
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