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aerokurier 11/1998
aerokurier 12/98 (25061 Byte) Editorial Kompetenzbereinigung / Reportage Mission Umweltschutz: Catalina fliegt für Greenpeace   / Pilot Report Cessna Skyhawk SP: Neuer Prop - mehr PS / Motorflug Bleifreies Flugbenzin: Saubere Sache /Magazin Uhren für Piloten, Wasserflieger in Berlin: Seaport Wannsee, Kunstflug-DM 1998 in Großenhain, FVL: Rund um Egelsbach und mehr /  Reise Let’s fly Hawaii / Flying Farbenzauber Montgolfiade / Praxis Das Triebwerk richtig anlassen, Tips für Trips: Jersey, Unfall-Analyse: Triebwerksausfall / Ultraleicht STOL CH 701: Form folgt Funktion, 1. UL-Sicherheitstraining: Mehr als ein Refresher, Pretty Flight erhält Musterzulassung, Neuer Schnellbausatz für die FK 12 Comet / Segelflug Neuer Touring-Motorsegler: Ein Carat fürs Touren und Segeln, Avionikaufrüstung: Transponder für Segelflugzeuge, Integrierte Sicherheit: Neuer Schub für Rettungssysteme, DM Frauen in Jena-Schöngleina: Rundum gelungen, Ost-/Norddeutsche Meisterschaften der Junioren, Junioren-Meisterschaft Niedersachsen, Innovative Technik: Startwinde mit Hydraulikantrieb, Tempo 100 für Hängergespanne, Umweltpreise für Segelfluggelände / Special Business Aviation Editorial: Auf den Zahn gefühlt, Geschäftsreisejets: Reichweite vor Größe, Die neuen Business Jets, Geschäftsreiseflugzeuge im Werksverkehr, Ausflaggung von Geschäftsreiseflugzeugen, Signature-Zimex Flight Support, 101 Helikopter bei der Formel 1, Branchenspiegel: Executive-Charterunternehmen

EDITORIAL

Kompetenzbereinigung

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) wird ab Mitte nächsten Jahres die Luftfahrerakten aller Piloten bearbeiten, die eine Instrumentenflug-Berechtigung haben. aerokurier-Chefredakteur Volker K. Thomalla fordert in seinem Leitartikel, daß diese Kompetenzübertragung an die Braunschweiger Behörde zu keinen höheren Kosten oder längeren Wartezeiten für die betroffenen Piloten führen darf.

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REPORTAGE

Mission Umweltschutz: Catalina fliegt für Greenpeace

Spektakulär ist das Flugzeug, ungewöhnlich die Mission. Mit einer Consolidated PBY-5A Catalina jagte Greenpeace in diesem Jahr Treibnetzfischer im Mittelmeer.

Dabei stellt sich die Catalina nicht nur als wirksames Werkzeug heraus, um die illegalen Fischer dingfest zu machen. Sie stellt auch hohe Anforderungen an ihre Piloten, die bis zu acht Stunden lange Missionen über dem Meer fliegen. Alles im "Handbetrieb", denn einen Autopiloten kennt der 56 Jahre alte Oldtimer nicht. In dieser packenden Reportage sind Sie dabei, wenn es mit dem Amphibienflugzeug den Umweltsündern an den Kragen geht.

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PILOT REPORT

Cessna Skyhawk SP: Neuer Prop - mehr PS

Die Cessna Aircraft Company nutzte das AirVenture in Oshkosh, um die erste Skyhawk SP mit 180 PS an den Kunden zu übergeben. Was die 172S besser kann als das Basismodell 172R und was der Leistungszuwachs durch den neuen Propeller kostet, beschreibt der Beitrag im aktuellen Heft.

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MOTORFLUG

Bleifreies Flugbenzin: Saubere Sache

Der Schwede Lars Hjelmberg hat nicht nur seine Warrior II zum Flüsterflugzeug umgerüstet, er hat auch bleifreien Luftfahrtsprit entwickelt, der den Segen der großen Motorenhersteller hat. Mit ihren 160 PS fliegt die PA-28-161 130 kts schnell, und ihr Lärmpegel liegt mit 73,1 Dezibel neun Dezibel unter dem üblichen Wert einer PA-28. Maßgeblich an dieser Lärmreduzierung beteiligt: ein Vierblattpropeller von Hoffmann aus Rosenheim und ein Schalldämpfer von Liese aus Unterhaching.

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MAGAZIN

Uhren für Piloten

Auch wenn dank moderner Technik das Fliegen nach Stoppuhr und Kompaß heutzutage kaum noch üblich ist, so gehört die Fliegeruhr doch wie selbstverständlich ans Handgelenk eines jeden Piloten. Mal schlicht, mal schnörkelig, mal echt und mal nachgemacht. Eine Geschichte und Vorstellung aktueller Vertreter dieses speziellen Zeitmessers.

Wasserflieger in Berlin: Seaport Wannsee

Die Berliner Bäderbetriebe sind nicht gerade dafür prädestiniert, einen Flugtag zu organisieren. Trotzdem waren sie Veranstalter des größten europäischen Wasserflugzeugtreffens in diesem Jahr, zu dem die Teilnehmer aus der Schweiz, den Niederlanden, Schottland, Frankreich, Schweden, Norwegen, Österreich, USA, Rußland und Deutschland anreisten. Grund für die Verwandlung des Strandbads Wannsee in den Seaport Wannsee war die Berliner Luftbrücke vor 50 Jahren, an der auch Wasserflugzeuge beteiligt waren.

Kunstflug-DM 1998 in Großenhain

Die Motorkunstflug-DM 1998 wird als eine der kuriosesten in die Geschichte eingehen. Eine neu ausgeschriebene Wettbewerbsklasse fand keinen Zuspruch, und in der Meisterklasse wurde überhaupt nicht gestartet.

Bei den Einsteigern landete Ulrich Benning auf Pitts Special mit über 200 Punkten Vorsprung auf Platz eins, während sich Rolf Hankers bei den Umsteigern mit fast 400 Punkten Vorsprung durchzusetzen vermochte. Bei den Aufsteigern siegte Willy Baumgärtl, der ebenso wie der Zweit- und Drittplazierte auf Zlin 50LS startete.

FVL: Rund um Egelsbach und mehr

Der Frankfurter Verein für Luftfahrt, zu Hause am Flugplatz Egelsbach, ist mit 550 Mitgliedern einer der größten lokalen Luftfahrtvereine Deutschlands und einer der ältesten. Der FVL ist seit 1908 Wegbereiter des Luftsports im Frankfurter Raum. Seit den ersten Flugversuchen zu Beginn unseres Jahrhunderts unterstützt der Club, der in diesem Jahr sein 90jähriges Bestehen feiert, die Luftsportbegeisterten. Und das war nicht immer so einfach. Die Geschichte der Geschichte.

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REISE

Let’s fly Hawaii

Fünf Jahre hat Ute Hölscher auf Hawaii gelebt und dort als Fluglehrerin gearbeitet. Für einen Fliegerurlaub kam Matthias Prugger nach Hawaii. Beide sind sich nie begegnet, dennoch ergänzen sich ihre Geschichten hervorragend zu einem Bild über das, was man im 50. Bundesstaat der USA fliegerisch entdecken kann.

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FLYING

Farbenzauber Montgolfiade

Gewichtig pusten sie sich auf – eine farbenprächtiger als die andere – und heischen um Aufmerksamkeit. Brenner fauchen. Herbstzeit: Montgolfieren, die Riesen aus der Urzeit der Luftfahrt, verwandeln mit ihren bunten Hüllen einmal im Jahr das nördliche Sauerland in ein Farbenmeer.

In diesem Jahr waren bei der Warsteiner Montgolfiade so viele dabei wie noch nie: 150 Ballonteams waren angereist. Am Boden ziehen diese neuen, alten Gefährte immer große Zuschauergruppen an, so auch in Warstein. Rund 50000 Besucher ließen sich das Spektakel nicht entgehen.

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PRAXIS

Das Triebwerk richtig anlassen

Einen Flugmotor richtig anlassen ist manchmal leichter gesagt als getan. Vielen von uns dürfte es schon passiert sein, daß sich der Motor Anlaßbemühungen gegenüber widerspenstig zeigte. In der Praxis wird das Know-how für alle Fälle vermittelt.

Tips für Trips: Jersey

In drei Stunden auf die Insel: Mediterranes Ambiente und die einzigartige Verbindung von britischem Lifestyle mit französischem Savoir vivre sowie ein Hauch von Riviera machen einen Kurztrip auf die Eilande im Kanal mit dem Flugzeug lohnenswert. Mit einer normalen Einmot ist man in nur drei Stunden Flugzeit auf Jersey. Der Flug dorthin ist nicht schwierig und birgt auf jeden Fall den Reiz der Abwechslung in sich. Denn zunächst gilt es einige Hindernisse, wenn auch weniger in Form von Erhebungen, zu überwinden.

Unfall-Analyse: Triebwerksausfall

Ein Pfennigsartikel, eine Schlauchklemme, bricht – am Ende der sich daraus ergebenden Kausalkette stehen vier Tote. Die Analyse beschreibt wie nach Ölverlust und folgendem Triebwerksausfall die Notlandung mit einer Gardan GY-180-im Desaster endet.

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ULTRALEICHT

STOL CH 701: Form folgt Funktion

Kein Platz ist zu kurz, keine Piste zu holprig. Die Zenith STOL CH 701 ist ein wahrer Buschflieger im UL-Format.

Wir haben den Zweisitzer für Sie geflogen und waren überrascht von den einmaligen Eigenschaften, die dieses Flugzeug zeigt. Hochauftriebshilfen und der Rotax 912 machen den Zweisitzer zum echten STOL-Flugzeug. Dafür braucht man für längere Strecken etwas mehr Zeit.

Der leichte Hochdecker ist ein Flugzeug für alle, die etwas wirklich Individuelles suchen. Lesen Sie in unserem Pilot Report, was die STOL CH 701 so einzigartig macht.

1. UL-Sicherheitstraining: Mehr als ein Refresher

Für Motorflieger stehen Sicherheitstrainings schon lange im Kalender. Vom 18. bis 20. September war Schönhagen Schauplatz des ersten DAeC-Trainings speziell für UL-Piloten.

Fliegen in Grenzbereichen und das richtige Reagieren in außergewöhnlichen Situationen standen auf dem Praxisprogramm, das in Zusammenarbeit mit der Flugschule Hans Grade gestaltet wurde. Zusätzlich gab es Vorträge zu vielen flugsicherheitsrelevanten Themen. Das Sahnehäubchen des Wochenendes war für viele der Piloten der radargeführte UL-Flug durch die Berliner CTR.

Pretty Flight erhält Musterzulassung

Die neue Pretty Flight hat am 25. September die Musterzulassung erhalten. Die Mindelheimer PC-Flight will damit intensiv in die Vermarktung des Ganzmetall-Schulterdeckers einsteigen. Bereits im September-aerokurier hatten wir das Flugzeug ausführlich vorgestellt.

Neuer Schnellbausatz für die FK 12 Comet

Einen sogenannten 85-Prozent-Bausatz für die FK 12 Comet bietet jetzt B & F, Speyer, an. Mit dem Schnellbausatz (250 Stunden Bauzeit) nimmt Firmenchef Peter Funk all jene ins Visier, denen ein konventionelles Kit zuviel Arbeit bedeutet.

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SEGELFLUG

Neuer Touring-Motorsegler: Ein Carat fürs Touren und Segeln

Jetzt gibt es die einsitzige Ergänzung zu den heute durchweg doppelsitzigen Touring-Motorseglern. Sie kommt als modernes Faserverbundflugzeug von Technoflug in Schramberg und heißt Carat.

Der Carat baut auf einem schon sehr erfolgreichen Standard-Klasse-Flugzeug auf, dem Discus von Schempp-Hirth. Der Tragflügel kommt vom Discus. Dazu hat Technoflug einen Rumpf mit zuverlässigem Viertaktmotor (Sauer) im Bug konstruiert. Das Besondere am Carat ist sein Faltpropeller, der ihn von Vorläuferkonzepten wie RF-4, SFS-31, ASK 14 und der Akaflieg-Konstruktion D-39 unterscheidet: Im Segelflug falten sich beim Carat die Propellerblätter aerodynamisch günstig nach vorn zusammen, im Kraftflug klappen sie zur Luftschraube auf, ohne daß der Pilot auch nur einen Hebel bedienen muß.

Die Unterbringung des Motors im Bug führte zur Auslegung als Tiefdecker. Mit dem Sauer S1800 mit 54 PS vorn im Rumpf rückten die strukturell verstärkten Discus-Tragflächen unter das Cockpit. Der Carat-Pilot sitzt über bis leicht hinter dem Flügel. Das Cockpit braucht er allerdings nicht wie bei ähnlichen Konzepten mit dem Fahrwerkskasten für ein großes Zentralrad zu teilen. Der Carat steht stabil auf einem Zweibeinfahrwerk, das die notwendige Bodenfreiheit bringt und sich eingezogen platzsparend im vorderen unteren Rumpfbereich versteckt. Die Verkleidungen der Fahrwerksschächte für eine glatte Rumpfunterseite sind an den Fahrwerksbeinen montiert.

Avionikaufrüstung: Transponder für Segelflugzeuge

Seit September gibt es Transponder-Lufträume. Die Ausrüstungspflicht gilt dort für alle Luftfahrzeuge. Es stellt sich damit die Frage: Gibt es geeignete Transponder für Segelflugzeuge? Vorgestellt werden unter anderem zwei unter Vorbehalten verwendbare Geräte.

Integrierte Sicherheit: Neuer Schub für Rettungssysteme

Warum gibt es im Segelflug nicht längst die bei Ultraleichtflugzeugen bewährten Gesamtrettungssysteme? Die Nationalmannschaft will die Entwicklung pushen.

Für den Deutschen Segelfliegertag am zweiten Novemberwochenende in Gersfeld/Rhön ist die Gründung eines Fördervereins verabredet, der mit Finanzmitteln Forschung, Entwicklung und Konstruktion von integrierten Rettungssystemen deutlich beschleunigen soll. Dies ist das wohl herausragendste Ergebnis des Arbeitstreffens "Sicherheit 2000", das auf Initiative der Segelflug-Nationalmannschaft der alten FAI-Klassen am 2. Oktober in Breitscheid, Westerwald, Hersteller, Vertreter aus Forschungseinrichtungen, vom Luftfahrt-Bundesamt und Piloten zusammengebracht hat.

DM Frauen in Jena-Schöngleina: Rundum gelungen

Bei der Deutschen Meisterschaft der Frauen flogen in diesem Sommer 41 Pilotinnen um Titelehren. Sie erlebten in Jena-Schöngleina einen rundum gelungenen Wettbewerb.

"Eine so gut organisierte und von einer so harmonischen Stimmung getragene Deutsche Meisterschaft ist eine ausgezeichnete Werbung fürs Wettbewerbsfliegen", lobte Europameisterin Gundula Goeke, die in Jena ihren Titel als Deutsche Meisterin der Standard-Klasse erfolgreich verteidigte. "Die Veranstalter haben ausgezeichnete Arbeit geleistet", präzisierte Angelika Machinek und strich dabei ganz besonders Ursel und Eberhard Wötzel als Wettbewerbs- und Sportleiter heraus. Angelika Machinek erneuerte ihren Titel in der Rennklasse. Zum erstenmal war die Kauffrau aus Frankfurt vier Jahre zuvor bei der DM in Marpingen ganz vorn dabeigewesen.

Die Diplom-Ingenieurin Sylvia Stampke, die nach zwei Frauenmeisterschaften in der Standard-Klasse mit der eigenen LS1-f in die Clubklasse umgestiegen ist, besiegelte den Umstieg mit einem Paukenschlag, sie holte auf Anhieb den Titel.

Ost-/Norddeutsche Meisterschaften der Junioren

Der Boberger Sebastian Huhmann hat bei den ersten Ost-/Norddeutschen Meisterschaften der Junioren in Roitzschjora souverän den Sieg in der Standard-Klasse erflogen. Der Titel in der Clubklasse ging an Michael Schult aus Husum.

Das Silber der Clubklasse blieb in Roitzschjora bei Robert Mettin, während in der Standard-Klasse auch der zweite Platz an einen Boberger fiel: an Benjamin Schulz. 31 Piloten waren Anfang August in Sachsen an den Start gegangen.

Junioren-Meisterschaft Niedersachsen

Insgesamt 30 Piloten, darunter drei Pilotinnen, waren Ende Juli/Anfang August auf dem Segelfluggelände Stüde Bernsteinsee bei Wolfsburg bei den niedersächsischen Juniorenmeistern der Club- und Standard-Klasse dabei. Organisiert hatte die Meisterschaft der Aero-Club Wolfsburg. Die Aufgaben stellte Sportleiter Gaidis Neimanis.

Den Titel in der Clubklasse holte David Thimm (AeC Hodenhagen) vor Daniel Einhaus (LSV Cloppenburg) und Klix-Gewinner Bernhard Kloth (LSV Thermik Alsfeld). Das Treppchen der Standard-Klasse beherrschten zwei Braunschweiger Akaflieger: Falk Pätzold und Ralf Trost, sie verwiesen Christian Schälicke (LSV Burgdorf) auf Platz drei. Es war eine Meisterschaft im Außenlanden: Von den 175 Wertungsflügen endeten 132 auf Äckern.

Innovative Technik: Startwinde mit Hydraulikantrieb

Die Fliegergruppe Renchtal hat eine neuartige Startwinde mit innovativem hydraulischen Antrieb entwickelt und gebaut.

Seit diesem Frühjahr steht die neue Startwinde der Renchtaler auf dem Segelfluggelände Musbach bei Freudenstadt im Erprobungseinsatz. Bis zu diesem ersten harten Praxistest investierten die Renchtaler in drei Jahren 3500 ehrenamtliche Arbeitsstunden in Konstruktion und Bau.

Tempo 100 für Hängergespanne

In einem Großversuch fällt jetzt in Deutschland für Gespanne das Tempolimit von 80 km/h. Noch von der alten Bundesregierung wurde in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Straßenwesen ein vorläufig bis zum 31. Dezember 2003 befristeter Großversuch für Tempo 100 auf Autobahnen und Autostraßen für Pkw-Gespanne in Gang gebracht. Die Voraussetzungen für und der Weg zur Teilnahme am Großversuch wird aufgezeigt.

Umweltpreise für Segelfluggelände

Daß Segelflug und Natur-/Umweltschutz keine Gegensätze sind, hat jetzt durch die Verleihung von gleich fünf Umweltpreisen eine offizielle Bestätigung erfahren. Staatssekretär Hans Jochen Henkel vom Bundesministerium für Verkehr übergab Mitte September die Auszeichnungen.

Für ihr beispielgebendes Verhalten im Umgang mit sensiblen Naturbereichen und für ihre umweltgerechte technische Ausstattung im Fluggelände wurde fünf Segelfluggeländen/Segelflugvereinen das Umweltsymbol "Blaue Flagge" verliehen: der LSV Südtondern mit seinem Gelände Aventoft in Schleswig-Holstein, dem Segelfluggelände Grambecker Heide bei Mölln, der Akademischen Fliegergruppe Stuttgart mit ihrem Flugplatz Bartholomä auf der Schwäbischen Alb, dem Flugsportclub Mühlacker mit seinem Gelände Mühlacker und dem FSV "Otto Lilienthal" mit dem historischen Flugplatz Stölln/Rhinow.

Weitere aktuelle Segelflugmeldungen unter airSport

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SPECIAL BUSINESS AVIATION

Editorial: Auf den Zahn gefühlt

Das Business Aviation Special hat sich zu einem in dieser Form einmaligen, aktuellen Branchenführer entwickelt. Seit 1993 fragen wir jedes Jahr Executive-Charterunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach ihrem Befinden und ihren Zukunftsaussichten. Die Ergebnisse sind aufschlußreich und spiegeln einen Trend wider.

In diesem Jahr bewerteten erstmalig über 57 Prozent der Executive-Charterunternehmen, die sich an unserer Fragebogenaktion beteiligt haben, die Zukunftsaussichten der Branche mit "positiv" oder "eher positiv".

Geschäftsreisejets: Reichweite vor Größe

Bei den Business Jets hat über die vergangenen Jahre eine Art Fragmentierung des Marktes stattgefunden. Vom Einsteigermuster bis hin zum Business-Liner bieten die Hersteller Produkte für jeden Geschmack und Geldbeutel. Zeit gewinnen, lautet das Motto.

Die neuen Business Jets

Daten und Fakten zu den neuen Business Jets.

Geschäftsreiseflugzeuge im Werksverkehr

Den Vorteil des eigenen Geschäftsreiseflugzeugs machen sich weltweit Tausende von Unternehmen zunutze, vom Großkonzern bis zum mittelständischen Handwerksbetrieb. Sie haben erkannt, daß das Firmenflugzeug oder der eigene Hubschrauber Geld bedeuten.

In Deutschland stehen allerdings nicht viele zur ihrem Flugzeug. Viele Firmensprecher flüchten sich in Aussagen wie: "Wir müssen unsere Manager vor Entführungen und Anschlägen schützen. Da ist es wichtig, daß niemand weiß, womit sie unterwegs sind." Pure Ausreden, denn die meisten Firmen haben eher Imageprobleme. Sie wissen nämlich nicht, wie sie das Flugzeug gegenüber den eigenen Mitarbeitern "verkaufen" sollen. Der Bericht zeigt, wer welche Flugzeuge einsetzt.

Ausflaggung von Geschäftsreiseflugzeugen

Immer mehr Firmen im Inland betreiben ihre Geschäftsreiseflugzeuge unter ausländischer Registrierung. Welche Vorteile es bietet und wann es sich nicht lohnt, zeigt Dr. Heinz Schäfer.

Signature-Zimex Flight Support

Mit rund 40 Standorten gehört Signature Flight Support in den USA zu den großen Serviceanbietern für die Business Aviation. Neue Stützpunkte sollen den Service auch für Europa bereitstellen.

Mit dem Zusammenschluß von Butler Aviation und Page Avjet entstand im Jahr 1992 eines der größten Netzwerke im Dienstleistungssektor der Geschäftsfliegerei: Die unter dem Namen Signature Flight Support (SFS) firmierenden Fixed based operators (FBO) findet man heute an 39 Standorten in den USA. Muttergesellschaft des amerikanischen Unternehmens ist die englische BBA-Gruppe. Signature gehört neben fünf weiteren Firmen zu BBAs Luftfahrtabteilung.

101 Helikopter bei der Formel 1

Beim Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring, dem Großen Preis von Luxemburg, am 27. September waren 101 Helikopter im Einsatz – das ist Rekord! Nie zuvor waren an einem europäischen Ort so viele zivile Drehflügler auf einmal vereint.

Branchenspiegel: Executive-Charterunternehmen

Marktübersicht mit 124 Vercharterern von Business-Flugzeugen und Helikoptern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Last updated October 24, 1998